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  1. #1
    Tobi F. ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Wieso geht die Rotationspumpe fest ?

    Hallo,

    vor cirka einer Woche hatte ich das Problem, daß bei meiner Faema Compact
    nur noch Leitungsdruck ankam.
    Ich hab dann die Maschine zerlegt um festzustellen, daß die Rotationspumpe
    fest gegangen ist, und der Motor sie nicht mehr drehen konnte.

    Also hab ich sie zerlegt, soweit das ging. (Bypass entfernt)
    Und liebvoll mit der Wasserpumpenzange durchgedreht.
    Dann ging sie jetzt eine ganze Woche lang wieder ganz gut.

    Und gerade eben, ist sie wieder fest.

    Ist die jetzt hinüber ? 90€ *grmpf*

    Oder kann man die Entkalken ?
    Wieso geht eine Pumpe fest ?
    Die hat auf der Bodenseite so einen Spreng-Ring den hab ich das letzte Mal nicht
    entfernt und geöffnet.
    Was fliegt mir da entgegen ?

    Mehr als kaputt gehen kann ja eigentlich nicht.

    Möchte es nur verstehen.

    Viele Grüße
    Tobi F.

  2. #2
    manzenberg ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wieso geht die Rotationspumpe fest ?

    Hallo,

    entgegen dem Board Mantra kann man Rotationspumpen unter Umständen schon reparieren.
    WEGA Airy Epu1 Restaurierung

    Da habe ich ausführlich beschrieben wie sowas möglich ist

    Gruß Karl

  3. #3
    galgo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wieso geht die Rotationspumpe fest ?

    Zitat Zitat von manzenberg Beitrag anzeigen
    Hallo,

    entgegen dem Board Mantra kann man Rotationspumpen unter Umständen schon reparieren.
    du meinst wohl, board mantras lassen sich durch tatsachen erschüttern ?

    @ Tobi - fotos wären eventuell hilfreich

    gruß, galgo
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    gaggia CC,
    FE-AR LA PEPPINA handhebeldiva,weil eine zicke nicht reicht nun auch noch ne pavoni mignon - gaggia MDF stepless, i-roast2 resistormodded - mahlkönig brasilia



  4. #4
    manzenberg ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wieso geht die Rotationspumpe fest ?

    OT:
    Ja nach der ersten Physik Vorlesung "Grundlagen der Aerodynamik" wüsste die Hummel das sie unmöglich fliegen kann und geht jetzt zu Fuß.

    Gruß Karl
    Geändert von manzenberg (07.02.2009 um 10:01 Uhr)

  5. #5
    Tobi F. ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wieso geht die Rotationspumpe fest ?

    Hallo Karl,

    vielen Dank für den Link und die Beschreibung.
    Ich hatte den Boden (Sprengring) bereits entfernt und nur die Graphitplatte
    gesehen. Dabei wäre ich im Traum nicht drauf gekommen, auf die Welle zu
    klopfen um so die Graphitplatte rauszutreiben.

    Also habe ich die Pumpe wie beschrieben zerlegt.
    Mir ist nichts besonderes aufgefallen.
    Nur sind beim Austreiben der Graphitplatte ein paar kleine Stückchen abgesplittert.
    (Am Rand, auf der Innenseite zum Rotor hin).

    Das Zerlegen und Reinigen war zwar etwas Fitzelkram aber durchaus machbar.
    Bei mir war noch so ein Messing-Stift mit dabei. Ich vermute der war eine Art
    Führung zwischen Körper und Graphitplatte. Damit man die nicht verdreht reintreibt.

    So,... nach etwas Spielerei läuft die Pumpe wieder recht satt, wenn man sie von
    Hand dreht.

    Aber sie pumpt nicht mehr...*heul*
    Was mich wundert, daß nichtmal der Leitungsdruck mehr durchgeht.

    Edit: Im Nachhinein hätte vielleicht ein leichter Schlag auf die Welle schon das Problem der
    Schwergängigkeit beheben können,... aber das nützt mir jetzt auch nix.

