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  #91 (permalink)  
Alt 11.02.2010, 21:19
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Andros, ich weiss nicht wie weit du bei deiner suche nach einem Kessel bist. Ich bin gerade bei TSE auf einen (nicht allzu teuren) Kessel gestossen : TSE-Shop - Faema E61 Gruppe Siebträger
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  #92 (permalink)  
Alt 11.02.2010, 23:43
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Ja, den habe ich dort vorgestern bestellt, nachdem ich keine besseren Preise irgend wo anders bekommen habe. Wird aber nach Auskunft von TSE über Nuova Ricambi bestellt.
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Beste Grüße,
Andros

LMWDP309 /// Faema Faemina (1955), Faema E 61 eingr. (1965), Brasilia Minilady /// Mazzer SuperJolly, Isomac Cono /// Roaster Behmor 1600 /// no atomstrom ...
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  #93 (permalink)  
Alt 07.03.2010, 17:02
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Habe fast fertig:
Die Brühgruppe ist nach Austausch nun aller Ventile und Federn und Dichtungen endlich dicht, das Rückschlagventil funktioniert und die Wasserversorgung ist auch fertig.
Und vor allem:
Der neue Kessel kam hier Montag endlich an, ist aus Kupfer und eher noch etwas größer als der alte.
Hersteller ist Comea. Insgesamt scheint er mir besser verarbeitet als der alte: der Heizungsflansch ist aufgesetzt, so dass die Heizung von hinten gekontert werden kann,
der Wärmetausche geht als dickes Rohr hindurch und ist nicht mehrfach gewunden wie beim alten Edelstahl-Kessel. Der Inhalt des HX ist mit 250 ml aber gleich:


Kupfer und Messing und Edelstahl:




Leider konnte das aus Energiespargründen nicht so metallen bleiben.
Kessel und Rohrleitungen habe ich vollständig mit Armaflex HT gedämmt. Den HX natürlich nicht.









Die Dämmung wurde mit Silikon schön bündig aufgeklebt. Lediglich an den Kesselseiten ist sie nur punktiert und oben eingedichtet.

Leider ist auch der Balg des zweiten Quecksilberschalters defekt gewesen, so daß jetzt ein Sirai-Pressostat seinen Dienst tut.
Mit einem Stahlwinkel (Balkonblumenkasten-Befestigung aus dem Baumarkt )wurde er an den 2 Schrauben der Füße mit befestigt.



Die ersten grob gemessene Ergebnisse sind viel versprechend:

- Kessel auf 1 Bar eingestellt (0.9-1,1), Mindestfüllmenge (ca. 3 Liter Wasser)
- Aufheizzeit bis 1. abschalten des Pressostaten: 21 Minuten, die E61 gruppe sollte man jetzt nicht mehr anfassen. (ohne Dämmung waren es ca. 30 min.) Heizung: 1500W.
- nach 25 Minuten ca. 88-90 Grad konstante Espressotemperatur
- Wideraufheizzeit nach 1 Stunde Pause: 10 Minuten bis 1 Bar, 15 -20 Minuten bis bezugsfertig.
- Überhitzt: 92-93 Grad nach 1 Stunde ohne Bezug, kein Dampf oder Sprotzeln
- bei (überlangem) Dauerbezug Abfall der Temperatur auf minimal 88 Grad.Der Gesamttemperaturbereich bewegt sich also zwischen 88 und 93 grad, das ist sehr ordentlich.
- Verbrauch nach 5 Stunden Dauerbetrieb mit vielen Testbezügen (ca. 15-20 Liter Wasser sind durch den HX gelaufen) und häufiger Dampfentnahme: 2,3 KW (,-45 ct)

Insgesamt macht die Temperaturstabilität viel Spass, Dampf ist ohne Ende verfügbar (aber gar nicht nötig: mit der Vierlochdüse ist Milch in der Halbliterkanne in 5 Sekunden ohne weiteres Zutun aufgeschäumt) und Aufheizzeit und Energieverbrauch sind für mich schon fast gut.

Die Maschine wird außen noch handwarm im oberen Bereich und an der Frontplatte, d.h. die Tassen auf der Ablage werden nach ca. 1 stündigen Betrieb fast ausreichend warm, nach 2 Stunden ausreichend heiß - solange man sie nicht dauernd wechselt.

Ich werde vermutlich noch die Vorderseite etwas dämmen und die oberen Seitenteile um die Resthitze mehr zur Tassenablage zu leiten.
Außerdem ist die Scaldatazzeringleitung zusammen mit einer neuen Heißwasserentnahmeleitungbei einem Heizungsbauer in Arbeit, sodass demnächst sofort heiße Tassen zur Verfügung stehen.

