Hallo zusammen,
ich bin neu hier im Forum und muss sagen: alle Achtung, da habt ihr ja schon einiges an Informationen zusammengetragen, damit muss ich erstmal fertigwerden![]()
Mein Problem ist Folgendes: ich bin über Bekannte in den Besitz einer zweikreisigen und -gruppigen Elektra Maxi von 1994 gekommen. Die Maschine
lag jetzt nun rund 10 Jahre zwar trocken, aber dennoch an der frischen
Luft in einem Lagerregal. Und wie das nunmal so ist, kann ich es nicht lassen und habe mir in den Kopf gesetzt, das "Bröckchen" mal wieder flott zu machen.
Ich bin da auch ganz guter Dinge, da handwerklich nicht ganz unbegabt![]()
Ich weiß, das gute Stück ist mit seinen 3,7KW für meinen Hausgebrauch völlig
überdimensioniert, aber dennoch reizt es mich, sie wieder in Gang zu bringen und zumindest ab und zu nutzen zu können.
Nun zu meiner Vorgehensweise: ich habe mir erstmal einen Überblick über den Gesamtzustand gemacht und stelle fest: sieht eigentlich schlimmer aus, als es ist. Was auf den ersten Blick gemacht werden muss (ohne Funktionsprüfung): Manometer für Pumpen- und Boilerdruck defekt, müsste getauscht werden, das MV der rechten BG fehlt, Rost an Rahmen, einigen Schrauben und dem Pumpengehäuse (nicht so wild), und natürlich KALK!
Also habe ich das Maschinchen erstmal in seine Einzelteile zerlegt, bis nur noch der Rahmen übrig war. Sämtliche Kupfer- und Messingteile habe ich per Citronensäure entkalkt und poliert, sehen aus wie neuAuch die
Heizspirale war völlig verkalkt, also hat auch diese ein Citronensäurebad bekommen. Weiß jemand, ob das normal ist, dass diese aus blankem Kupfer besteht, oder habe ich evtl. die Nickelversiegelung mit runtergehauen?
Naja, weiter gehts mit dem Alukessel, aber dafür müsste ich mir morgen erst Weinsteinsäure besorgen.
Die elektrischen Teile kann ich erst im wieder zusammengesetzten Zustand testen, hoffentlich laufen die soweit. Hättet ihr vielleicht noch den einen oder anderen Vorschlag, was man noch machen könnte bzw. worauf man achten sollte?
Auf den beiden BG sowie oben auf dem Boiler als Endstück des HX befinden sich solche großen Messingschrauben, die sich per
überdimensionalem Inbusschlüssel lösen lassen bzw. NICHT lösen lassen. Weiß evtl. jemand, ob diese ein normales Rechtsgewinde haben bzw. inwiefern diese überhaupt gelöst werden müssen?
Weiterhin suche ich noch Unterlagen zur Maschine. Also falls jemand etwas hat oder weiß, wo ich etwas bekommen kann, würde ich mich über einen Hinweis freuen
Gruß Micha
![]()


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