Hallo Jürgen,
ich würde mal ein paar Kaffeemaschinenschrauber abklappern, z.B. MKS, vll. hat noch wer eine alte Gruppe rumliegen. Oder mal bei Faema nach Ersatzteilen fragen, sie verbauen die Gruppe wieder. Ansonsten bleibt das, schwierige, Alugusschweissen. Moderne Klebstoffe sollen ja auch einiges bewerkstelligen können. Kann ich aber nichts zu sagen.
Ich meinte das T-Stück im HX bzw. den Rücklauf von der BG, sie können bei zuviel Gewalt abreissen. Mit dem dünnen Zulauf hatte ich erst einmal zu tun, der hat, bei mir, keine Probleme bereitet. Solltest du die Möglichkeit haben, mit einer Autogenflamme zu arbeiten,
wäre das natürlich die beste Lösung. Damit solltest du alle Verbindungen nach dem Entkalken gelöst bekommen.
Das Entlüftungsventil hilft, dass die Maschine aufheizen kann, ohne das Dampfventil zu öffnen um die sich ausdehnende Luft abzulassen. Diese schaltet den Pressostaten viel zu früh.
Das Sicherheitsventil sollte erneuert werden.
Ich weiß nicht, ob ein isolieren bei diesen Maschinen so sinnvoll ist. Du entziehst Strahlungswärme, die sich das System dann anderswo herholt. Ausprobieren. Eine HH BG ist wesentlich größer als eine E61, von daher braucht sie länger. Und hier ist meist von Haushaltmaschinen die Rede, davon passen ein paar in eine Ariete. Du kannst natürlich den Kaffee schon trinken, bevor sie richtig warm ist, er ist halt nicht so gut wie er sein könnte
Gruß
Achmed
Ich meinte übrigens, die Maschine in zusammen gebautem Zustand zu entkalken und sie zwischendurch zu spülen und neuen Entkalker nachzufüllen. Die Entkalkerlösung kann kalt angesaugt werden, kommt ja in der Maschine auf Temperatur. Sollte also mit einer Bohrmaschinenpumpe gehen. Vorher würde ich mir Exp.- und Rückschlagventil angucken, auch wenn du die Maschine nicht auf Dampftemperatur bringen musst. Den Kessel komplett füllen, Ventile öffnen, HH unten arretieren und dann aufheizen.


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