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  1. #331
    Carauli ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Carimali Uno: Restaurierung mit ungewissem Ausgang

    Hallo zusammen

    @ergojuer Wegen des Rücklaufs von Heißwasser habe ich am Ende des langen Flexschlauchs ein Rückschlagventil eingebaut. Da kann dann nichts mehr zurückfließen. Ich hatte von diesem Problem schon öfter hier im Kaffeenetz gelesen: am Ende geht die Pumpe dabei hopps. Was mich interessiert ist, wie der Rücklauf/ Kreislauf erfolgt? Bleibt am Kaltwasserblock immer alles kalt? Bei meiner oben beschriebenen Tröpfelei am KWB handelt es übrigens sich um erwärmtes Wasser/ Tropfen.

    Nachher geht's wieder an den Testbetrieb. So will ich es machen:
    Aktion 1. Ich werde den Siebträger mit Gummischeibe plus feinstgemahlenem Kaffee zustopfen und dann an der Bypassschraube der Pumpe so lange den Druck erhöhen, bis das eingebaute Manometer annähernd 10 bar zeigt.
    Aktion 2. Dann werde ich mir die Tröpfelei noch einmal genau ansehen und vielleicht "am Expansionsventil noch tiefer reinschrauben" (ihr wißt, was ich meine), bis fast nichts mehr an Tropfen kommt.

    Bisher ist ja alles im "grünen Bereich", auch die Verschraubungen sind fast alle dicht. Es leckt nur ganz leicht "hinten" im Pumpenbereich bei den Verschraubungen der kurzen Flexschläuche , wo ich Kupferringe als Dichtung eingesetzt habe. Da werde ich mit Teflonband nachdichten. Eigentlich ist die Abdichtung an den Flexschläuchen hinten mit Kupferringen doch Quatsch, da es nur um Kaltwasser geht, oder? Ich habe im Hinterkopf, daß Kupferringe nur im Wärmebereich wirken: Hitze erzeugt Dehnung der Ringe = Abdichtung ???
    Kann ich da wg. Kaltwasserbereich nicht auch einfach meine reichlich vorhandenen O-Ringe aus meinem 499teiligen O-Ring-Set (Kunststoff oder Gummi) einsetzen?

    Heute Abend berichte ich, was Sache war. Gruß Carauli

  2. #332
    ergojuer ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Carimali Uno: Restaurierung mit ungewissem Ausgang

    Zitat Zitat von Carauli Beitrag anzeigen
    Nachher geht's wieder an den Testbetrieb. So will ich es machen:
    Aktion 1. Ich werde den Siebträger mit Gummischeibe plus feinstgemahlenem Kaffee zustopfen und dann an der Bypassschraube der Pumpe so lange den Druck erhöhen, bis das eingebaute Manometer annähernd 10 bar zeigt.
    Aktion 2. Dann werde ich mir die Tröpfelei noch einmal genau ansehen und vielleicht "am Expansionsventil noch tiefer reinschrauben" (ihr wißt, was ich meine), bis fast nichts mehr an Tropfen kommt.
    Entschuldigung, aber liest du die Beiträge auch die andere hier für dich in die Tastatur klopfen? Z.B. meinen Beitrag Carimali Uno: Restaurierung mit ungewissem Ausgang
    Mein Rat:

    • Justiere als erstes die Ventile für Wasser und Dampf.
    • Dann das Expansionsventil gegen Blindsieb einstellen, Pumpenbypass dazu auf Hochdruck stellen
    • Danach den Brühdruck gegen das Blindsieb am Pumpenbypass einstellen.
    Dabei habe ich mich dort schon wiederholt, schrieb ich doch in Beitrag Carimali Uno: Restaurierung mit ungewissem Ausgang
    Ist der Pumpenbypass auf einen Druck unterhalb des Expansionsventils eingestellt, löst das Expansionsventil auch nicht aus. Willst du also das Expansionsventil einstellen müsstest du den Pumpenbypass richtig hochdrehen. Erst dann kannst du mittels des Pumpendrucks und einem Blindsieb das Expansionsventil einstellen.

