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  1. #1
    Espresso_Guru ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Wartung einer ganz normalen Standard-Kaffeemaschine

    Hallo,

    ich hab seit ein paar Tagen Probleme mit meiner Kaffeemaschine, d. h. ich bilde mir ein, dass der Kaffee nicht mehr so gut schmeckt wie sonst.
    Und zum Thema Wartung fällt mir nur der "Klassiker" ein - mit Essig durchlaufen lassen. - Was ich schon ergebnislos probiert habe.

    Erst dachte ich, es liegt am Kaffee selbst. Hab' es also sowohl mit Dallmayr Prodomo als auch mit Jacobs Krönung probiert. Aber in beiden Fällen immer irgendein bitterer Nachgeschmack, der mir (und auch Freunden) vorher nicht aufgefallen ist.

    Was kann ich noch versuchen, um das zu ändern?

    Danke!

  2. #2
    Holger Schmitz ist offline Moderator
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    Standard AW: Wartung einer ganz normalen Standard-Kaffeemaschine

    Hi,

    die Entkalkung mit Essig empfinde ich als äußerst problematisch :
    Der Essiggeschmack bleibt auch nach einigen Spülvorgängen noch recht penetrant vorhanden.
    D.h. ich würde mit richtigem Entkalker arbeiten welcher in der Regel auch effektiver ist.
    Desweiteren den Filterträger sowie ggf. wenn vorhanden den Wasserauslauf begutachten : Ist da Kaffeeschmodder dran kann dieses bitter schmecken.

    Und bessere Bohnen haben auch noch nicht geschadet... Von den genannten Sorten dreht sich bei mir regelmäßig der Magen um, von den gängigen Boardröstern bzw. kleinen Röstern vertrage ich die Filterkaffeeröstungen recht gut und sie schmecken sogar ...

    Gruß
    Holger

  3. #3
    meister eder ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wartung einer ganz normalen Standard-Kaffeemaschine

    hast du mal beobachtet, wie lange die maschine für eine kanne braucht? sollte sich die zeit deutlich verlängert haben, könnte das der grund sein. ich kenne genug leute, deren kaffeemaschinen 10-20min für eine kanne brauchen, dementsprechend eklig wird der kaffee. normal sind 5-7min.
    wenn sich die brühdauer verlängert, kann das entweder an der heizung, am thermostaten oder am kalk liegen. ich benutze meistens reine zitronensure aus der drogerie, spezielle maschinenentkalker mit inhibitoen und indikatoren hab ich noch nicht getestet. sollte man aber nehmen, wenn man alu in der maschine hat. dem tut die zitronensäure nicht gut.

    gruß, max
    ps: davon ab finde ich weder dallmayr noch jacobs besonders lecker...
    KaffeeWiki.de: Einsteigerartikel Abkürzungen
    astoria jun1, sm90, rocky d, eureka giotto "s.d.", rancilio md50, mahlkönig brasilia, krups t8, aeropress, karlsbader, alfredo 9016 (v1.0), delonghi ick 5000
    z.Zt. i.d.M.: quijote oh, harvey! espresso, quijote zamora filter

  4. #4
    Espresso_Guru ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Wartung einer ganz normalen Standard-Kaffeemaschine

    Hallo,
    also erstmal vielen Dank für die Antworten.
    Die Brühdauer ist relativ normal. Liegt wohl so bei 8 Minuten. Allerdings ist der Filtereinsatz schon ziemlich verschmoddert, was allerdings schon länger so ist und auch lieder nicht mehr rückstandslos entfernbar ist (liegt wohl daran, dass es morgens immer hektisch ist und man frühestens am Abend zum Maschine saubermachen kommt...).

    Was den Geschmack der beiden Kaffes betrifft, war ich eigentlich immer recht zufrieden. Und mein Geldbeutel erlaubt leider nur selten die besseren Röstungen.

    Ich werde mal den Tipp mit der Zitronensäure noch ausprobieren, ansonsten wird vielleicht bald mal eine neue Maschine fällig...

    Handelt sich übrigens um eine Severin "Café Ideàl" mit Thermoskanne, falls das noch von Interesse ist.

  5. #5
    meister eder ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wartung einer ganz normalen Standard-Kaffeemaschine

    die severin sagt mir leider nichts. ich habe mit krups recht gute erfahrungen gemacht. bis vor zwei jahren stand bei uns in der küche so ein exemplar, das jedoch nach 20 jahren täglicher nutzung das oben beschriebene problem mit der langen brühdauer zeigte.

    etwas ot: neulich haben wir auf dem dachboden der großeltern eine alte "wigomat" gefunden. dieses ding nutzt einen schwerkraftschalter für die heizung. die patrone heizt also genau so lange durch, wie noch ein paar cm wasser in der leitung vom tank her stehen. dadurch ist die heizleistung im gegensatz zur geute üblichen thermostatregelung konstant hoch und der letzte schluck wasser wird nicht verdampft, wie es heute üblich ist. dadurch kalkt die maschine wenig zu, "röchelt" am ende nicht so und erzeugt dank der brühdauer von nur etwa 6 min und dem damit verbunden heißen wasser einen ziemlich leckeren kaffee. ähnliche gute maschinen gibt's heute in d nur noch bei manufaktum für weit über 100 euro...
    die wigomat stand auf dem dachboden, weil sie undicht geworden war. nach dem tausch zweier kurzer schlauchstücke läuft sie jetzt wieder einwandfrei . etwas ältliche technik sollte man also nicht unterschätzen....

    um wieder zum thema zurück zu kommen: mit etwas technischem verständnis und einem simplen multimeter kommt man bei solch primitiven geräten eigentlich jedem fehler auf die schliche. die frage ist dann nur, ob sich eine reparatur lohnt.

    ich persönlich bin mit meiner t8 (46 sehr zufrieden. die habe ich bei ebay für etwa 40 euro gebraucht erstanden. das vorgängermodell (265) leistet meiner oma seit über 25 jahren gute dienste, ich hoffe, meines wird auch so alt.

    was den kaffee angeht: ich verwende meistens handwerkliche filterröstungen zwischen 13 und 15 euro/kg, der unterschied zum standardpreis vom prodomo ist es mir wert. bei sonderangeboten oder dem kauf im nahen ausland ist die differenz natürlich etwas höher....

    gruß, max
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