Nahmd zusammen,
nachdem ich mir im Laufe des Tages hier schon einiges bezüglich meines Ansinnens zur Brühdruckreduzierung habe anhören müssen, habe ich mich vorhin dann doch ans Werk gemacht. Nach Voggis Anleitung sollte das ja alles auch kein Problem sein.
Kiste aufgemacht, Expansionsventil gesucht und gefunden, Kontermutter gelöst und das Ventil Stück für Stück zunächst um eine Umdrehung rausgeholt. Kontermutter wieder festgezogen. Maschine aufheizen lassen und dann einen Bezug gegen das Leersieb gemacht. Statt knapp 13 bar zeigte das Manometer nun nur noch knapp 12 bar an.
Na gut, ein bißchen geht noch und die ganze Prozedur (natürlich bei ausgestöpselter Maschine) wiederholt - also eine weitere Umdrehung. Alles wieder festgezogen. Maschine an, heizen lassen und wieder ein Bezug gegen das Blindsieb. Knapp unter 10bar! Dann also wieder ein wenig rauf mit dem Druck...
Beim Lösen der Kontermutter passierte es dann: Die komplette Verschraubung löste sich und es ergoß sich ein großer Schwall Wasser aus dem Ventil sowie dem Ablaufschlauch zum Wasserbehälter über die Arbeitsplatte. Gott sei Dank hatte ich die Maschine vorher ausgestöpselt.
Bei der Begutachtung des Schadens fand ich zwei Bauteile, die einwandfrei in das Ventil gehören: Eine Feder sowie eine Druckplatte, die an einem Ende eine Verjüngung und am anderen Ende eine Gummiauflage hat (siehe nachfolgende Bilder)
Ich vermute mal, daß diese Teile so wieder zusammengefügt...
...und dann hier wieder eingesetzt werden müssen:
Die Beschreibung der ECM Technika Teileliste zeigt zwar das Expansionsventil, nicht jedoch dessen Innenleben.
#Tante Edith sagt#
Der kleine Messingzylinder muß genau so montiert werden! Also erst mit dem Nippel in die Feder einsetzen und dann das Ganze ins Expansionsventil. Die Hülse habe ich - nachdem ich mit einem 12er Schlüssel den Schlauch abgemacht habe - mit einer 16er Nuß sowie zwei Verlängerungen aus dem Ratschenkasten wieder eingesetzt. Vorteil: Man kann senkrecht von oben arbeiten und so einerseits gegen die Feder genug Druck ausüben und gleichzeit sicherstellen, daß man die Hülse nicht schief eindreht.
#Tante Edith hat fertig#
Wie auch immer: Während der ersten Aufheizphase (also bevor ich irgendetwas modifiziert hatte) fiel mir auf, daß aus dem Vakuumventil ein paar Sekunden lang Dampf bzw. Wasser austrat und runtertropfte.
Genau darunter befindet sich aber nicht gerade wenig Elektrik!
Ist das normal oder eher ein Grund zur Beunruhigung?


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