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  1. #1
    galatisa ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Isomac Venus Fragen zur Bedienung

    Ich bin seit ca. 2 Wichen glücklicher BEsitzer o.g. Maschine und bis dato auch sehr zufrieden.
    Allerdings ist die BEdienungsanleitung ein klein wenig zu kurz gehalten

    Deshalb direkt eine Frage von mir, da ich mich mit den einzelnen Begriffen nicht so auskenne hat auch das Suchen nicht allzuviel geholfen:

    1) Ziehe ich einen Espresso ist alles ok nur in dem Moment in dem ich den Bezugsschalter abschalte läuft eine kleine Menge Wasser aus dem VEntil welches für die Rückspülung gedacht ist in den Flüssigkeitsauffangbehälter .

    Dabei sinkt der Druck von 14bar auf ca. 8-9bar ab kurzzeitig steigt dann kurz wieder an und fängt dann mit seinem gewohnten Abfall auf ca. 2 bar an.

    Ich habe das Phänomen mit dem austretenden Wasser nicht von ANfang an beobachtet denn ich habe nicht drauf geachtet, kann also sein das dies immer so war, ich es aber erst heute bemerkte. Deshalb die Frage: Ist dies normal oder liegt ein Problem vor?

    SG und vielen Dank

    Andreas

  2. #2
    Milkyway ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Isomac Venus Fragen zur Bedienung

    Ist alles so o. k.

    Durch das Magnetventil wird direkt nach dem Bezug der Druck vom Siebträger genommen und mit dem überschüssigen Wasser in die Auffangschale geleitet.

    Hierdurch kannst Du den Siebträger sofort nach Bezug ausspannen, ohne Angst haben zu müssen, dass Dir der Kaffeemehlsud um die Ohren fliegt.

    Dies ist der eigentliche Sinn und Zweck dieses Magnetventils. Da durch die
    Leitung in der der Druck entweicht sich jedoch mit der Zeit auch Kaffeemehlreste/Kaffeefett ablagert, muß vonZeit zu Zeit rückgespühlt werden, um zu verhindern, dass die Wege verstopfen.
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  3. #3
    galatisa ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Isomac Venus Fragen zur Bedienung

    Vielen Dank für die schnelle Antwort, da bin ich erstmal beruhigt!

    In der kurzen ANleitung der Maschine steht man könne ca. 3-4 Minuten nach dem einschalten der MAschine schon Kaffee machen, allerdings habe ich im FOrum an einigen Stellen gelesen das die Aufwärmzeit ca. 30 Minuten betragen soll. Welche Aussage stimmt den nun bzw. wie kommt man auf die andere längere ZEit?

    Weiter steht in der Anleitung das die MAschine ca. 1200Watt verbraucht aber ich gehe davon aus dass dies die LEistung beim Aufwärmen/Kaffee machen ist, wieviel verbraucht das Gerät wenn es nur auf "Stand-By" ist?

  4. #4
    Milkyway ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Isomac Venus Fragen zur Bedienung

    Also ich persönlich denke, dass Du ihr mind. 10 Minuten (ich weiß andere sagen länger) gönnen solltest. Dann solltest Du aber auch einen ordentlichen Leerbezug machen bis die Bereitschaftskontrollleuchte wieder aufleuchtet, damit sich der Siebträger schön aufheizen kann, was nach 10 Min. geschweige denn nach weniger, vermutl. nicht der Fall ist.

    Dann warten bis die Maschine wieder aufgeheizt hat und die Kontrollleuchte wieder erlischt. Jetzt den Bezug starten.

    Versuchs halt mal mit verschieden langen Aufheizperioden und kontrolliere selbst anhand des Geschmackes.

    Grüße

    Frank
    Geändert von Milkyway (04.09.2008 um 23:42 Uhr)
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  5. #5
    Fritzz ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Isomac Venus Fragen zur Bedienung

    Zitat Zitat von galatisa Beitrag anzeigen
    Weiter steht in der Anleitung das die MAschine ca. 1200Watt verbraucht aber ich gehe davon aus dass dies die LEistung beim Aufwärmen/Kaffee machen ist, wieviel verbraucht das Gerät wenn es nur auf "Stand-By" ist?
    Damit liegst Du richtig.
    Ich kenne nicht die genauen Daten der Maschine - daher:
    Heizung (der größte Verbraucher) ca. 1100 W (aber nur, wenn tatsächlich geheizt wird)
    Pumpe: ULKA ~ 50 W, Rota ~ 100-120 W
    Elektronik: ein paar Watt

    In der Anleitung stehen 1200 W (der Maximalverbrauch) damit keiner auf die Idee kommt, das Ding an einem schwächlichen Spannungskonverter (gar im Auto / Wohnmobil) zu betreiben.
    Wann die Maschine heizt (und viel Strom zieht) hörst Du wahrscheinlich.

    "Fritzz"
    Geändert von Fritzz (04.09.2008 um 19:05 Uhr) Grund: Rächtschreibvehler

  6. #6
    galatisa ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Isomac Venus Fragen zur Bedienung

    Zitat Zitat von Milkyway Beitrag anzeigen
    Dann warten bis die Maschine wieder aufgeheizt hat und die Kontrollleuchte wieder leuchtet. Jetzt den Bezug starten.
    Sorry bin jetzt ein bisschen verwirrt, sollte es nicht heissen wenn die Kontrolleuchte wieder erlischt? In der Anleitung steht das man Kaffee beziehen soll wenn die Leuchte erlischt ????

    Unabhängig davon kann man an der MAschine etwas kaputt machen wenn man nicht 5 bzw. 10 bzw 15 nzw 30 min. wartet? Natürlich wenn die Kontrollleuchte erloschen ist!

