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  1. #1
    Globetrottel ist offline Benutzer
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    49

    Standard Dichtung fetten?

    Hallo zusammen,
    da meine Kleine etwas leckt, habe ich ein paar neue Dichtungen gekauft und möchte mich jetzt ans Wechseln machen. Dabei ist mir spontan der Gedanke gekommen, dass man die vielleicht zum besseren Schutz und zur besseren Abdichtung einfetten muß. Im Forum habe ich bei meiner Suche nun u.a. Hahnfett, Loctite und Silikongel gefunden. Wie sieht es jetzt aus? Muß oder sollte man jede Dichtung dünn einfetten und wenn ja, welches Mittel ist unbedenklich und hält am besten? Ich freue mich auf eure Tipps!
    LG Globetrottel
    LaScala Butterfly, Mahlkönig Vario II
    Früher: Olympia Maximatic, Eureka MCI, Gene Cafe CBR-101

  2. #2
    Clawhammer ist offline Erfahrener Benutzer
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    607

    Ausrufezeichen AW: Dichtung fetten?

    Zitat Zitat von Globetrottel Beitrag anzeigen
    Muß oder sollte man jede Dichtung dünn einfetten und wenn ja, welches Mittel ist unbedenklich und hält am besten?
    Unbedingt fetten! Sonst wird der nächste Dichtungswechsel zur Qual!

    Habe gerade die Heizkesseldichtung meiner BZ99 gewechselt (wg. Einbau einer neuen Heizung: BZ99 - Kein Druckaufbau / Heizung tod).
    Es war extrem zeit- und nervenaufwendig die ungefettete Dichtung zu wechseln, eine regelrechte Tortur!



    Sie war nach 3 Jahren Betrieb steinhart und regelrecht am Kessel festgebrannt. Sie lies sich nicht an einem Stück heraus nehmen, ist immer wieder abgerissen und musste Stück für Stück herausgehebelt werden. Zusätzlich blieben viele, winzige, abgerissene "Fitzelchen" am Rand der Kesselnut kleben, die alle noch einzeln heraus gekratzt werden mussten. Dabei habe ich die Nut, trotz großer Sorgfalt, ziemlich zerkratzt. Auf Dauer sicherlich nicht gesund.

    Der Kesseldeckel ging auch kaum ab, obwohl alle Schrauben komplett herausgenommen waren, so fest ist er an der Dichtung geklebt.

    Mein Händler hat mir deshalb die neue Dichtung vorsorglich mit Silikonfett behandelt. Ein guter Service, wie ich finde.
    Die Fettschicht ist praktisch nicht erkennbar, so dünn ist sie. Und die Dichtung hält mindestens genau so dicht, wie ohne Fett.
    Laut meinem Händler wird dadurch ein Verkleben der Dichtung mit den heissen Metallteilen der Maschine effektiv verhindert.

    Werde künftig auch meine Brühgruppendichtung mit Silikonfett behandeln, da ist der Wechsel bei unbehandelter Dichtung nämlich auch grausam. Da sie regelmäsig, also in relativ kurzen Zeitintervallen, gewechselt wird, ist der "Einbrenneffekt" aber nicht so ausgeprägt, wie bei der Kesseldichtung.
    Geändert von Clawhammer (28.08.2008 um 14:05 Uhr)



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