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  1. #1
    erich4fun ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Sch*****! Schon wieder etwas undicht

    Hallo liebe Maschinchenbastler,

    mal wieder ist ein Teil meiner 14 Jahre jungen BZ99/Livia undicht. Diesmal ists die Verbindung unter dem Pressostat. War recht verkalkt, ich bin mit Essig und ganz leicht mit ner Pfeile rangegangen. Zuvor dachte ich, ich könne die Stelle mit Teflonband abdichten, na ja bin halt immer noch Anfänger.
    Hier die Fotos








    1. Frage: Wie fest darf man Metalldichtungen anziehen?

    2. Frage: Wenn man zu fest angezogen hat, was ist in genau diesem Fall zu tun?

    3. Frage: Kommt eine passende Gummichtung ersatzweise für diese Stelle in Frage?

    Wie immer: Mille Grazie für Eure Hilfe,
    Eric
    Demoka 203 & Star 10 (Kreuzung aus BZ99 und Livia90 )

    Lieblingskaffees: Fausto Giasing, Mocambo Brasilia, Vergnano Bar Rosso

  2. #2
    langbein ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Sch*****! Schon wieder etwas undicht

    Auf dem zweiten Bild...da ist aber noch ne Dichtung drauf... die ist wahrscheinlich nicht dicht und wird wohl auch nach irgendwelchem Rumgefeile nicht dicht werden.

    Ich würde die erstmal mit einem Messer abschaben und dann müsste eine Teflondichtung oder eine andere hitzebeständige Dichtung wieder eingesetzt werden.
    Carimali Uno E und Quamar M80E

  3. #3
    erich4fun ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Sch*****! Schon wieder etwas undicht

    Hi, danke für deine schnelle Antwort. Auf dem Röhrchen, das von unten (Foto 2) kommt ist def. keine Dichtung drauf.
    Demoka 203 & Star 10 (Kreuzung aus BZ99 und Livia90 )

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  4. #4
    Propeller-Willi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Sch*****! Schon wieder etwas undicht

    HMMM




    Denke das es sich bei diesem bild im das Röhrchen handelt, was von Unten in das Pressostat kommt und das die außen am Bildrand unscharf zu sehenden Konturen die Überwurfmutter ist - oder?

    Der Durchmesser des Röhrchens sollte endet ja in einer Verdickung, die konisch verjüngt dann an den Anschluss gepresst wird (durch das Anziehen der Mutter).

    1. Frage: Wie fest darf man Metalldichtungen anziehen?
    Nach fest kommt lose bzw. Runde etc. Es sollte schon nicht zimperlich sein, aber zu fest ist nie gut. In jedem Fall vernünftig kontern und wenn sich Rohre anfangen zu biegen ist Ende.

    2. Frage: Wenn man zu fest angezogen hat, was ist in genau diesem Fall zu tun?
    Darf ich vermuten, dass Du zu fest gezogen hast und nun die Mutter nicht mehr los bekommst? Wenn dies der Fall ist und es trotzdem tröpfelt, ist irgendwas mit dem Konus etc. nicht in Ordnung.


    3. Frage: Kommt eine passende Gummichtung ersatzweise für diese Stelle in Frage?
    Wenn vorher keine Dichtung da war muss jetzt auch keine hin. Vorausgesetzt du hast am Anschluss noch eine gerade Oberfläche und eine Hügellandschaft. Je nach Pfeile kann das schonmal so enden und wenn ich mir die Bilder ansehe ist da auch a bissl Spahn zu sehen...

    Ich würde es an Deiner Stelle nochmal mit feine Schmirgelpapier (evtl. Nasspapier) versuchen, Gewindeband an das Gewinde machen und zu guter letzt etwas Silikonfett auf den Flansch bzw. Konus.

    Wenn ich die Bilder so sehe bin ich mir gar nicht mehr sicher ob's ein Konus ist

    Frohes Schaffen!

  5. #5
    Sanug ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Sch*****! Schon wieder etwas undicht

    Zitat Zitat von erich4fun Beitrag anzeigen
    War recht verkalkt, ich bin mit Essig und ganz leicht mit ner Pfeile rangegangen
    Zitat Zitat von Propeller-Willi Beitrag anzeigen
    Je nach Pfeile kann das schonmal so enden...
    OT: Ich habe es ja schon öfters so geschrieben gesehen, deshalb meine Frage: schreibt man "Feile" in der neuen deutschen Rechtschreibung mit Pf? Es verwirrt mich immer wieder, wenn ich es so geschrieben sehe, denn ein Pfeil ist etwas ganz anderes...

    Sorry für meinen unwichtigen und themenabseitigen Einwurf.

  6. #6
    Propeller-Willi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Sch*****! Schon wieder etwas undicht

    Hi sanug!

