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  1. #1
    Mukka ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Maschine für 5 Wochen einmotten mit Silberionen?

    Hallo,

    ich bin demnächst für 5 Wochen örtlich von meiner Espressomaschine getrennt. Vorher wird sie nochmal gründlich sauber gemacht. Meine Befürchtung ist aber, dass sich in diesen 5 Wochen im Kalkfilter im Tank sowie im Boiler diverses "Leben" entwickeln könnte, was ich verhindern möchte - denn trocken legen kann ich diese Bereich ja nicht. Ich kenne es von z. B. Wassertanks beim Camping oder Boot fahren, dass sich dort gerne Algen ansetzen und das Wasser auch mal schnell muffig werden kann. Dem bin ich durch häufiges Wasserwechseln und Trocken legen des Tanks bei Nichtbenutzung erfolgreich begegnet.

    Nun gibt es ja diese bewährten Silberpräparate, die das Wasser nicht nur keimfrei machen, sondern auch bis zu 6 Monate konservieren. Meine Frage ist nun, ob ich das mit dem Wasser in der Espressomaschine auch so machen kann, oder ob das der Maschine, also den Schläuchen, Kupferteilen, Ventilen, Heizung etc. schadet?

    Ansonsten würde ich vor meiner Abreise einfach silberhaltiges Wasser durch die Maschine pumpen und wenn ich wieder zu hause bin frisches Wasser.

    Euro Meinung würde mich interessieren.

    Grüße
    Mukka

  2. #2
    Stefan ist offline Moderator
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    Ich würde mir das Geld sparen. Das Leben was im Kessel entstehen könnte, wird die >100°C im laufenden Betrieb nicht lange überleben können. Umgekehrt hätte ich eher Angst, dass sich in der Maschine zuviel von den Silberionen anreichern könnte - die sind in der Form mit Sicherheit nicht weniger ungesund.
    Bestes Beispiel dass es auch ohne Chemie+Co geht - ich habe noch eine NS Oscar für Caterings, Vorführungen etc., die nur alle paar Monate mal genutzt wird. Zum Einmotten leere ich nur den Tank, bei der Wiederinbetriebnahme spüle ich alles reichlich durch und das wars dann schon. Ich lebe noch, und bisher haben es auch alle Mittrinker überlebt.


    Gruss
    Stefan

  3. #3
    rehbraun ist offline Benutzer
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    kann man den Kessel (eines Zweikreisers) über die Heißwasserentnahme nicht entleeren?

    Macht ein Freund von mir angeblich jeden morgen (!) bevor er die Maschin eüber Tag ausschaltet.

    Jan
    BZ99, rot / Compak K3 touch, silber

  4. #4
    blu
    blu ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von rehbraun
    kann man den Kessel (eines Zweikreisers) über die Heißwasserentnahme nicht entleeren?
    hallo jan,
    das kann nicht fkt., denn dann wuerden ja auch die heizstaebe in der luft haengen.
    intern haben manche maschinen einen hahn, ueber den man den boiler leeren kann.
    lg blu
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  5. #5
    Bubikopf ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo Jan!
    Einige Maschinen haben zwar auch eine Niveauabschaltung für den Kessel ( Bezzera 99 ), andere würden aber auch ohne Wasser im Kessel heizen, wenn auch nicht lange .
    Gruss Roger

  6. #6
    rehbraun ist offline Benutzer
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    hallo blu,
    und würden die Heizstäbe direkt kaputt gehen, wenn sie während des Entleerens in der Luft hingen, und man danach ausschaltet?
    Das hieße bei der Bezzi natürlich, dass man die Wasserstanskontrolle überbrücken müsste.
    Grüße, Jan
    BZ99, rot / Compak K3 touch, silber

  7. #7
    Bubikopf ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo Jan!
    Über die Heißwasserentnahme wird das Wasser mit dem Kesseldruck herausbefördert, wenn ein gewisser Pegel unterschritten wird, pumpt die Pumpe wieder Wasser in den Kessel hinein. Wenn Du die Niveausonde brückst, springt zwar die Kesselfüllung nicht an, Wasser kommt aber nur solange aus dem Kessel heraus wie Druck auf demselben ist. Dazu brauchst Du aber die Heizung ( ohne Hitze kein Druck ). Wenn die Heizung aber auch nur teilweise frei liegt und heizt, ist es nur eine Frage von Minuten bis sie Schaden nimmt. Die Bezzi hat auch keine Ablassschraube, also Sicherheitsventil und Entlüftungsventil raus und über dem Spülbecken auf den Kopf stellen. Bei Wiederinbetriebnahme erst über die Löcher ca. 1l Wasser auffüllen, die Ventile wieder einbauen, und wieder anschmeißen.
    Gruss Roger

  8. #8
    blu
    blu ist offline Erfahrener Benutzer
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    hallo jan,
    zu deinen fragen:

    ja, die heizstaebe wuerden in kurzer zeit zerstoert werden.
    das entleeren via heisswasserentnahme kann nicht fkt., es fehlt schlicht der druck, wie roger dann ja geschrieben hat.

    ein entleeren ist imho nicht noetig, denn bei 120°C - und die sollten es etwa im kessel sein - tummeln sich wenige lebewesen .

    lg blu

    ps das wasser aus dem heisswasserhahn benutzt man zu hause nicht mal zum teetrinken, da es ja doch schon reichlich alt ist (neu hinzukommendes wasser verduennt ja nur die vorhandene ploerre).
    LM Linea, Gaggia Mini & Mazzer Robur & Gene cafe cbr 101
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  9. #9
    rehbraun ist offline Benutzer
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    Standard

    klingt logisch !!!
    tja, die Funktionsweise der Espressomaschine(n) wird sich mir wohl erst in den nächsten Jahren erschließen - wenn überhaupt
    Dank an Euch, Roger und blu.
    Jan
    BZ99, rot / Compak K3 touch, silber

  10. #10
    Walter_ ist offline Moderator
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    Hallo blu,

    meine Butterfly hat uns vom ersten Tag an nicht nur mit Espressi verwöhnt, sondern auch immer gleichzeitig als Teewasserbereiter fungiert. Das Kesselwasser wird m.E. erst dann zur Plörre, wenn ständig nur Dampf aber nie Wasser entnommen wird. Bei unserem Durchsatz scheint das hervorragend zu funktionieren, das Wasser zeigt keinerlei geschmackliche Beeinträchtigungen...

    Servus,

    Walter
    fa' zoccu hai di fari e li fatti d'àutru nun guardari....

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