Ergebnis 1 bis 3 von 3
  1. #1
    zamzon ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Pressostat Pavoni

    Kann mir jemand sagen, wofür die kleine schwarze Kunststoffschraube gut ist, die seitlich in der 'Ecke' des roten Pressostatschalters sitzt, bzw. was man da einstellen kann?
    Ich dachte bisher, die Schraube wär nur zur Befestigung, aber wenn man dreht, schaltet der Kontakt ein und aus - auch bei Normaldruck!



    Ich habe bisher den (Schalt)druck nur an der grossen Rändelschraube aus Kunststoff an der Druckdose eingestellt..


    Z.
    Geändert von zamzon (20.12.2007 um 23:16 Uhr)

  2. #2
    Bubikopf ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Pressostat Pavoni

    Hallo Zamzon!
    Könnte die Schraube für die Einstellung der Schalthysterese sein , wirkt direkt auf den Schalter. Ich hatte diesen Presso allerdings noch nie.
    Gruss Roger

  3. #3
    zamzon ist offline Erfahrener Benutzer
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    Beiträge
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    Standard AW: Pressostat Pavoni

    Das hatte ich auch gehofft und nach noch genauerer Untersuchung hat sich aber rausgestellt, dass dieser Bolzen (es ist keine echte Schraube) doch auch zur Befestigung - na sagen wir Fixierung - dient, aber sehr speziell: es ist ein exzentrischer welcher. Und wenn man genau Obacht gibt, dann bewegt sich der Schalter in seiner schwarzen Kunststofffuehrung pro halber Umdrehung knapp einen mm in Richtung Druckdosenstoessel bzw. zurueck.

    Aber ob das was an der Hysterese ändert? Da bin ich jetzt nicht mehr fit genug in Technischer Mechanik :-/ Die grosse Schraube ist auf jeden Fall die Federgegenkraft zur Druckdosenmembran. Und war es nicht so, dass die (aufgebaute) Kraft einer Feder immer prop. zum Weg ist, unabhaengig von der Vorspannung? Dann muesste es doch aufs gleiche rauskommen, ob ich den Schalter zum Stoessel bewege oder die Vorspannung aendere..

    Allerdings ist die Druckdose nicht linear, bzw. ihre Membran im Weg/Hub begrenzt. Und dann geht irgendwann gar nix mehr mit Schalten. Möglicherweise dient der Exzenter also nur, um die Membran beim nominellen Schaltdruck in die mittigste Lage zu bekommen, so dass sie sich am leichtesten bewegen kann, bzw. den nötigen Schaltweg bei kleinest möglicher Druckaenderung vollführt. Und das bedeutet dann wiederum schon auch eine moeglichst kleine Hysterese des Schaltdrucks..? So, fertig in die Tastatur gedacht..

    Bei Gelegenheit werd' ich das mal testen mit meiner noch nicht patentierten Pavoni Kesseldruckmessapparatur:



    Das geht ganz ausgezeichnet! Nach dem Tara der amtlichen Hebelstütze kann man am angezeigen Gewicht 1a die Zunahme des Drucks beim Aufheizen sehen und reproduzierbar (dank Ziegelstein) die Ein- und Ausschaltschwelle messen
    Mit der Hebellänge und Kolbendurchmesser sollte sogar der absoluten Wert bestimmbar sein, denke ich..

    Z.

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