Nach fast 2 Jahren mit meiner Carimali Uno bin ich mit dem Espresso sehr zufrieden.
Mit der Zeit stört mich immer mehr, daß der Puk meistens matschig naß ist.
Von Puk untersuchen nach dem Brühen kann ich nur träumen, und es macht auch
keinen Spaß immer das Sieb mit Wasser zu reinigen und wieder abzutrocknen.
Bei manchen Kaffeesorten ist es besser, aber bei den Kaffeesorten die bei der Uno matschig
bleiben kommt an meiner kleinen Gaggia Classic in der Arbeit ja schlieslich auch ein trockener
Puk raus.
Ich hab die Füllmenge genau wie im Buch von Leb optimal bemessen, weniger und mehr hab ich auch probiert. Getampert hab ich brav mit 20kg, der Espresso kommt schön mit Tigerstreifen in 25s 25ml. Crema ohne Ende oft 50% im Testschnapsglas.
Das 3-Wege-Ventil hab ich zerlegt, entkalkt und gereinigt (war eh fast sauber).
Das Ventil scheint aber prächtig zu funktionieren, da beim Rückspülen immer ein großer Schwall Wasser in der Abflußschale landet.
Die Maschine hat die seltsame Eigenschaft, daß nach dem Brühen immer ein Drück über 10bar
am Brühdruckmanometer angezeigt wird. Beim Brühen sind's nur die eingestellten 9bar.
Das Manometer hab ich neu eingebaut - ist in Ordnung. Der Eingangsdruck am Wasseranschluß ist mit Druckminderer von 5,5bar auf 2,8bar reduziert.
1. Wo kommt der Druck überhaupt her? Ist da was oberfaul?
2. Kann es sein, daß wegen dem ständig anstehenden tierischen Druck von über 10bar einfach ein bischen Wasser durch irgend ein Ventil gedrückt wird und den Puk nicht trocknen lässt?
3. Wenn ich den Brühkopf reinigen will ist da rechts die große Sechskantschraube mit einer umlaufenden Kerbe. Das bedeutet normalerweise "Linksgewinde". Auf Anhieb will die nicht aufgehen. Wie rum muß ich jetzt mit Gewalt drehen?
4. Hat jemand detailierte Unterlagen von der Uno? Schaltplan, Hydraulikplan, Seviceanleitung etc. Ich kenne bis jetzt nur die Zeichnungen von Nuova Ricambi
Mal schau'n ob sich wer findet, der was weiß.
Tschau Hermann


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