Moin,
im Moment bin ich nicht gerade vom Glück verfolgt. Nachdem ich meine Maschine endlich überall dicht, sauber und betriebsbereit hatte, dachte ich mir: schnell noch mal den Brühdruck etwas höher regulieren, da er mit ca. 7,5 bar doch recht niedrig lag. Hutmutter (auf dem Foto unten) von Procon-Pumpe ab, Bypass-Feder ordentlich vorgespannt, wieder zusammengebaut und los. Doch oh Schreck: der Brühdruck lag immer noch bei 7,5 bar.
Darauf habe ich den Bypass komplett zerlegt. Er besteht aus einem Kunststoff-Röhrchen mit einem kleinen Ventil mit Durchlaßrichtung Pumpeneinlaß - Auslaß; das Röhrchen selbst versperrt den Durchlaß in der Gegenrichtung und wird von einer Feder belastet, deren Vorspannung einstellbar ist zur Brühdruckregulierung. Habe dann mal alles gründlich gereinigt und wieder montiert, hat aber keine Besserung gebracht.
Frage nun: woran kann es liegen? Ist vielleicht die Pumpeneinheit selbst verschlissen, dass sie keinen höheren Druck mehr aufbaut? Gibt es dafür Überholsätze zum Neuabdichten? Oder könnte es eher ein Problem des Bypass sein? Habe wirklich keine Lust, noch dreistellige Beträge in eine neue Pumpe zu investieren...
Klaus


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