    Wenn das dann eingestellt ist, kannst du den Pumpenbypass wieder runterregeln und dich an die Einstellung des Brühdrucks machen.
    Also:

    • erst das Expansionsventil auf z.B. 12bar einstellen
    • dann den Brühdruck einstellen


    Umgekehrt macht es keinen Sinn...
    Carimali-Uno mit Gastroback advanced pro/ Graef ES90 mit Pavoni Jolly/ Graef CM90 und Casadio Istantaneo in Reserve
    "Gaggia-Powerentkalkung" und wie es funktioniert
    http://img172.imageshack.us/img172/8302/0634030on9.jpg

  3. #333
    Carauli ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Carimali Uno: Restaurierung mit ungewissem Ausgang

    @ergojuer Sorry, das war ein echtes Mißverständnis zwischen uns. Gerade deine Hinweise waren wichtig für mich. Ich habe da was anderes "herausgelesen" und gedacht, Pumpe "richtig hochdrehen" wäre das, was ich mit meinen 10 bar Druck beim Bezug anpeilte. Aber jetzt wird's auch mir klar (der dieses Feintuning zum ersten Mal macht...). Ich geh jetzt so vor, wie du es vorschlägst und berichte nachher. Bis dann Carauli

  4. #334
    Fritzz ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Carimali Uno: Restaurierung mit ungewissem Ausgang

    Zitat Zitat von Carauli Beitrag anzeigen
    ... Es leckt nur ganz leicht "hinten" im Pumpenbereich bei den Verschraubungen der kurzen Flexschläuche , wo ich Kupferringe als Dichtung eingesetzt habe. Da werde ich mit Teflonband nachdichten. Eigentlich ist die Abdichtung an den Flexschläuchen hinten mit Kupferringen doch Quatsch, da es nur um Kaltwasser geht, oder? Ich habe im Hinterkopf, daß Kupferringe nur im Wärmebereich wirken: Hitze erzeugt Dehnung der Ringe = Abdichtung ???
    Kann ich da wg. Kaltwasserbereich nicht auch einfach meine reichlich vorhandenen O-Ringe aus meinem 499teiligen O-Ring-Set (Kunststoff oder Gummi) einsetzen?
    Wo hast Du diese Weisheit her?

    Kupferdichtringe dichten kalt und warm: Kupfer ist ein recht weiches Metall - es kann sich daher verformen und sich den Unebenheiten der zu dichtenden Flächen anpassen (die Papp-Dichtungen machen das genauso)

    Mit O-Ringen wirst Du keinen Erfolg erzielen - sie sind dafür nicht gedacht / gemacht.

    Flex-Schläuche gibt es in 2 Arten:
    • konisch dichtend: dann ist am Ende eine "Halbkugel" die sich in die entsprechende halbkugelförmige Vertiefung setzt - und durch den Druck, den die Verschraubung auf die beiden "Halbkugeln" ausübt, wird's dicht.
    • flach dichtend: hier ist das Ende des Schaluchs flach - und es wird eine Gummi-Dichtung eingesetzt; das Gegenstück muß auch flach sein - dann passt's.

      BILDER von espressoXXL - Espresso Maschinen Ersatzteilshop rund um die Uhr für Jedermann !! -


    "Fritzz"

  5. #335
    Carauli ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Carimali Uno: Restaurierung mit ungewissem Ausgang

    @Fritzz Ich gebe mich geschlagen, du hast sicher recht. Es bleibt bei Kupferdichtungen mit Teflonunterstützung. Meine Schläuche sind die flach dichtenden. Das Problem werden wir lösen, aber das folgende....?
    Gruß Carauli

  6. #336
    Carauli ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Carimali Uno: Restaurierung mit ungewissem Ausgang

    Hallo zusammen
    Ich habe heute den ganzen Nachmittag mit Brühdruck und Expansionsventil zugebracht. Das Resultat ist FRUST.
    Das fehlende Blindsieb durch selbstgeschnitzte Gummieinlage und feinstgemahlenem Kaffeemehl im Siebträger zu ersezen, war eine leichte Übung. Aber dann...
    Das Einstellen von Brühdruck und Exp.ventil hatte mir ergojuer mehrfach deutlich beschrieben, aber die Umsetzung klappte nicht. Woran es lag, weiß ich nicht. In den ersten Stunden habe ich es bei ausgeschalteter Heizung probiert, dann aus Frust die Heizung zugeschaltet (auch nichts gebracht). Was mich am meisten irritiert hat, war mein (neues) internes Brühdruckmanometer.Ob Bezug durch durch vollgestopften Siebträger (wie Blindsieb) oder freien Bezug ohne jeden Siebträger - die Nadel zitterte bei den angezeigten Werten wie verrückt und stand nicht ruhig, wie ich es eigentlich erwartet hatte. Es lief so:

