Einige Fotos meiner Coffee vor der Restauration. Schritt 1: in Einzelteile zerlegen.
sämtliche Stecker wurden mit Kugelschreiber beschriftet.
Einige Fotos meiner Coffee vor der Restauration. Schritt 1: in Einzelteile zerlegen.
sämtliche Stecker wurden mit Kugelschreiber beschriftet.
Geändert von ComKaff (12.10.2009 um 19:33 Uhr)
Schritt 2: mechanisches Entfernen der Ablagerungen:
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Geändert von ComKaff (12.10.2009 um 19:46 Uhr)
Schritt 3: Vorbereitung für das Zitronensäurebad für die Kupferrohre und Messingventile.
Ob ich die Brühgruppe in das Säurebad lege, weiss ich noch nicht, sieht noch ganz gut aus ... Nachteil: Die Verchromung wird angegriffen.
Das Aluminiumoberteil des Boilers gehört selbstverständlich nicht in das Säurebad! Denn die Oxydschicht, die das Aluuminium schützen soll, würde samt Aluminiumguss zerfressen.
wie unschwer zu erkennen, ist das Magnetventil mit Kalk zugesetzt.
von rechts oben nach links unten: Brühgruppe mit unterem Kesselteil, Magnetventil mit Spule, Kesselfüllstandventil (?),
Dampfventil mit Dampflanze, oberer Alukesselteil mit integrierter Heizspirale.
Magnetventil
Geändert von ComKaff (13.10.2009 um 11:25 Uhr)
Schritt 4: Reinigungsbäder: rechts Kaffeefettlöser für das Magnetventil, links Zitronensäure für Kupferrohr und Messingventile und -fittings.
Offensichtlich sind die Rohre und Ventile kaum verkalkt, denn nur wenige Blasen sind im Säurebad aufgestiegen.
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Sehr schöne Dokumentation, danke für die detaillierten Fotos!
Ich weiß, ich wiederhole mich: deine Gaggia Coffee ist die "uralt"-Version aus den 80er Jahren - der direkte Vorläufer der Gaggia "Classic Coffee" und nicht mit der späteren Gaggia Coffee zu verwechseln. Das sichere Unterscheidungsmerkmal ist äußerlich der Dampfknopf an der Vorderseite und innerlich das Magnetventil.
Das von dir als Kesselfüllstandsventil bezeichnete Teil ist das Expansionsventil.
Ich hoffe, du kriegst den Kessel wieder dicht, Ersatz für die Dichtung dürfte nicht einfach zu kriegen sein, wenn überhaupt. Wie hast du den "Kesselstein" denn mechanisch entfernt? Der vorher-nachher Vergleich sieht ja ziemlich gut aus. Überhaupt macht die Maschine für ihr Alter einen sehr guten Eindruck (dies den Gaggia Alu-Kessel Skeptikern ins Lehrbuch...).
Bitte weiter berichten, auch über die Ergebnisse in der Tasse. Meine Uralt-Gaggia ist seit längerer Zeit schon eingemottet und durch eine CC bzw. Rancilio Audrey abgelöst worden. Aber als meiner ersten "amtlichen" Maschine kann ich mich nicht von ihr trennen.
Gruß
Frank
la pavoni professional, rancilio audrey (zu verkaufen), rancilio md50, gaggia cc,
dienes mokka, french press, braun kmm1, solis crema sl70 (zu verkaufen)
auf der Werkbank: aurora brugnetti mc1 (francesconi)
schöner bericht und tolle fotos, Stefan
ist auf diesem bild was zerbröselt oder ist das nur eine spiegelung ?
gruß, galgo
caution : posts may contain parts of humour in spite of missing smileys
gaggia CC, FE-AR LA PEPPINA handhebeldiva,weil eine zicke nicht reicht nun auch noch ne pavoni mignon - gaggia MDF stepless, i-roast2 resistormodded - mahlkönig brasilia
Danke für den Bericht - und die schönen Bilder!
Ja, auch bei meiner Baby Gaggia (1986 - wohl ein ähnlicher Jahrgang wie Deine Coffee) sah der Boiler prima aus - jedenfalls ganz ähnlich wie Deiner nach der Reinigung. Die damalige Baby hat ebenfalls den Rundboiler, mit nur einem Heizwendel. Erst die späteren Modelle erhielten die zweigeteilte Heizung, vor allem im Hinblick auf den USA- und Japan-Markt.
Diese Baby Gaggia hat mich übrigend auf meinem Urlaub während der letzten beiden Wochen begleitet:
Gruß,
nK
• Izzo Alex Duetto #0028 · Baby Gaggia 1986
• Rancilio Rocky D · 3 x Gaggia MDF
• Gene CBR-101 · Hearthware Precision
• 70er Jahre: Turmix TX10 & Turmix 808
• 80er/90er Jahre: Baby Gaggia / diverse Classic / diverse MDF
• 2007 Gaggia Titanium, ECM Technika-III
nein, galgo, das ist Wasser, das sich in der Ritze sammelt. Das wäre bei dieser massiven verchromten Messinggruppe auch ein merkwürdiger Bruch.
@ nacktKULTUR nettes Maschinchen, wenn sich die Gelegenheit bietet, werde ich da wohl auch zuschlagen. Das schöne an der Maschinenrestaurierung ist, dass man sie dann seeehr genau kennt. Im Moment mache ich die Gaggias durch: Coffee, ELE/VOL, Orione. Die kleine weisse MDF suche ich ebenfalls noch und die Gaggia Basis wäre auch nicht schlecht![]()
Schöne Restauration
Vor allem das Bild auf dem Glastisch, dass sieht aus als ob die Teile fliegen würden!
Schaut das nur so aus oder ist der Kessel von der Coffee größer als von der
neuen Classic Coffee?
Gruß
Jakob
Schritt 5: Maschine zusammenbauen und testen.
Mit ein wenig Teflonband war alles wieder dicht, Gummidichtungen mußten nicht erneuert werden, trotz Alter war alles Top!
Der Erste Shot war schon trinkbar. Testen muss ich jedoch noch die Brühtemperatur, es war nicht ganz ersichtlich, wann die Heizung ausschaltet.
Dank Nummerierung der Stecker war der Kabelsalat schnell wieder an seinem Platz.
Ein wenig Hammerite Metall-Schutzlack, glänzend Weiss hat das Gehäuse wieder zum Strahlen gebracht, ordentliches Durchspülen mit Wasser ...
... und schon beim ersten Versuch liefen zwei Schweife goldbraunen Kaffees sanftcremig in die Tasse.
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