Hallo zusammen,
nach einigen Wochen Recherche in diesem Forum habe ich nun eine Gaggia CC und eine Graef CM90 erstanden. Seit Gestern ist das Gespann komplett und nach einer Nacht mit wenig Schlaf (man sollte probieren, nicht die gesamte Menge trinken...), möchte ich heute weiter die beiden aufeinander einspielen. Dabei macht mir insbesondere die Mahlgradverstellung der Graef noch etwas Kummer.
Bisheriges Vorgehen:
-2er Sieb mit ca. 17-18g Kaffee
-starkes Andrücken des Kaffeemehls
==>Zeit von Pumpe an bis ~60ml 18-19s
Dazu sei erwähnt, dass ich für die ersten Gehversuche überhaupt 0815 Bohnen aus dem bisherigen VA genommen habe. Frische Bohnen von Quijote liegen bereit, jedoch nur in Probepäckchen und somit habe ich diese erst einmal zurückgestellt.
Da die ersten Versuche noch wesentlich schneller durchgelaufen sind, habe ich die "innere" Verstellung der Graef (die kleine Schraube) herangenommen und die Maschine deutlich weiter zugedreht. Dabei ist durch Nachmessen aufgefallen, dass diese Verstellung im Zehntel-mm Bereich liegt (wie auch die Außenverstellung am Ring mit 1-25). Ich nehme an, dass das so in Ordnung ist, oder?
Nachdem ich nun die Verstellung so gewählt habe, dass sie deutlich feiner sein sollte, habe ich erneut versucht etwas zu mahlen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ab einer gewissen äußeren Verstellung kein Kaffee mehr aus der Mühle kommt (bzw. erst nur winzige Menge). Soweit ich das bei Einblick von Oben beurteilen kann, besteht kein Kontakt zwischen den Mahlkegeln und es gibt es kein Geräusch welches darauf schließen lässt.
Daher nun die Fragen:
-Verstellung ist egal wie eine Frage von Zehntelmm - richtig?
-Kann man irgendwie das Mahlwerk von Hand drehen (um zu Prüfen ob es mechanischen Kontakt zwischen den Scheiben gibt)?
-Ist die Folgerung richtig, dass wenn die Mühle keinen Kaffee mehr auswirft der feinste darstellbare Grad erreicht ist?
Über Hilfe würde ich mich sehr freuen.
Viele Grüße und einen schönen Sonntag aus der Kaiserstadt
Guido


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