    Du hast vollkommen Recht! Es heißt FEILE und nicht Pfeile

    Eigentlich achte ich auf sowas, aber hab auch schon wieder Alkohohl getrunken

    Achte aber mal auf seid und seit. Da kann man sich viel schöner aufregen

  7. #7
    Sanug ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Sch*****! Schon wieder etwas undicht

    Zitat Zitat von Propeller-Willi Beitrag anzeigen
    Achte aber mal auf seid und seit. Da kann man sich viel schöner aufregen
    Nee, aufregen werde ich mich nicht wegen ein paar Rechtschreibfehlern. Aber wenn immer wieder das gleiche Wort auf die gleiche Weise falsch geschrieben wird, dann kann ich mich nur wundern. Im Chefkoch-Forum sehe ich z.B. andauernd, dass spühlen statt spülen geschrieben wird. Da rollen sich mir schon so langsam die Fußnägel hoch.

    OK, ich möchte euren Thread nicht weiter zumüllen...

  8. #8
    langbein ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Sch*****! Schon wieder etwas undicht

    Hi Eric,

    mag ja sein, dass Du mich jetzt für zwanghaft hältst, aber ich frage mich doch, ob die von mir markierten Stellen nicht doch ein Indiz für eine total runtergekommene Dichtung sind...halt extrem festgebacken...



    Metall franst doch niemals so aus... oder rührt das vom feilen her?
    Carimali Uno E und Quamar M80E

  9. #9
    erich4fun ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Sch*****! Schon wieder etwas undicht

    Jaja, Macroaufnahmen können gruselige Details offenbaren. Nun ja, ich hatte mit der Feile eigentlich nur drübergestreichelt, ohne druck. Aber Kupfer ist ja doch sehr sehr viel Weicher. Späne könnten demnach schon von dieser Aktion stammen.

    So ganz schlau bin ich noch nicht. Hier sind nochmal zwei Fotos von den Teilen.
    Sehen wirklich nicht mehr so fit aus. Die Furchen am Kegel vermute ich durch zu festes zudrehen verursacht zu haben.

    Papa:


    Mama am Presso:



    Also der Kupfrige "Ring" bei Papa ist definitiv kein Dichtring sondern ein Teil.
    1. ist es nicht runterzukriegen.
    2. sieht man innen keinerlei Furche oder sonstiges, was darauf hinweist, dass dies ein Extraring ist.

    Würde mich über weitere Hinweise zu den zwei Fragen freuen
    2. Frage: Wenn man zu fest angezogen hat, was ist in genau diesem Fall zu tun?

    3. Frage: Kommt eine passende Gummichtung ersatzweise für diese Stelle in Frage?
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  10. #10
    tomBER ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Sch*****! Schon wieder etwas undicht

    So sieht man schon mehr als auf den ersten Bildern - ich denke es sieht schlecht aus: Dichten tut nicht das Kupferröhrchen sondern die kegeligen Flächen.




    Die Riefen sehen aus, als hätte da jemand ne Zange an den Messingnippel angesetzt und so dummerweise die Dichtfläche vermurkst.
    Das dürfte man schlecht wieder hinbekommen. also neuen Lötnipppel besorgen und tauschen (lassen)
    Der Heizungsbauer Deines Vertrauens sollte das hinbekommen




    in der rechten Innenfläche glaube ich das Resultat der Reibung der Riefen auf dem Lötnippel zu erkennen,
    Schlimmer ist aber IMHO dass das unten für mich wie ein Haarriss aussieht (evtl durch zu festes anziehen entstanden, weil man die Stelle wegen der Riefen nicht dicht bekam?).

    ? komplett ersetzen ?

    -> wenn ich pfuschen wollte würde ich probieren, die ohnehin nicht mehr funktionierende innere Dichtfläche (Metall auf Metall Pressung) nach aussen zu verlagern und mit Teflonband -ring zu realisieren:
    1. eine Teflonscheibe in Größe des Lötnippels besorgen (nicht auf der Oberseite richtung Kupferröhrchen sondern auf den "Absatz" im Messingnippel und
    2. zusätzlich das Aussengewinde mit Teflonband umwickeln.
    und dann hoffen
    und nach dem Anheizen auf Dichtigkeit prüfen und ggf im warmen Zustand nochmal nachziehen
    und hoffen und ein schlechtes Gefühl behalten ...
    Geändert von tomBER (13.11.2008 um 01:07 Uhr) Grund: Bilder geändert (grün markiert mein cheap + dirty Vorschlag die Dichtflächen nach außen zu verlegen)
    BFC ELA | Fiorenzato Doge Conico || Elektra MCAL |Rancilio Rocky D
    Focusing too much on the process can blind you to the goal—enjoying better espresso!

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