Ach ja: der Espresso und Cappu sind wirklich lecker.....

Leider hat mein Siebträgermanometer bei den ganzen Einstellarbeiten an der Pumpe den Geist aufgegeben bevor alles fertig war, so dass ich den Pumpendruck "nach Geschmack und Optik" eingestellt habe, da ich dem eingebauten Manometer nicht ganz traue (bei 9,5 bar hat`s nicht geschmeckt, erst bei 11 bar).
Hat vielleicht jemand hier aus der Gegend eins, das er mir zur Kontrolle kurz leihen kann?
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Beste Grüße,
Andros

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Geändert von Andros1 (07.03.2010 um 19:46 Uhr) Grund: Ergänzungen
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  #94 (permalink)  
Alt 07.03.2010, 17:17
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

das schaut ja eins A aus! schicke dämmung!

bin auch auf der sucher nach ner schönen eingruppigen.
wo hast du denn deine bekommen?

gruß
rené
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  #95 (permalink)  
Alt 07.03.2010, 19:35
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Bucht
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  #96 (permalink)  
Alt 07.03.2010, 19:48
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Schöner Restaurationsbericht! Alle Achtung! Sag, wie stark ist deine Armaflexplatte um den Kessel rum ? 10er oder 13er ? Den Balg wie du ihn nennst gibt es noch zu kaufen - zumindest hat ihn mein Händler noch gelistet
gruss
kailash
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  #97 (permalink)  
Alt 07.03.2010, 19:54
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Ich habe 10er Armaflex verwendet und außen noch mal 2 Lagen Klemmfilz drumherum gewickelt. Das Armaflex liegt absolut bündig an - mit Silikon verklebt. Mittlerweile hat sich nach einem Tag Dauerbetrieb auch der Geruch verflüchtigt.
Bei welchem Händler gibt es denn einen solchen Balg?
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Andros

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  #98 (permalink)  
Alt 08.03.2010, 18:09
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Dieser Balg nennt sich "Lunge" und jeder Faema-Fachhändler sollte ihn normalerweise ab Werk bestellen können .

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  #99 (permalink)  
Alt 09.03.2010, 10:44
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis



Es geht in kleinen Schritten weiter vorran.
Gestern bekahm ich die Scaldatazze-Ringleitung, die mir ein Sanitärbetrieb neu angefertigt hat.
Nicht superschön (ist die originale aber auch nicht), aber die sieht später keiner mehr unter dem obersten Blech. Sie funktioniert jedenfalls ausgezeichnet. Den alten Ablauf habe ich wieder installiert - man sieht oben den Trichter und das Ende des Ablaufrohres ganz unten links im Anschluss an die kleine Ablaufwanne. Der Ablauf ist auch wirklich nötig, es kommt schon etwas Wasser dort an, das nicht unbedingt in die Machine tropfen muss.

Ein Siebträgermanometer habe ich auch bekommen - 12 Bar für Luftdruck im Baumarkt.
Eigentlich hätte ich es aber nicht gebraucht, ich hatte den Druck davon ausgehend, daß mein Manometer an der Maschine bei 2 Bar anfängt anzuzeigen und nach Geschmack/Crema auf 11,5 Bar an der Maschine eingestellt - hat genau gepasst mit 9,5 Bar laut Siebträgermanometer. Aber der Espresso schmeckt jetzt natürlich sofort noch besser

Jetzt muss ich nur noch wissen, wie man das Manometer der Maschine wieder zurück stellt von 2 auf 0 Bar.
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Beste Grüße,
Andros

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Geändert von Andros1 (09.03.2010 um 11:03 Uhr)
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  #100 (permalink)  
Alt 12.03.2010, 17:32
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Hallo Andros!

Das sieht ja super aus! Ich bin leider im moment auf standby, das Armaflex ist bestellt, kommt nächste Woche an (ist nicht leicht, das hier zu besorgen und hat dementsprechend lange gedauert...). Was ich bekommen habe ist ein 2m-Rohr, 13mm und 76mm Innendruchmesser. Das wird ein schönes Rumgeschnibbel werden.

Hast du das Armaflex direkt auf den Kessel geklebt mit dem Silikon? Ich werde es wohl eher mit Klebeband auf der Aussenseite verkleben.

Lässt du die Maschine 24/7 laufen? Wenn ja, hast du einen Thermostaten eingebaut?

Brauchst du die Bilder noch?

Gruss,
til
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faema, faema e 61, kessel, quecksilberschalter, restauration

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