    SG

    Andreas
    Geändert von galatisa (04.09.2008 um 21:49 Uhr) Grund: Die Maus ist schneller als der Kopf!

  7. #7
    Milkyway ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Isomac Venus Fragen zur Bedienung

    Zitat Zitat von galatisa Beitrag anzeigen
    Sorry bin jetzt ein bisschen verwirrt, sollte es nicht heissen wenn die Kontrolleuchte wieder erlischt? In der Anleitung steht das man Kaffee beziehen soll wenn die Leuchte erlischt ????
    Ja genau, habe meine schon länger nicht mehr in Betrieb gehabt, nutze nur noch meine Wega.

    Editiere meinen Beitrag gleich mal dahingehend.
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  8. #8
    emil ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Isomac Venus Fragen zur Bedienung

    Unabhängig davon kann man an der MAschine etwas kaputt machen wenn man nicht 5 bzw. 10 bzw 15 nzw 30 min. wartet?
    Nein, aber es schmeckt nicht.

    Die Heizung wird mithilfe eines Thermostaten, der die Kesselwassertemperatur misst, an- und abgeschaltet (und im Gleichtakt die Anzeigeleuchte).

    Nachdem an einer guten Espressomaschine die Rohrleitungen, der Brühkopf und der Siebträger aus gut wärmeleitendem Material (i.d.R. Messing) sind, wird diese Wassertemperatur an die Kesselaussenwand, dann an die Rohrleitungen des Heisswasserkreislaufes und dann (oder je nach BAuweise schon vorher) an den Brühkopf und den Siebträger weitergegeben. Bis alle diese Bauteile ordentlich durchgeheizt sind, dauert es ca. 15 min. Auch hier wieder: je besser (und damit massiver) die Maschine, um so länger braucht es, bis alles durchgeheizt ist. Beim Aufheizen der Metallteile verliert das Wasser natürlich Wärme, sodass die KEsselheizung wieder anspringt etc. Am Anfang geht das Heizen relativ schnell, aber gegen Ende ist die Temperaturdifferenz zwischen dem Abschaltpunkt des Thermostaten und der Ist-Temperatur der Metallteile so gering, dass die letzten 5°C bis zur Solltemperatur die zweiten 15 Minuten dauern.

    Warum dieser Aufwand?
    Der Druck in einer pumpenbetriebenen Espressomaschine wird dadurch erzeugt, dass Frischwasser in den Kessel gepumpt wird und damit das heisse Wasser aus dem Kessel gedrückt wird. Trifft das heisse Wasser auf kalte Leitungen/Brühkopf/Siebträger, verliert es bis zum Kontakt mit dem Kaffee viel Temperatur - der Kaffee wird ungeniessbar.
    Ist das System durchgeheizt, läuft das Wasser in gleichwarmen Leitungen und kommt mit exakt der gewünschten Temperatur beim KAffeemehl an - lecker.
    Das geht soweit, dass bei massiv aufgebauten Maschinen der durch die kleinen Brühboiler (eigentlich alle HAushalts-Einkreiser) bedingte Temperaturverlust durch die unvermeidliche Vermischung mit Frischwasser innerhalb des Boilers durch die (nachheizenden) heissen Leitungen/Brühkopf/Siebträger fast komplett ausgeglichen werden kann.

    Aus diesem Grund sollte man sich nicht unnötig mit nicht aufgeheizten Maschinen frusten - die gehen zwar nicht kaputt, aber Deine Geschmacksknospen werden es Dir danken. Und Du wirst, wenn Du bei diesem Hobby bleibst, über kurz oder lang Unterschiede schmecken, die durch unterschiedliche Brühtemperaturen im Bereich von 1-2° hervorgerufen werden. Hätte ich am Anfang auch nicht gedacht, ist aber so ...

    Gruss Emil
    LMWDP #282
    ... it is nearly magical to observe the precision that exists in the simple systems. (Doug Garrott, www.orphanespresso.com)

  9. #9
    galatisa ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Isomac Venus Fragen zur Bedienung

    HAbe jetzt meine ersten Erfahrungen gemacht, einschliesslich Rückspülen und entkalken (haben sehr hartes Wasser hier).

    Nun zwei Fragen:
    1) Seit der Entkalkung habe ich im Manometer auf der Innenseite Feuchtigkeit,
    kann diese durch das Wasserbeziehen und den resultierenden Dampf entstanden sein? Wie kreige ich die weg oder passeiert dies von alleine?

    2) Habe zum erstenmal (aus Not), fertig gemahlenen Espresso gekauft. Mit diesem Pulver kommt nie ein Druck über 6 Bar zustande. Habe auch mal den Blindfilter eingesetzt um zu sehen ob die Maschine evtl. einen Defekt hat, mit dem FIlter geht der Druck auf die üblichen 13 Bar hoch. Mein Problem ist das das Wasser durch den niedrigen Druck zu schnell und in grösseren MEngen durch den Satz läuft; der Espresso ist dementsprechend?!?
    Frage: Kann das Pulver ungeeignet sein? Hat der MAhlgrad dringend was damit zu tun?

    EInen sonnigen Sonntag wünscht

    Andreas

  10. #10
    Bubikopf ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Isomac Venus Fragen zur Bedienung

    Frage: Kann das Pulver ungeeignet sein? Hat der MAhlgrad dringend was damit zu tun?
    Ja! Ja !
    Les mal etwas im Kaffeewiki, dann wirst Du etwas klarer sehen.
    Espresso für Einsteiger - KaffeeWiki
    zu1: Da ist die Druckdose des Manometers undicht. Wenn es noch anzeigt ist das nur ein kosmetisches Problem, kann sich sogar mit der Zeit wieder geben, meist gibt das Manometer aber bald seinen Geist auf.
    Gruss Roger

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