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  1. #1
    SebbeS ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Ulka Bj. '89 gegen '93

    Heute habe ich die besagte Ulka älteren Baujahrs aus der Cimbali Junior geholt und versuchsweise mit einem Exemplar deutlich jüngeren Baujahrs verglichen.
    Folgender Versuchsaufbau:



    Kenndaten der beiden Pumpen:

    Exemplar 1 (rot): Exemplar 2 (gülden):
    Ulka Model E Type EP5 Ulka Mod. N2 codice NH26
    220 V, 50 Hz, 48 W 220 V, 50 Hz, 48 W

    Ergebnis:

    Beide Pumpen wurden unter oben gezeigtem Versuchsaufbau mehrmals hintereinander über einen Zeitraum von 30 Sekunden betrieben. Messung der gförderten Wassermenge im Mittel

    Exemplar 1 (rot): 460 mL Exemplar 2 (gülden): 340 mL

    Die neuere Pumpe lieferte dabei einen gleichmäßig blubbernden Wasser. Das ältere Modell spritzte das Wasser deutlich weiter. Die rote Ulka musste im Betrieb durch die Gummibänder fixiert werden, da sie sich sonst verselbständigt hätte. Die andere Pumpe lag ganz ruhig da und war auch deutlich leiser (dabei wurde sie nicht auf ihren Gummifüßen betrieben sondern lag ruhig auf dem Metallkörper).

    Wieso sind die Pumpen trotz gleicher Eckdaten in ihrem Förderverhalten so unterschiedlich? Und warum macht die neue Pumpe solch einen Lärm? Ich hatte erwartet, dass diese einen viel geringeren Geräuschpegel verursacht.

    Gruß Sebbe
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  2. #2
    betateilchen ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Ulka Bj. '89 gegen '93

    Wenn Du eine wirklich leisere Pumpe suchst, solltest Du mal eine Invensys CP4 probieren. Die alten Ulkas hatten - wenn ich mich recht erinnere - einen mechanisch größeren Spulenkörper. Die neue Pumpe hat zwischen Plastikrohr und Spulenkörper lose Metallschalen, die erheblich zur Lärmerzeugung beitragen.

    Was die unterschiedlichen Förderverhalten betrifft: Selbst innerhalb einer einzelnen Baureihe kann es zu erheblichen Unterschieden kommen. Das sind nunmal keine geeichten Präzisionsinstrumente.

    Teste doch mal, ob das Kunststoffrohr der neuen Pumpe in den Spulenkörper der alten Pumpe montiert werden kann. Der Spulenkörper selbst unterliegt ja keinerlei Verschleiß, solange die Spule nicht durchbrennt. Also kannst Du ihn auch problemlos weiterverwenden.
    Manchmal gehen mir meine Meinungen auf die Nerven. Aber ich habe keine anderen. (Werner Schneyder)

  3. #3
    SebbeS ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Ulka Bj. '89 gegen '93

    Gute Idee. Aber es fehlen vielleicht 0,5 mm oder rohe Gewalt. Der Wasserstrahl, den die neuere Pumpe geliefert hat, wirkte Vertrauen erweckender. Kann man über die Förderleistung im Leerlauf wie in meinem Versuchsaufbau überhaupt urteilen?

    Sebbe
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  4. #4
    Largomops ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Ulka Bj. '89 gegen '93

    Mir wird nicht ganz klar wozu der Versuchsaufbau dient. Suchst Du eine leisere Pumpe oder eine die mehr fördert???
    Gruß aus der Falz, Largomops

    BFC Lira 2-gr, BZ99, CC-PID, Mazzer Mini-E, K3, Demoka M-203, Moccamaster, Gene, HPR

  5. #5
    Espresso-Tom ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Ulka Bj. '89 gegen '93

    Ich würde zu allersert mal annehmen das die minderförderleistung der älteren Pumpe auf dem Verschleiß der Federn in der Pumpe beruht.
    Wenn ich mir deinen Versuchsaufb auansehe sehe ich die alte Pumpe auf Ihren Puffern stehen während die neue auf einer Zange liegt.... das muß lauter sein...wär was gegen lärm hat und gute Förderleistungen mag schafts sich ne Rotationspumpe an...

  6. #6
    SebbeS ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Ulka Bj. '89 gegen '93

    Eine von Beiden soll wieder rein in die Maschine. Der Versuchsaufbau entstand zunächst nur aus Experimentierfreude. Gegen die neuere Pumpe spricht in meinen Augen die enorme Lautstärke und gegen die ältere der sonderbare Wasserstrahl.
    Das Foto im ersten Beitrag entspricht nicht dem richtigen Versuchsaufbau. Ich wollte nur beide Pumpen zusammen abbilden. Die ältere Ulka habe ich wie gesagt nicht auf den Gummifüßen betrieben sondern auf ihrem Metallkörper; seitlich liegend. Die blieb aber wenigstens so da liegen. Ohne die Gummibänder und die Zange wäre die kleine Pumpe gar nicht auf dem Podest geblieben.
    Die Anschaffung einer Rota habe ich fürs erste aus monetären Gründen verworfen.
    Meine Frage bezieht sich eigentlich darauf, ob die alte Pumpe nach 20 Jahren eventuell mit der Welt fertig ist und das Wasser deshalb so komisch spritzt und leiser/ruhiger ist und ob ich von der neueren Pumpe einen besseren Espresso erwarten kann und dafür dann den Lärm in Kauf nehmen muss.

    Gruß Sebbe
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