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  1. #1
    pepsi ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Brühgruppendichtung schonen

    hallo,
    mir hat ein Händler erzählt, dass man den Siebträger nach der Benutzung nicht wieder einspannen sollte, da sich sonst die Brügruppendichtung schnell verabschiedet.Hat das schon mal jemand von euch gehört ?

  2. #2
    langbein ist offline Erfahrener Benutzer
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    Häh? Und dann den nächsten Shot durch den kalten Siebträger jagen???

    Ich spanne den Siebträger zwischendurch nicht so fest ein. Aber selbst wenn die Dichtung dann im Privathaushalt nach vielleicht zwei, drei Jahren Ihren Dienst quittiert...so what...?
    Carimali Uno E und Quamar M80E

  3. #3
    zoom ist offline Erfahrener Benutzer
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    hi,

    ich glaube, die Dichtung an der Brühgruppe meiner Maschine würde ich am meisten schonen, wenn ich mir überhaupt keinen Kaffee zubereite

    Ich lasse den Siebträger drin oder reinige ihn und spanne ihn wieder ein, damit er auf Temperatur bleibt, denn Kaffee aus einem temperierten Brühkopf in den ein kalter Siebträger mit Kaffee eingespannt ist, schmeckt scheusslich.
    Ich entferne aber ich täglich mit dem Pinsel Kaffeereste an der Dichtung.

    Dass so eine Maschine Verschleissteile hat, tja damit muss man nun mal eben. Man kann sich ja eine Ersatzdichtung für alle Fälle zurücklegen, kostet ja nicht viel, oder?

    Gruss
    Stefan
    »Die Bohne ist rund, der Espressobezug dauert 25 Sekunden. So viel ist schon mal klar. Alles andere ist Theorie...«
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    guter caffè macht glücklich!

  4. #4
    Nikopol ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hi,
    hat der Händler vielleicht gemeint, dass der Siebträger bei einer kalten, nicht benutzten Maschine nicht eingespannt sein sollte? Das würde für mich noch Sinn machen, aber zwischen Bezügen ist die Aussage aus den bereits genannten Gründen imho unsinnig.

    Die Dichtung hält natürlich prinzipiell länger, wenn man sie schont. Also nicht z.B. "zuknallen" wie ein Irrer und sauber halten.

    Cheers
    Robert
    rote kaffeemaschine, silberner bohnenmahlapparat, schwarze bohnensauna

    .... das war richtig lecker, Herr Lafer! Mit welchen Töpfen kochen Sie?
    good morning dr. chandra

  5. #5
    Bubikopf ist offline Erfahrener Benutzer
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    Siebträgerdichtungen leiden am meisten durch Auswaschen der Weichmacher, sie werden steinhart und dichten dann nicht mehr, meist kann man sie nur noch ausmeißeln ( aber zumindest in Bruchstücken entfernen ). Undichtigkeiten durch Schmutz, Kaffeefett und Krümel können können meist mit Kaffeefettlöser behoben werden, evtl. mal den Brühkopf ausbauen und einlegen. Das sieblose Einspannen für eine Druckmessung mit ST-Manometer kann auch schon mal eine Dichtung strapazieren. Wenn der Siebträger sich zu weit eindrehen lässt hilft meist eine Distanzeinlage. Also einfach die ST-Dichtung nicht mit heißem Wasser in Berührung bringen , eine nicht benutzte Maschine hält am längsten.
    Gruss Roger

  6. #6
    Stefan ist offline Moderator
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    Standard

    Die Ursache für die Verhärtung ist die Hitze und nicht etwa ein Auswaschen der Weichmacher. Wenn die allein durch Wasser herauslösbar wären in diesem Anwendungsfall, dann wäre es a) der verkehrte Kunststoff für diese Anwendung und b) hätten wir ganz schnell gesundheitliche Probleme.


    Gruss
    Stefan

  7. #7
    zoom ist offline Erfahrener Benutzer
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    meines Wissens verflüchtigen sich die Weichmacher in Gummidichtungen (oder Gummi allgemein, also gilt das z.B. auch für Lautsprechersicken) durch ausgasen im Laufe der Zeit.
    Beschleunigt wird dieser Prozess hauptsächlich durch den UV Anteil im (Tages-) Licht.

    Korrigiert mich, wenn ich mich irre.

    Gruss
    Stefan
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  8. #8
    Bubikopf ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Hallo Stefan!
    Ob die Weichmacher durch Hitze oder heißes Wasser oder sonstwie die Gummidichtung verlassen scheint nicht so relevant, Weichmacher sind nicht immer Schwermetalle und der Vorgang dauert auch mehrere Jahre, sodass gesundheitliche Gefahren wohl nicht zu befürchten sind ( vielleicht kann ja ein Gummifachmann mehr dazu beitragen, ich wollte aber keine neue Diskussion aufmachen ). Ich wollte eigentlich in meinem Post darauf aufmerksam machen, dass die Dichtungen häufig übereilt als Ursache von Undichtigkeiten gesehen und vorschnell ausgetauscht werden.
    Gruss Roger

  9. #9
    ajh
    ajh ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Zitat aus Wikipedia dazu:

    Die verbreitete Vorstellung, das Gummi würde beim Verspröden „austrocknen“ ist falsch; Latexgummi enthält keine weichmachenden Flüssigkeiten, die dabei verdunsten. Allerdings enthalten manche Gummisorten zum Schutz vor Umwelteinflüssen Wachse, die z. B. bei Reifen durch die Walkbewegung beim Abrollen an die Oberfläche treten. Werden Reifen unbewegt Sonne und Ozon ausgesetzt, kann das an der Oberfläche oxydierende Wachs nicht durch neu austretendes Wachs ersetzt werden, sodass die Gummioberfläche selbst angegriffen wird.
    Also fleißig den Siebträger ein und ausspannen, am besten mehrmals pro Minute.

    Mal im Ernst, Gummi kann durchaus Weichmacher enthalten. Vor allem Phtalate sind dabei nicht ungefährlich. Info dazu gibt es beim Umweltbundesamt.
    Was in den Siebträgerdichtungen im Einzelfall enthalten ist und ob problematische Weichmacher hier überhaupt erlaubt ist, kann ich nicht sagen.
    Vibiemme Kometa, Mazzer Mini E, Eureka MCI M/T
    Behmor 1600 Kaffeeröster


  10. #10
    toraja ist offline Erfahrener Benutzer
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    877

    Standard

    Hallo,

    ich habe bei meiner Maschine beobachtet, dass bei einem bottomless ST Wasser an den Seiten des Siebträgers herausläuft. Bei einem konventionellen ST habe ich das nicht bemerkt. Woran kann das liegen?
    Zu verkaufen: Bezzera 99

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