Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    costa rica ist offline Neuer Benutzer
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    Standard ECM Casa Wartung

    Ich besitze eine ECM Casa Maschine, die jetzt 6 Jahre in unserem 2-Personen Haushalt mit mäßigem Kaffeekonsum steht. Es handelt sich um das Modell mit Druckknöpfen und ohne Manometer. Das erzielte Ergebnis ist in letzter Zeit miserabel, keine Crema, bitter, ungenießbar. Zudem ist in letzter Zeit der Puck immer matschig (was ja laut anderen Beiträgen keinen Einfluss auf den Geschmack haben sollte). Habe mehrere Kaffeesorten probiert (Nannini, Moccambo etc.), mit denen ich früher nie Probleme hatte, gemahlen wurde mit einer Isomac Cono. Die Maschine wurde regelmäßig entkalkt und gereinigt. Kann es sein, dass sie altersschwach wird? Kann die Pumpenleistung nachlassen? Was kann ich außer Verschrotten tun?

  2. #2
    Mark_Twain ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: ECM Casa Wartung

    Es könnte an einem defekten Thermostaten liegen. Tritt denn bei einem Leerbezug viel Dampf aus der Brühgruppe aus?

  3. #3
    costa rica ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: ECM Casa Wartung

    Nein, keine ungewöhnliche Dampfentwicklung bei Leerbezug.

  4. #4
    Mark_Twain ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: ECM Casa Wartung

    Wurde denn der Espresso schlagartig schlecht, oder ist das eher schleichend passiert? Man könnte evtl. auch die Mühle verdächtigen (6 Jahre alte Cono...). Die Pumpe würde ich eigentlich ausschließen - warum sollte davon der Espresso bitter werden?

  5. #5
    costa rica ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: ECM Casa Wartung

    ...es war eher ein Schleichweg zur bitteren Plörre. Mit der Mühle könntest du recht haben, habe gestern versucht, sie zu öffnen. Als ich die Bodenplatte abschraubte rieselten mir so etwa 3 Kilo altes Kaffeemehl entgegen, spricht nicht unbedingt für Hightech im Bestzustand. Das Mahlwerk konnte ich allerdings nicht freilegen, da ich die schwarze gelochte Einstellscheibe nicht runterbekommen habe. Diese lässt sich links wie rechts bis zu dem jeweiligen Anschlag drehen, wie man sie abnimmt ist mir ein Rätsel.
    Lohnt es sich überhaupt, das Mahlwerk zu inspizieren, oder sind die Conos berüchtigt dafür, nach 6 Jahren das Zeitliche zu segnen (ich meine, so etwas aus deinen Zeilen herauszulesen)?
    Gruß
    CR

  6. #6
    lsdax ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: ECM Casa Wartung

    Hallo Costa rica,

    das Mahlwerk/die Mahlscheiben und der Auswurftrichter sind das was am ehesten verstopft.

    Wenn ich mich richtig erinnere ist auf dem Mahlkranz oben eine Abdeckung drauf die mann nach oben abziehen kann. Darunter ist irgendwo eine Schraube/Arrettierung, damit mann den Kranz nicht komplett herein oder herausdrehen kann - die müßte mann entfernen, damit man den Kranz mit der oberen Mahlscheibe komplett herausdrehen kann.

    Gruß
    BZ99
    Quamar M80 OD

  7. #7
    Mark_Twain ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: ECM Casa Wartung

    Zitat Zitat von costa rica Beitrag anzeigen
    Lohnt es sich überhaupt, das Mahlwerk zu inspizieren, oder sind die Conos berüchtigt dafür, nach 6 Jahren das Zeitliche zu segnen (ich meine, so etwas aus deinen Zeilen herauszulesen)?
    Überprüfen würde ich die Mühle auf jeden Fall, bevor du sie austauschst und sich dann herausstellt, dass sie doch nicht schuld war. Ich habe keine Erfahrung, wie lange eine Cono-Mühle hält, aber wenn ich micht recht erinnere, sind viele Teile aus Plastik, die im Lauf der Zeit ausleiern könnten. Bei einem angenommenen Konsum von 2 Espressi pro Tag, wären aber in 6 Jahren gerade mal 30 Kilo durch die Mühle gegangen, was für eine Kaffeemühle nicht viel ist.

    BTW: Stimmt denn die Durchlaufzeit des Kaffees?

  8. #8
    costa rica ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: ECM Casa Wartung

    Habe die Mühle zerlegt und als Übeltäter überführt. Der Kaffee war auch bei der feinsten Einstellung noch zu grob, an der Basis des Mahlkonus waren minimale Abnutzungserscheinungen sichtbar, die dafür verantwortlich waren. Gelöst habe ich das Problem mit einer dünnen Beilagscheibe auf der Achse des Konus, der dadurch minimal höher und entsprechend näher am Mahltrichter sitzt. Die Mühle mahlt jetzt superfein, beim ersten Versuch ging kein Tropfen Wasser durch das staubförmige Pulver. Nachdem der richtige Mahlgrad gefunden ist, benötigt ein Tässchen 25 Sekunden, hat eine traumhafte Crema und schmeckt wie es sollte.
    Wie du sagst, habe ich recht viel schrotteliges Plastik im Inneren der Cono vorgefunden sowie eine Verarbeitung und Spaltmaße, die einem italienischen Kleinwagen aus der Montagsproduktion zur Ehre gereichen würden.

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