Ich werde auch total irre bei dem Thread, bin hier schon in den Keller geschlichen und hab die verstaubte Drehbank und die verranzte Fraessmaschine vorsichtig angeworfen und geschaut, was noch an funktionsfaehigem Werkzeug vorhanden ist.![]()
Ich werde auch total irre bei dem Thread, bin hier schon in den Keller geschlichen und hab die verstaubte Drehbank und die verranzte Fraessmaschine vorsichtig angeworfen und geschaut, was noch an funktionsfaehigem Werkzeug vorhanden ist.![]()
Das freut mich, allerdings hoffen meine Freunde und ich sehr, dass wir uns nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt haben.
Ob ein absolut gerader, zentrierter Lauf der Welle, ein optimum der Funktionsweise darstellt, oder das Mahlgut evtl. nicht die natürliche Streuung zur Heterogenität hat.
Es ist uns unbegreiflich, ob eine ungenaue Arbeit gewollt war, es einfach Schlamperei war, oder ob ein Kompromiss eingegangen wurde.
In dem Zusammenhang will ich auf die Wiper Problematik hinweisen, wenn die Welle nicht zentriert läuft, kann ein optimaler Wiper Lauf, nicht gewährleistet werden. Somit ist es schwierig zu sagen, wie John Bicht sich das vorgestellt und in die Praxis umgesetzt hat.
Der Motor liefert noch Spielraum nach unten, kann also von 500/Umin verringert werden über einen Potentiometer, laut John Bicht würde es ein wahrzunehmender (schmeckbar) Unterschied sein.
Wird natürlich dann auch ausprobiert, in wie weit sich die Mahlgeschwindigkeit verringert.
Ich bin mal so frech und unterstelle das von dir/euch gemessene Spiel kann sicher nicht gewollt sein. Vermutlich schlampig gearbeitet (Kompromiss = "passt scho") oder ist der Deutsche Mechaniker/Ingenieur einfach zu genau?
Bin mal gespannt welche Ergebnisse nach euren Optimierungen zu berichten sind.
Gruß
Markus
Lambro - K30 V - SJ/A - Lauri Guatemala Robusta
"Having a taste for quality is having a taste for life." (Zino Davidoff)
als wir die erhöhung zwischen bodenpalte und machinenturm gemach hatten, mussten wir auch mit schrecken feststellen dass es da abweichungen der bauteile in grössenordnungen von 1-2mm waren, und durch die verlängerung der borungen, nun die schrauben nicht mehr so weit ein"gedreht" werden konnten - dadurch mussten wir die löcher vergrössern um das "spiel" zwischen den beiden teilen "auszuspielen"
da arbeiten viele genauer mit holz
trotzdem: ist die idee toll!
und wo kann ich denn sonnst so was kaufen, dass dann auch noch genau gefertig ist? und nicht noch tiefer in die tasche greifen muss?
die schwarze beschichtung schaut TOLL aus!
die rote (sofern ich am bildschirm überhaubt über farbnuancen reden kann) gefällt mir nicht so gut. da hat mir das "original-rot" besser gefallen.
wie hast dass mit den zoll gewinden gemacht?
hast du alles so belassen - oder hast du auf m10 umgearbeitet?
Das werden wir ähnlich angehen. Eins der Probleme meiner M3 ist die Verzapfung der Aussenteile, wenn man die auf Passmaß bringt, bekommt man das Teil nicht zentriert, bzw. die Welle.als wir die erhöhung zwischen bodenpalte und machinenturm gemach hatten, mussten wir auch mit schrecken feststellen dass es da abweichungen der bauteile in grössenordnungen von 1-2mm waren, und durch die verlängerung der borungen, nun die schrauben nicht mehr so weit ein"gedreht" werden konnten - dadurch mussten wir die löcher vergrössern um das "spiel" zwischen den beiden teilen "auszuspielen"
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Ein Versand der M3 bedeutet für einen technisch unversierten den Dolchstoss.
Wenn die Welle zentriert ist, werden die Aussenplatten auf der Fräse vermessen, eine Verzapfung der Aussenplatten mit Passmaß ist bei der Tolleranz Abweichung leider nicht möglich. Das stinkt mir gewaltig, von meinen Freunden ganz abgesehen.