  6. #6
    Tobi F. ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wieso geht die Rotationspumpe fest ?

    Tja... ich hätte halt einfach auf die Beiträge hier im Forum hören sollen.
    Den genauen Grund kenne ich nicht, aber die Pumpe baut keinen Druck mehr auf.
    Reicht nichtmal fürs Rückschlagventil.

    Braucht jemand 'nen 400g Messingklumpen mit Kohlenstoff-Verunreinigung ?

  7. #7
    manzenberg ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wieso geht die Rotationspumpe fest ?

    Hallo,

    nicht aufgeben, ich musst auch die Pumpe öfter zerlegen.

    Kleinere Abplatzungen des Deckels sind nicht störend, solang der Deckel noch dichtet. Der größere Metallstift sorgt für die richtige Deckellage. Die 2 kleinen Halbstifte hast du wieder richtig eingebaut ?. Wenn die Graphitteile besonders die Flügel unbeschädigt sind müsste die Pumpe wieder zum pumpen zu überreden sein.
    Das die Pumpe den Leitungsdruck nicht mehr durchlässt ist mir jetzt unverständlich.

    Wenn du die Pumpe nicht mehr zum Laufen bringst, schick sie mir, Emailadresse ist hier hinterlegt, dann mail ich dir meine Adresse. Garantieren kann ich natürlich nicht. Zitat: "Eine Rota würde ich nur öffnen wenn Sie sowieso ein Fall für die Altmetallverwertung ist "

    Leichte Schläge auf die Achse hätten dauerhaft auch nichts verbessert. Wenn eine Rotationspumpe immer wieder hängt, deutet das auf irgendwelche Fremdteilchen die blockieren.

    Alter der Pumpe ? Betrieb mit Entkalkung oder ohne? Messinggranulatfilter am Pumpeneingang vorhanden ?

    Gruß Karl

  8. #8
    Fritzz ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wieso geht die Rotationspumpe fest ?



    wenn ich die Zeichnung richtig deute, verbindet ein Stift die Motorachse mit dem Rotor, auf dem die Flügel sitzen.
    Ist dieser Stift wieder "an seinem Ort"?

  9. #9
    manzenberg ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wieso geht die Rotationspumpe fest ?

    Hallo,

    tolle Zeichnung, hab ich mir gleich ausgedruckt.

    Der Rotor und die Achse sind eine Einheit aus Edelstahl.
    Vane pin (Set of 2) sind die für die Pumpenwirkung entscheidenden Pleuelstangen.
    Alignment pin ist der Messingstift für die richtige Einbaulage.
    O-Ring (Nameplate) ist auch wichtig, der muss den Front Bearing (Graphitdeckel) richtig fest drücken.

    Gruß Karl

  10. #10
    Tobi F. ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wieso geht die Rotationspumpe fest ?

    Die Graphitflügelchen sind unbeschädigt. (zumindest optisch).

    Was ich leider jetzt schon sagen kann, daß die Graphitplatte "Frontbearing" leichte
    Abplatzungen auf der Innenseite hat.
    Die hat ja auf der Innenseite zwei Ausfräsungen links und rechts. Und dazwischen
    eine Art "Anker"-Erhebung.
    In der Mitte der Erhebung laufen die Graphitflügelchen und der Rotor, das scheint noch
    in Ordnung zu sein. Aber die Erhebung zwischen den beiden Ausfräsungen am Rand
    hat eine Abplatzung. Ich fürchte also, daß die Abdichtung zwischen Frontbearing und
    Liner nicht mehr gegeben ist...

    Aber was solls... dann bau ich das Ding halt nochmal auseinander.
    Ich hab das Gefühl, daß ich die gesamte Sache nicht weit genug wieder ins Gehäuse
    zurückpressen kann. Denn der Sprengring geht fast nicht drauf....
    Könnte dann natürlich sein, daß so oben oder unten am Rotor ein Spalt entsteht.

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