Ergebnis 1 bis 5 von 5
  1. #1
    helgobert Gast

    Lächeln Probleme mit Jura Impressa 65

    Hallo,
    ich habe gestern unsere Jura Impressa 65 nach ca 3 Jahren und etwa 3000 Kaffeebezügen (zugegeben etwas rustikal) gereinigt. neben der vorgeschriebenen Tabletten-Reinigung habe ich die Maschine von vorne (nach herausnehmen des Restebehälters) mit einem Kompressor durchgepustet und dabei auch Essigwasser benutzt. Zwar waren die Kaffeesatzreste dann entfernt und der Kaffeebezug funktioniert jetzt wieder super, allerdings funktioniert der Dampfbezug jetzt nicht mehr. Wenn ich auf Dampf stelle, dann dampft es nur in der Maschine (hinter dem Restebehälter) und auch etwas heißes Wasser tritt dort wohl aus. Ich könnte mir vorstellen, dass mir bei der Radikalreinigung ein Schlauch abgegangen ist. Meine Frage: Wie kann ich die Maschine öffnen, um dort hinten besser dran zu kommen? die Torx-Schrauben vorn und oben vorn hatte ich schon ab, aber das hat nichts gebracht. Leider macht man bei so was auch schnell etwas kapputt..
    Vielen Dank für Hinweise.
    Gruß
    Helgobert

  2. #2
    babsie ist offline Neuer Benutzer
    Registriert seit
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    25

  3. #3
    hannesrd ist offline Erfahrener Benutzer
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    193

    Standard AW: Probleme mit Jura Impressa 65

    Hallo Helgobert !

    Ich nehme an du hast eine E65 !
    Du musst dei 4 Ovalkopfschrauben auf der Rückseite entfernen ( am besten einfach ins Bohrfutter eines Akkuschraubers einspannen - hat bei mir immer funktioniert) danach kannst du zuerst die Oberseite abnehmen und danach die Seitenwand entfernen !

    Weitere Infos findest du bei

    ****** oder bei [coffeemakers] - Start

    lg hannesrd
    Geändert von Holger Schmitz (30.07.2009 um 16:06 Uhr)

  4. #4
    Gregorthom ist offline Erfahrener Benutzer
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    Saarland
    Beiträge
    1.470

    Standard AW: Probleme mit Jura Impressa 65

    Das Essigwasser, hast Du das zum Entkalken benutzt? Damit könntest Du größere Kalkablagerungen entfernt haben, die jetzt eine Undichtigkeit freigegeben haben. Die Boiler sind aus Alu und recht empfindlich gegenüber Kalk.


    Übrigens: Essigwasser ist genau das falsche Mittel für die Maschine die Du hast. der Boiler ist aus Alu und das wiederrum ist sehr empfindlich gegenüber Essigsäure. Da bist du besser dran, wenn Du Durgol oder Zitronensäure nimmst. Und achte darauf, dass die Maschine min. 5h abgekühlt hat, bevor Du entkalkst

  5. #5
    helgobert Gast

    Blinzeln AW: Probleme mit Jura Impressa 65

    Hallo Gregorthom (und alle anderen),
    vielen Dank schon mal für die Hilfe.
    Also, mit dem Essigwasser (bzw. Frosch-Essigreiniger):
    Da wir sehr sehr weiches Wasser haben, habe ich die Maschine noch nie entkalkt und ich bin der Meinung, das ist auch nicht mein Problem. Ich hatte das Problem, dass der Kaffeeauslauf sich zugesetzt hatte (durch Kaffeerückstände, denke ich) und der Kaffee sich da den Weg irgendwie zwischen den beiden Auslaufröhren gesucht hat. Das sah nicht schön aus und dauerte auch immer länger und ich hatte Bedenken, dass es irgendwann ganz dicht sein könnte und es einen Schaden durch Rückstau oder so gibt. Da ich manchmal etwas grobmotorisch veranlagt bin, habe ich einfach die Röhrchen zwischen den Reinigungsvorgängen mit meinem Kompressor von außen (bzw. von unten) freigepustet. Das ging auch echt prima, der Kaffeeauslauf ist wieder super, wie es sein soll.
    Von einem Bekannten habe ich mal erfahren (der nebenbei Gas/Wasser-Installateur ist), dass er seine Saeco nach Jahren komplett auseinandergenommem hat und dabei riesige Mengen an Schimmel entdeckte. Das war für ihn so schockierend, dass er seitdem nur noch Siebträger benutzt. Mit dem Hintergrund habe ich ein wenig innen hinten an unserer Jura rumgefummelt und (nach der Tablettenreinigung) mit den Fingern feuchte Kaffesatzrückstände entdeckt, die ich nicht entfernen konnte. Da habe ich (ja ich weiß, das soll man bestimmt nicht) einfach mit unserem Frosch Essigreiniger kräftig hinten reingespritzt bis sich alles super löste (ich dachte mir, mit den Tensiden vom Essigreiniger lösen sich auch die Kaffeeöle besser und der Essig würde evtl. doch vorhandene Kalkrückstände auch besser lösen) und dann ordentlich alles saubergemacht. Man schmeckt da auch nichts im Kaffee, nur, wie gesagt, ich muss bei der Radikalkur irgendwas kaputtgemacht haben, sodass der Dampfdruck sich nicht aufbauen kann, bzw. gleich an der Stelle verpufft, die sich hinter dem Tresterbehälter befindet (wo auch die Kaffeereste waren und wo ich das Essigwasser hingespritzt habe.
    Gruß
    Helge

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