    1. Runde (kalt) Habe Pumpenbypass tief reingedreht (höherer Druck) und am Exp.ventil noch gar nichts gemacht - weil mich das zitternde Manometer irritierte. Das stieg beim Bezug in Richtung 12 bar und zeigte/zitterte dann irgendwo zwischen 11 und 12. Nach dem Bezug zurück auf ca. 7-8 bar (ruhige Anzeige). Komischerweise blieb es immer bei 11-12 zitterndem Bezugsdruck, auch wenn ich die Bypassschraube mehrere Umdrehungen veränderte. Das Exp.ventil gab immer Wasser ab, mal als Strahl, mal mehr tröpfelnd. Kurzum: ein genaues Einstellen war mit der Zitterei so nicht machbar.
    2. Runde (heiß) Jetzt Heizung eingeschaltet, und im Prinzip das selbe Bild.
    Ich habe dann (erstmals) das Exp.ventil verändert und zwar ziemlich weit reingedreht (bis das Ende des Ventils durch die bekannte schwierige Schraube ziemlich weit rausstand). Jetzt kam beim Beziehen mit Blindsiebersatz aus dem Exp.ventil nichts mehr raus, kein Tropfen, und das Manometer zitterte/pendelte heftig zwischen 12-14 bar (um nach dem Bezug langsam wieder zurückzugehen).
    In einem nächsten Versuch habe ich dann Bezüge ohne Siebträger genommen. Beim Beziehen zeigte (zitterte) der Zeiger in mehreren Versuchen 6-7 bar, danach stieg er auf 14,5 (ruhige Anzeige) und ging dann langam wieder zurück.
    Ich kapier's nicht.
    1. Warum zittert das Manometer so und zeigt trotz starker Bypassschrauben-Verstellung gleiche Werte? Liegt's daran, daß ich zwischen Leitung und Manometeranschluß ein Reduzierstück eingebaut habe (von 1/8'' auf 1/4'')? Siehe Bild. Das verändert doch nichts am Druck!
    2. Das Exp.ventil ist doch simpel im Aufbau, da kann man nichts falsch zusammenbauen. Die Dichtungen wurden erneuert, die Feder war noch ok. Wie stark haben andere Uno-Besitzer das Exp.ventil eingeschraubt? Gibt's da Erfahrungen?
    3. Gibt's eventuell einen Zusammenhang zu meinen jetzigen nneuen Flexschläuchen, die einen breiteren Querschnitt als die alten haben (1/4'' statt 1/8'')?

    Wer klärt mich auf? Gruß Carauli


  7. #337
    Loki ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Carimali Uno: Restaurierung mit ungewissem Ausgang

    Zitat Zitat von Carauli Beitrag anzeigen
    Das Einstellen von Brühdruck und Exp.ventil hatte mir ergojuer mehrfach deutlich beschrieben, aber die Umsetzung klappte nicht.
    Vorab, ich seh nicht ganz das Problem, du musst es nur machen wie ergojuer schrieb:
    Zitat Zitat von ergojuer;
    # Dann das Expansionsventil gegen Blindsieb einstellen, Pumpenbypass dazu auf Hochdruck stellen
    # Danach den Brühdruck gegen das Blindsieb am Pumpenbypass einstellen.
    Aber leider hast du nach dem allerersten Teilschritt nicht weiter gemacht
    Gehen wir jetzt seine Anleitung durch und vergleichen mit deinem Vorgehen:
    1.Schritt: Dann das Expansionsventil gegen Blindsieb einstellen, Pumpenbypass dazu auf Hochdruck stellen
    Zitat Zitat von Carauli Beitrag anzeigen
    1. Runde (kalt) Habe Pumpenbypass tief reingedreht (höherer Druck) und am Exp.ventil noch gar nichts gemacht - weil mich das zitternde Manometer irritierte. Das stieg beim Bezug in Richtung 12 bar und zeigte/zitterte dann irgendwo zwischen 11 und 12. Nach dem Bezug zurück auf ca. 7-8 bar (ruhige Anzeige). Komischerweise blieb es immer bei 11-12 zitterndem Bezugsdruck, auch wenn ich die Bypassschraube mehrere Umdrehungen veränderte. Das Exp.ventil gab immer Wasser ab, mal als Strahl, mal mehr tröpfelnd.
    Wenn ein Strahl aus dem Expansionsventil kommt bist du soweit:
    Dann das Expansionsventil gegen Blindsieb einstellen, Pumpenbypass dazu auf Hochdruck stellen
    Es ist nicht komisch, sondern richtig und erwartet, dass der Druck nicht weiter steigt, sobald das Expansionsventil öffnet, dafür ist ja gerade da! Du müsstest nun das Expansionsventil einstellen, hast dich aber leider vom Zittern ablenken lassen.

