Dann will ich auch mal meinen Senf dazugeben.
Ich habe in der Hand gehabt: Türkische Messingmühlen, Hario Skerton und Mini Mill, Porlex, Zassenhaus Heidelberg, diverse antike Mühlen in Türkischer Bauart und als Holzschubladenmühlen, Mocca und klassisch.
Die antiken Mühlen sind reine Glücksache, ob die noch gut mahlen, selbst die Moccamühlen mahlen für Espresso oft nicht fein genug, selbst wenn die Mahlwerke noch gut sind.
Historische Türkischer Bauart sind häufig sehr gut gewesen, aber natürlich reine Glücksache.
Türkische Mühlen von Sözen, Hon und Akanes sind sehr heterogen, was Eignung und Verareitungsqualität betrifft, ebenfalls reine Glücksache.
Bei Zassenhaus ist es wohl so, dass es bei den Nachinsolvenz Mühlen einige Probleme hinsichtlich der Verarbeitungsqualität gab. Auch wieder Glücksache. Die Heidelbergmühle ist wohl anfällig, was die Kurbel betrifft. Mehr zu dieser Problematik hier im KN.
Hario muss man zwischen Skerton (Filtermahlungen) und Mini Mill (Espresso) unterscheiden. Die Skerton macht einen robusteren Eindruck, insbesondere weil sie einen Glasauffängbehälter hat und die Kurbel sicherer und stabiler mit der Antriebsachse verbunden ist. Das ist gleichzeitig das Problem bei der Mini Mill, wo die Kurzbel lediglich aufgesteckt ist und wie bei der Heidelberg vermutlich bei häufigem Verwenden mit der Zeit ausleiert und nicht mehr sicher auf der Achse bleibt.
Meine besten Handmühlen sind eine historische Lehnhartz und eine KTM türkischer Bauart, die trotz ihres Alters offensichtlich kaum gebraucht worden sind, Glück gehabt! Historische Handmühlen: KTM MOCCA
Hier und im KN zu finden:
http://k-iz.de/media/Turk-Muehlen.pdf
http://k-iz.de/media/Typ495-Mocca-Muehle.pdf


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