die versalab ist doch auch so schwer und ist aus alu - oder ?
die versalab ist doch auch so schwer und ist aus alu - oder ?
Mit dem Gewicht hätte ich nun keine Probleme, schwer ist standfester und damit o.k.
Zumindest bei den Mahlwerkträgern würde mir jedoch VA/CNS besser gefallen, der Haltbarkeit und dem Feingewinde wegen, ob man das aus AL machen muss weiß ich nicht.
Bei der Schwungmasse dürfte VA wohl auch mehr bringen als AL, im Sinne der Masse.
Carsten
- Bezzera Strega & Kyocera & Porlex, Quick Mill Omre und diverse alte noch unrestaurierte Mühlen
- WEGA 1-gr. E61 /380 V / Gas Gastro-Projekt
Mein erster Gedanke war: UIIII, wie interessant!!!
Und dann habe ich gesehen, wass man mit einer Hand die ringförmige Abdeckung irgendwie anheben muss, um mit der anderen Hand irgendwie die Bohnen reinfrickeln zu können. omeomei, geht's noch komplizierter? Das ist ja schon Pharos-like.
Die manuelle Kurbel halte ich für einen Gag. Sie mit dem Attribut "green" zu bewerben, angesichts des geringen Verbrauchs von Mühlenmotoren (vor allem im Vergleich zum Maschinen-Verbrauch), ist ebenfalls fragwürdig.
Ich persönlich habe noch nicht so recht entdecken können, wo der Vorteil gegenüber der M3 sein soll. Durch das Gefrickel beim Einfüllen und den fehlenden Elektroantrieb ist diese Konstruktion sicher kein Kandidat für den professionellen Einsatz. Vielleicht ist das auch so gewollt, denn damit ist sicher gestellt, dass der Verschleiß gering und die Qualität des Mahlguts hoch bleibt.
Mein Respekt sei Dir gewisse, ein Gedanke als solches ist doch schon mal ein Ansatz.
Ich interpretiere die Konstruktionszeichnungen anders. Der obere -nur aufliegende Trichter- scheint m.E. ausreichend Luft zur Welle zu haben um die Bohnen ohne anheben desselben einfüllen zu können. Aber ich mag mich natürlich irren.
Eine Handkurbel an einer Handmühle halte ich pers. durchaus für sinnvoll, wenn gleich für eine rein mechanisch angetriebene Mühle evtl. auch ein Pedalantrieb möglich wäre wenn auch aufwendiger. Klar Wind oder gar Wasserantrieb gingen je nach örtlichen Voraussetzungen des Betreibers auch, würden das Projekt aber sicher weiter verkomplizieren.
Ob das Teil einen Vorteil zur M3 bietet kann ich nicht sagen, ist mir auch schlicht egal, da ich das HG projekt recht spannend finde. Ein professioneller Einsatz jedoch scheint auch nicht wirklich angestrebt zu sein, da dort wo viel Durchsatz ist, für gewöhnlich keine Handmühlen zu Einsatz kommen. Das ein "fehlender" Elektroantrieb schlicht dem Konzept einer Handmühle geschuldet ist dürfte aber auch Dir klar sein. Oder? -hast Du evtl. elektrische Hände?
Carsten
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@carcoch Keine Ahnung was Du damit bezwecken wolltest, aber: Ich lasse mich nicht auf Deine Provokation ein.
Die Bohnen werden laut Anleitung in "Step 10" ohne Hochheben des oberen Trichters eingefüllt. Dieser Trichter bietet auch die Vorteile, dass das Popcorning weitgehend folgenlos bleibt und bei längerer Nichtbenutzung der Mahlkegel nicht verstaubt. Es gibt sehr wenig Mühlen, wo man Bohnen nachfüllen kann, ohne sie erst öffnen zu müssen. (Bzw. wenn man die hier verbreitete "Unsitte" mit dem Entfernen des Hoppers berücksichtigt, skurille Maßnahmen wie das Daraufstellen eines Tampers auf die Öffnung gegen Popcorning überflüssig machen.) Weitere Vorteile gegenüber der VL M3 sind m.E. der günstigere Preis, das geringere Geräusch, der fehlende offene Riemen und (subjektiv) auch die Optik.
Wie der Kegeltrieb eingestellt wird, darüber schweigt sich die Zeichnung aus. Irgendwie erwarte ich Distanzscheiben unter den Kegelrädern.
Was ist denn das für ein Bauteil, das zwischen den beiden horizontalen Kugellagern sitzt?
Ansonsten finde ich die Mühle super interessant.
infusione.
Stimmt, das Anheben des Oberteils ist - anders als es suggeriert wird bzw. ich es beim ersten Lesen verstanden habe - nicht jedes Mal notwendig, um die Bohnen nachzufüllen.
Ein Tamper im Mühlenschacht soll nicht nur Popcorning verhindern, sondern auch für einen gleichmäßigen Druck sorgen. Genau so hatte ich diesen "Deckel" verstanden. Schließlich handelt es sich ja nicht um ein Hybridmahlwerk wie bei der M3, sondern um ein reines Kegelmahlwerk, das, wie Gunnars Versuchsreihen gezeigt haben, auf solche Druckschwankungen mit unterschiedlichem Mahlgut reagiert.
Die HG steht meiner Meinung nach irgendwo zwischen Pharos und M3, sie ist rein technisch sehr nahe bei der Pharos (die nur ein Viertel kostet). Wobei diese ja quasi als Bausatz konzipiert wurde, der zum Modden enladen will, einschließlich elektrischem Antrieb.
ich sehe die HG nicht mehr als Handmühle, sondern als manuell betriebene Standmühle. Solche Ladenmühlen mit Schwungrad gab es schon zu Urgroßmutters Zeiten. Ich persönlich würde für diesen hohen Preis eher Richtung Rosco tendieren, die noch alle Vorteile einer echten Handmühle aufweist.
Viele Grüße
Stefan
Wobei Gunnars letztliche Folgerung aufgrund seiner weiteren Ergebnisse war , für eine Entlastung über dem Schacht zu sorgen und NICHT mit zusätzlichem Gewicht zu arbeiten.
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