    1. Warum zittert das Manometer so und zeigt trotz starker Bypassschrauben-Verstellung gleiche Werte?
    Zittern kann mehrere Ursachen haben (SuFu) wie Luft in der Leitung zum Manometer oder das Flattern des Expansionsventils. Zum Gleichbleiben siehe oben.
    Ignoriere das Zittern, wenn du es nicht abstellen kannst. Nimm einfach den Mittelwert an. Wenn du nach dem Einstellen des Exp-Ventils den Druck am Bypass auf Brühdruck senkst macht das Expansionsventil zu. Sollte Das Manometer dann nicht mehr zittern, das lag es am flatternden Exp-Ventil.

    zu den letzten 2 Fragen kann ich nichts beitragen.
    Gruß Loki
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  8. #338
    Carauli ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Carimali Uno: Restaurierung mit ungewissem Ausgang

    Hallo Loki
    Erst einmal Glückwunsch zur alten neuen Gaggia, ich hatte gerade von deinem "Krafttraining" beim Schleppen gelesen. Berichte drüber, wie es weitergeht!
    Zu mir und meinen Problemen. Ergojuer hat es wirklich gut beschrieben, ich habe es auch gerafft und bin 100% gewillt, so vorzugehen. Aber: dasw Manometer muß mitspielen. Es spielt aber nur verrückt. Brauchbare Werte, meine ich, sind da nicht ablesbar. Entweder ist es kaputt (glaube ich eher nicht) oder das sind, wie du auch vermutest, Fremdeinflüsse aus der Maschine. Die suche ich zuerst.
    Leider habe ich in der Stadt keinen Baumarkt mit brauchbaren Manometern. Die dort zu findenden gehen nur bis 10 bar. Jetzt grüble ich darüber nach, wie ich heute nachmittag weitermachen kann. Eine Idee wegen des Manometers: ich schraube es von der Leitung ab, dichte die Leitung zu, baue es mit ein paar Reduzierstücken am Siebräger an und messe mit diesem Siebträgermanometer direkt an der Brühgruppe. Vielleicht ist das Zittern/Vibrieren der Nadel dann ja weg. Nur eine Hoffnung... Übrigens: die Sufu hatte ich bemüht, das Zittern der Manometernadel war hier schon öfter Thema. Übertragbare Lösungen habe ich dabei nicht gefunden. Gruß Carauli

  9. #339
    Loki ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Carimali Uno: Restaurierung mit ungewissem Ausgang

    Stell den Bypass so, dass ein Strahl aus dem Expansionsventil kommt. Stell dann das Expansionsventil auf zitternde 11-12 bar und versuch dann den Brühdruck am Bypass auf einzustellen (so auf 9 bar oder so). Wenn dann das Manometer nicht mehr zittert kannst du dir den ganzen Aufwand sparen und das zittern lag nur am Flattern des Expansions, was aber egal ist.
    Gruß Loki
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  10. #340
    emil ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Carimali Uno: Restaurierung mit ungewissem Ausgang

    Aber mal etwas OT: Hier reden immer alle von "explodierenden" Kesseln, und was da dann immer für eine Bombe hochgehen würde
    Kennst Du den ?

    Gruss Emil
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