AW: Richtugspfeil am Magnetventil
Hallo,
meine Vermutung:
die meisten Magnetventile sind aus hydraulischen Gründen (strömungstechnische Vorteile) richtungsgebunden.
Der Kolben des Ventils drückt auf eine kleine Ringschneide (Dichtsitz) aus Edelstahl der Rest des Ventilfußes ist i.d.R. Messing. Diese wirkt wie eine kleine Düse, und der Auslass ist entsprechend strömungsgünstig vergleichsweise groß und abgerundet.
Beim Magnetventil an der Brühgruppe kommt dann noch hinzu, dass durch das Volumen hinter dem Dichtsitz (da wo der Kolben sich befindet) ja auch noch das Dreckwasser vom entlüften des Kaffepuks durch muss.
zum Aufmachen der Überwurfmuttern kannst Du entweder zum Gegenhalten einen Gabelschlüssel an den Körpfer des Ventils ansetzen, oder es vorsichtig in einen Schraubstock einspannen.
Ich habe festgestellt, dass bei festsitzenden Schrauben als erstes ein leichter Hammerschlag auf den Schlüssel Wunder wirkt. Geht zumindest besser als mit Gewalt am Schlüssel zu ziehen. Kriechöl hilft auch oft.
Dichten tut übrigens nicht das Gewinde, sondern der Konus am Kupferrohr. Insofern braucht man nur Teflonband, wenn der Konus schon beschädigt ist. Evtl. kann man diesen aber nachschleifen.
Maschinen: Fiorenzato Fenice, WEGA Antares E61.
In Arbeit: Jupiter HH (Astoria Derivat)
Mühlen: Rossi RR45 mit 80er, La Cimbali Cadet. La Cimbali Alinox
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