So eine schöne Idee, aber zuviele Kompromisse.
Bin auch begeistertdie schwarze beschichtung schaut TOLL aus
Du hast recht, es ist indisch rot und etwas zu grell, alternativ gab es Feuerlöscher rot. Das wäre die bessere Wahl gewesen.die rote (sofern ich am bildschirm überhaubt über farbnuancen reden kann) gefällt mir nicht so gut. da hat mir das "original-rot" besser gefallen.
Danke für die authentische Kritik. Da das pulley design nicht entgültig ist, habe ich mir nicht soviel aus der Entscheidung gemacht, es besteht jedoch Handlungsbedarf.
Die werden auf DIN gebracht mit M10wie hast dass mit den zoll gewinden gemacht?
hast du alles so belassen - oder hast du auf m10 umgearbeitet
Morgen ist erst mal das Design der Skala dran, mit sowas braucht man keinen Schlosserbeauftragen, werde da vor Ort sein.
Aufgrund eines Versäumnisses beim Fotografieren, hier die vorher nachher Bilder von den Seiten, mit freundlicher Genehmigung von Tokajilover
rechts vorher, links nachher
Die neue Farbe
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Geändert von Terranova (30.03.2012 um 14:58 Uhr) Grund: bilder
Nach einigen Meinungsschwankungen, haben wir beschlossen den unteren Teil der Welle, auch auf Pass Maß zu bringen.
Auf den Fotos sind die Wellen 2er verschiedener M3 Mühlen zu sehen, beide zeigen Abnutzungsspuren an der gleichen Stelle, jeder der befragten Meister und Techniker, haben unsere Vermutung bestätigt. Das sollte nicht so sein und kann nicht im Sinne des Erfinders sein.
Das war meine Nr.144 als sie hier angekommen ist, der wiper schlug bei jeder Drehung gegen die Innenwand Video , die Welle läuft nicht zentriert.
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Hi Terra ,
lade doch mal die Bilder der heutigen fortsetzung des Projektes hoch und lasse uns teilhaben![]()
Wie angekündigt, ging es weiter mit dem unteren Teil der Welle.
Das Gegenstück wurde per Innen 3 Punkt Messschraube u Innenrundl. vermessen.
Ab Hersteller, handelt es sich um 0.07mm Spiel zwischen unterer Welle und Mahlwerk Aufnahme. In der Firma wo wir die Werkstücke bearbeitet haben, fliegt von Haus aus, alles in den Schrott, falls ein Pass Maß mehr als 0,01mm Abweichung hat. Das bedarf keiner grösseren Erklärung.
Mit einer Abweichung von werksseitig fast 0,1mm, kann ein optimaler wiper-Lauf nicht gewährleistet sein.
Siehe VIDEO
Das untere Teil der Welle hatte innerhalb der unteren 20mm einen Verzug von 0,02mm auf 20mm, wir werden es denoch so zusammenbauen, wenn alles funktioniert, kommt die Welle wieder raus und wird beschichtet um an eine fast 100%ige genauigkeit zu kommen.
Somit wurde eine Messingbüchse (Lagermessing) benötigt um auf ein Pass Maß zu kommen
Die Kampfspuren am unteren Teil der Welle, gaben uns schon im Vorfeld zu denken.
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Geändert von Terranova (31.03.2012 um 13:59 Uhr)
Danach sah das Gegenstück aus, wie eine Einheit, fühlt sich auch so an.
Die zu fräsende Erhöhung wird relativ einfach manuel eingegeben.
Die Skalierung ist dann etwas umfangreicher und wird per CAD CAM eingegeben, ist somit Bestandteil der Computer-Integrated Manufacturing .
Das Programm ist nun Gottseidank geschrieben, der Chef hat dann ab Montag eine Woche Urlaub, soetwas macht in der Firma übrigens nur er, alle anderen bekommen es nicht auf die Reihe, naja keine Schande wie ich finde
Am Dienstag wartet dann die Mikron auf die Ausführung, des eingegebenen Skalierungsauftrag mit 36 Revolvern ein leichtes Spiel. Wieviel davon gebraucht werden...keine Ahnung.
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Geändert von Terranova (31.03.2012 um 17:11 Uhr) Grund: Bild
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