Ich hab dann mal eine neue Tassenablage aus ein paar Blechen und Profilen gebastelt, nicht original, aber funktioniert sehr gut und ist optisch O.K.:
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Ich hab dann mal eine neue Tassenablage aus ein paar Blechen und Profilen gebastelt, nicht original, aber funktioniert sehr gut und ist optisch O.K.:
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Geändert von Andros1 (07.03.2011 um 23:50 Uhr)
Beste Grüße,
Andros
LMWDP309 /// Faema Faemina (1955), Faema E 61 eingr. (1965), Brasilia Minilady /// Mazzer SuperJolly, Isomac Cono /// Roaster Behmor 1600 /// no atomstrom ...
Grüss dich ....
Mal eine Zwischenfrage zu deinem Energieverbrauch : Wieviele Stunden läuft sie am Tag ? Wenn sie 15 Stunden läuft wie meine CImbali junior , so haben sie in etwa den gleichen Energieverbauch ..
GRuss
reinhard
Kuckst du hier:
Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis
Beste Grüße,
Andros
LMWDP309 /// Faema Faemina (1955), Faema E 61 eingr. (1965), Brasilia Minilady /// Mazzer SuperJolly, Isomac Cono /// Roaster Behmor 1600 /// no atomstrom ...
Kleiner Zwischenstand:
Meine E 61 hat heute so etwas wie Geburtstag - sie läuft jetzt seit genau 2 Monaten im normalen täglichen Betrieb (4,5h-6,5h Laufzeit verteilt auf 2 Einheiten, d.h. mit ein- bis mehrstündiger Pause dazwischen).
Der Stromverbrauch stand heute Abend bei 109,37 KW oder 21,6 €. Das wären ca. 120,-€ im Jahr bei ca. 12 Monaten täglichem Gebrauch abzüglich ca. 1 Monat Abwesenheit.
Damit bin ich sehr zufrieden.
Und die "Arbeit" macht nach wie vor viel Spass - das Experiment hat sich für mich gelohnt! -
hab gestern Abend mal kurz was aufgenommen ( nicht sehr professionell, leider nur mit Handycamera, die ich irgendwie auf einer Ablage festgeklemmt hatte, mein erster Youtube-Versuch):
YouTube - Faema E 61
Allen, die mir hier geholfen haben, nochmal herzlichen Dank - ohne euch wäre ich da niemals dran gegangen und soweit gekommen!
Geändert von Andros1 (06.05.2010 um 01:00 Uhr)
Beste Grüße,
Andros
LMWDP309 /// Faema Faemina (1955), Faema E 61 eingr. (1965), Brasilia Minilady /// Mazzer SuperJolly, Isomac Cono /// Roaster Behmor 1600 /// no atomstrom ...
Hallo,
habe bei gerade mal meinen Stromzähler an der E61 abgelesen. Ich habe in 282 Betriebsstunden 137kWh Strom verbraucht. Verglichen mit ca. 5.5 Betriebsstunden pro Tag bei 60 Tagen braucht meine nicht isolierte E61 (nur Handtuch über den Tassen) ziemlich genau 5€ pro Monat mehr an Strom. Wenn ich die Kosten richtig in Erinnerung habe, würde sich eine Isolierung nach einem Jahr amortisieren. Werde noch mal ernsthaft über eine Isolierung nachdenken.
@Andros
Glückwunsch zum gelungenen Projekt!
Faema E61 + K30 ES +TamperBell 58+ Zebrano
(Gaggia Mühle Status: in Arbeit, Compak K10 conic fresh verkauft)
Nachdem ich mich nun seit genau 1 Jahr an meiner E 61 erfreue, heute ein kleiner Zwischenstand nach kleiner Revison und vielleicht sowas wie ein Abschlussbericht für diesen Thread.
Meine E61 war nach dem bedingt durch diverse Wartezeiten auf Ersatzteile fast 2 Monate dauernden Neuaufbau im Januar und Februar letzten Jahres am 7. März 2010 dauerhaft in Betrieb gegangen.
Bis heute (7. März 2011) wurde nichts an der Maschine repariert und keine Wartung oder Entkalkung vorgenommen.
