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  #1 (permalink)  
Alt 08.06.2007, 23:39
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Standard wasserhärte

Hallo,
kurze frage, habe bei mir in Schweinfurt (Bayern) laut aussage der stadtwerke eine wasserhärte von 19-21dH. entspricht nach neuer definition einer härte von 3. hatte bis vor kurzem einen thermoblock betrieben, also kein kalkproblem, jetzt mit meinem einkreiser möchte ich mal wissen wie man einer verkalkung vorbeugt. verwende bis jetzt einen wasserfilter auf dem wasserschlauch u. so ein kleines plastikteil im tank das angeblich kalkbildung "vorbeugt", dachte daran einmal im vierteljahr
zu entkalken. was kann man sonst noch tun? also raus mit eurem insiderwissen. Gruß, Thomas
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wenn eishockey einfach wäre,
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  #2 (permalink)  
Alt 09.06.2007, 00:27
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einen einkreiser kann noch relativ problemlos ohne komplettzerlegung entkalken. diese aufsteckfilter sind wohl ganz gut, haben aber eine arg begrenzte kapazität. wenn du die zeit dazu hast, kannst du einen kannenfilter von brita verwenden, hab ich auch gemacht, als ich noch kein festwasser hatte . die elegantere und auf dauer wirtschaftlichere methode ist der ionentauscher. ich haben einen mit 8l volumen an der leitung zur maschine, hat ca 50 euro gekostet und braucht seitdem nur alle paar monate eine ladung spülmaschinensalz, um sich zu regerieren. interessant sind auch umkehrosmoseanlagen, die produzieren aber auch abwasser.
allerdings musst du bedenken, dass komplett entkalktes oder sogar deionisiertes wasser den espresso lasch und säuerlich schmecken lässt. deshalb verschneide ich mein wasser durch ein einfaches kugelventil mit einem geringen anteil ungefiltertem.
es gibt auch kartuschenfiltersysteme, die an die leitung angeschlossen werden und das wasser aus einem extra wassserhahn ausspucken. hier musst du die kartusche nur alle paar monate austauschen, weil im gegensatz zu den kannenfiltern weniger keime hineingelangen.
gruß, max
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astoria jun1, sm90, rocky d, eureka giotto "s.d.", rancilio md50, mahlkönig brasilia, krups t8, aeropress, karlsbader, alfredo 9016 (v1.0), delonghi ick 5000
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Alt 09.06.2007, 08:27
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Wir haben hier Wasserhärte 14. Momentan habe ich so einen kleinen Aufsteckfilter auf dem Ansaugschlauch im Tank. Den kann man angeblich mit Salzlösung auch regenerieren. Aber ich frage mich, ob ich mit alle 4-8 Wochen entkalken vielleicht auch ohne Filter aus komme und der Espresso dann ggf. weniger sauer ist?

Ich bin sowieso erstaunt über den Wasserverbrauch für die paar ml Espresso... Spülen hier, Tasse vorwärmen da...
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Alt 09.06.2007, 12:24
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Zitat:
Aber ich frage mich, ob ich mit alle 4-8 Wochen entkalken vielleicht auch ohne Filter aus komme und der Espresso dann ggf. weniger sauer ist?
Alle 4-8 Wochen entkalken? Einmal im Jahr, fertig ab.
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  #5 (permalink)  
Alt 10.06.2007, 12:33
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Zitat:
Zitat von Elbe
Zitat:
Aber ich frage mich, ob ich mit alle 4-8 Wochen entkalken vielleicht auch ohne Filter aus komme und der Espresso dann ggf. weniger sauer ist?
Alle 4-8 Wochen entkalken? Einmal im Jahr, fertig ab.
Wenn ich mit unserem Wasserkocher, der täglich 1,5 L für Tee kochen muss, so verfahren würde, hätte ich ihn nach nem Jahr wohl weg schmeißen können. Alle 6 Wochen muss der gründlichst mit Essig und Bürste entkalkt werden, trotz zwei Kalkhexen darin.
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  #6 (permalink)  
Alt 10.06.2007, 13:01
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Zitat:
Wenn ich mit unserem Wasserkocher, der täglich 1,5 L für Tee kochen muss, so verfahren würde, hätte ich ihn nach nem Jahr wohl weg schmeißen können. Alle 6 Wochen muss der gründlichst mit Essig und Bürste entkalkt werden, trotz zwei Kalkhexen darin.
Ich weiß ja nicht, was "Kalkhexen" sein sollen, aber egal. Ich weiß auch nicht, welche Wasserqualität Du hast, aber bei einer GH von 14 (und auf die bezog ich mich!) ist eine Entkalkung alle 4 oder 8 Wochen nicht erforderlich.

Im Übrigen ist das Bearbeiten mit Säure auch keine pure Wohltat für das Material. Es ist eben nicht sinnvoll, bei der kleinsten Kalkablagerung eine Entkalkung durchzuführen.
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Alt 10.06.2007, 13:45
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bei einem derart harten wasser würde ich das wasser auf jeden fall entkalken, bevor es in die maschine kommt.
ich würd mir auch mal gedanken über eine entkalkerlösung (zb ionentauscher) am hauswasseranschluss gedanken machen, die schützt dann auch die wasserhähne, duschbrausen, wasserkocher, kaffeemaschinen, wasch- und spülmaschinen im ganzen haus und braucht nur ab und zu mal etwas salz.
gruß, max
edit: diese ganzen magnetischen und esoterischen anti-kalk-hilfsmittel kann man sich mE ans bein binden
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Alt 10.06.2007, 15:20
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Nach einem Beobachtungszeitraum von 9 Jahren kann ich für unsere Gesamthärte >25 berichten:

Der Hauswassereingang ist mit irgendeinem elektrisch gepulsten "Kalkverbesserer" versehen - damals vom Sanitärinstallateur angeraten. Die Wirksamkeit dieser Maßnahme ist meines Erachtens allenfalls eine feinere, mehligere Kalkablagerung - im Bereich Bad/Dusche täglich zu erkennen.
Nach kleineren Installationsarbeiten konnte ich neulich Abschnitte unserer Wasserrohre begutachten. Ohne die Referenz zu kennen war ich dennoch erstaunt über Sauberkeit der Lumenoberflächen. Bin nach wie vor eher skeptisch. Das Gerät ist bezahlt. Vielleicht bringt´s ja wirklich was.

Für Kaffee-/Kochwasser aber verwende ich seit Kurzem einen Carbonit Duo Filter. Ich hatte Wasserdruckabfall-/probleme am Eingang der Espressomaschine befürchtet. Der Fachhändler hatte das Gerät deshalb mit Kalkpatrone und NFP-Clario-Filterpatrone für höheren Wasserdurchsatz kombiniert.
Die Gesamthärte danach <5. Der Geschmack etwas natriumhaltiger. Alle Kaffeeprodukte haben (familieneinhellig) an Geschmack gewonnen. Beim Kochen und Teewasser keine Ablagerungen mehr.
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