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AW: Vibiemme Domobar Druckverlust trotz Pumpe/Expansionsventil neu
Zwischendrin mal an alle Danke für die schnellen, wirklich guten Tipps!
Mahlgrad mit der eigenen Maschine ist schon so hoch wie möglich (1 von 15). Ich habe zwar keinen professionellen Tamper, aber früher habe ich mit dem Kunststoffteil das Pulver auch so gepresst, dass was Ordentliches rauskam.
Temperaturfühler habe ich schon ein wenig zurechtgeruckelt, hat aber nichts geändert. Aber selbst wenn er zu spät wieder einschaltet:
Warum kommt die Maschine nur auf 8bar, schafft aber - Dank zuspringender Pumpe - konstanten 9bar Druck gegen das Blindsieb, bricht aber schlagartig beim Brühen zusammen, obwohl auch da die Pumpe Druck zugibt? Vor dem Brühen müssten doch ca. 12 bar anliegen? Beim Brühen müssten doch selbst bei grobem Pulver allemal mehr als 2-4 bar "anliegen"? Offenbar kommt doch der Druck beim Brühen nicht nach, oder "rutscht" halt doch zu schnell durch zu durchlässiges Kaffepulver durch?
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Du hast ein grundsätzliches Verständnissproblem. Für den Brühdruck ist nicht der durch Expansion des erhitzten Wassers entstehende Druck verantwortlich, der bricht nach ein paar Tropfen Wasser zusammen, sondern der von der Pumpe erzeugte Druck. Der ist aber ( abhängig von der Kennlinie Druck / Flussrate ) abhängig vom Widerstand des Kaffeepucks. Ist der Kaffee zu grob gemahlen und / oder zu alt, ist der Widerstand zu gering und der Druck kann nicht aufgebaut werden, stattdessen ist dann die Flussrate zu hoch, die Tasse nach ein paar Sekunden voll. Mit vorgemahlenem Kaffee wirst Du auch keinen höheren Druck erzeugen können. Durch das Expansionsventil wird der max. Druck begrenzt, es öffnet bei einem bestimmten ( einstellbaren ) Druck, wird der Druck aber nicht erreicht ( zu grob gemahlen ), hat das Expansionsventil keinen Einfluss auf den Brühdruck. Wenn der Druck am Blindsieb aufgebaut wird und das Expansionsventil anspricht, liegt dein Problem allein am Puckwiderstand, definitiv.
Gruss Roger
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Ich sehe es ganau wie Bubikopf und die anderen Helfer - was ich halt nicht kapiere: Früher konnte ich praktisch Pulver jeder Sorte reinschütten und der Druck war o.k., jetzt komme ich mit unterschiedlichen Pulvern unterschiedlicher Mahlmaschinen zu keinem ordentlichen Druck mehr. Die Domobar muss doch auch bei einem Standard-Espressopulver aus dem Supermarkt (zuletzt verwendet) einen leidlichen Espresso mit mehr als 3 bar Druck hinbekommen?
Mein nächster Schritt: Ich werde beim Spezialisten was mahlen lassen, damit einen neuen Versuch starten - und berichte dann hier. Super-fein gemahlen scheint mir mein Espressopulver nämlich in der Tat nicht zu sein, vielleicht brauchts ja eine neue Mühle.
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Bubikopf hat absolut recht gehabt: Unsere Braun-Mühle hat die angegebene Mahlstufe nicht mehr ausgegeben und der vorgemahlene Espresso aus dem Supermarkt (als Testobjekt) war auch zu grob gemahlen.
Also jetzt eine ordentliche Rocky-Mühle gekauft und der erste Test mit feiner Mahlung kam einem Blindsieb gleich: voller Druck, kein Wasserdurchlass mehr. Jetzt regeln wir langsam in den optimalen Bereich mit etwas weniger feiner Mahlung: Alles wunderbar! Es lag also am Mahlgrad der alten Maschine, die nicht mehr genug fein mahlte, trotz korrekter Anzeige (Scheiben abgenutzt).
Im Nachhinein vermute ich, dass Druckschwankungen eigentlich gar nicht durch eine schwache Vibrationspumpe kommen (können), wahrscheinlich ist das Ding dann vorher ganz kaputt.
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