Auch der Boiler sollte einigermaßen kalkfrei sein. Eine Kalkschicht ist vor allem deshalb problematisch, weil der Boiler von außen geheizt wird, also das Metall erwärmt wird. Und auf demselben Metall (Aluguß) sitzten auch die drei Thermostate*. Durch direkte Wärmeleitung wird dem Thermostat die ordentliche Temperatur signalisiert, obwohl zwischen Wasser und Metall eine isolierende Kalkschicht sitzt.
Zum Entkalken gilt: Immer nur Weinstein- oder Amidosulfonsäure verwenden. Zitronensäure greift den Aluguß an. Essig geht gar nicht, der zerstört die Dichtungen. Wenn der Bolier stark verkalkt ist, sollte er zum Entkalken geöffnet werden. Neue Boilerdichtung bereithalten! Bei leichter Verkalkung mag eine Durchlaufentkalkung genügen. Letztere Methode ist bei starker Verkalkung problematisch, weil ab- aber nicht aufgelöste Kalkbrocken an Stellen gelangen können, wo sie das gesamte System lahmlegen können - z.B. ins Zweiwegeventil der Brühgruppe, oder auch ins Wasserauslaufröhrchen oberhalb der Brühgruppe.
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