Lediglich alle 1-2 Monate wurde mit Kaffeefetlöser rückgespült, ohne Chemie täglich rückgespült und vor jeder Arbeitspause die Brühgruppe kurz mit dem Pinsel gereinigt. Das Wasser im Kessel wurde jede Woche 1-2mal etwas aufgefüllt und ca. 1 mal im Monat abgelassen und erneuert, keine Teewasserentnahme.
Die E61 wurde genau so verwendet, wie meine anderen Zweikreismaschinen vorher auch, war also fast täglich 4,5-6,5 Stunden in Betrieb, an manchen Wochenenden auch länger. Zu den Betriebszeiten kam noch eine tägliche Unterbrechungen von 1-3 Stunden. Auch die Scaldatazze war fast täglich für einige Sekunden in Betrieb, da die Tassen bedingt durch die Aufwändige Dämmung von Kessel und teilweise auch Gehäuse, nur sehr langsam noch warm, aber nicht mehr heiß werden.
Gemessener Verbrauch nun nach 1 Jahr Betriebszeit am 7.2.2011: 495 kw/h, also ca. 100,-€.
Zum Vergleich: Bei einer (allerdings ungedämmten) ECM Giotto hatte eine Verbrauchsmessung bei gleichen Einsatzbedingungen 398 kw/h oder ca. 80,-€ Jahresverbrauch ergeben.
Um es kurz zu sagen: Das ist viel besser als erwartet. Den Strommesser habe ich heute abmontiert.
Nun zu der kleinen Revision, die ich heute nachmittag vorgenommen habe, eigentlich nicht, weil es nötig war oder irgendein Defekt o.ä. vorhanden war, sondern weil ich wissen wollte, wie sich die Maschine unter diesen (meinen) Einsatzbedingungen, d.h. bei 7-8 Grad Wasserhärte ohne Wasserfilter, vollgedämmt und bei Mindestwasserstand von ca. 3 Litern (max. 7 Tage Höchstwasserstand) und während den o.g. täglichen Betriebszeiten verhält.
Zunächst habe ich die Brühgruppe mit Kaffeefettlöser rückgespült, dann eine Durchlaufentkalkung über den HX vorgenommen, d.h. einmal 3 Liter heiße Lösung durchlaufen lassen und nach grünlicher Färbung derselben nach einer halben Stunde noch mal eine neue Lösung durchlaufen lassen und gespült.
Das anschliessende Zerlegen der Brühgruppe zeigte, daß keinerlei Ablagerungen oder Verschleiß erkennbar waren.
Ich konnte die Gruppe praktisch so wieder zusammen bauen und habe auf weitere Zerlegung des Thermosiphons verzichtet.
Zuletzt noch die Brühgruppendichtung erneuert und soweit ist hier alles wieder Betriebsbereit.
Ein Bauteil liegt falsch, welches?)
Als nächstes habe ich über den Kessel überprüft. Da ich die Maschine nicht ausbauen wollte, habe ich nur das Sicherheitsventil abmontiert und dann über einen Schlauch den Kessel entleert.
Nach Ausbau der Heizung folgendes Bild:
Leichte Kalkränder am der Heizungsflansch, ansonsten nur ein hauchdünner Kalküberzug im Kessel und über der Heizung. Außerdem im gesamten Bereich über der Wasserlinie ein dünner fester schwärzlicher Belag, der allerdings auch außen an den Kupferrohren zu finden war. Kupferoxid vermutlich.
Da ich alles einmal auf hatte, wollte ich alles weit möglichst wieder reinigen.
Also habe ich den Kessel mit heißer leicht konzentrierte Zitronensäurelösung über Mindeswasserstand 25 Minuten entkalkt, ab und zu etwas bewegt und anschliessend war erstaunlicherweise nicht nur die Kalkschicht sondern auch der schwärzliche Belag, obwohl gar nicht von der Entkalkerlösung bedeckt, entfernt.
Ich habe trotzdem noch mal eine ganz leicht konzentrierte Lösung angesetzt und den Kessel ganz gefüllt und anschliessen sah er quasi aus wie im Auslieferungszustand.
Heizung wieder angeschlossen, Sicherheitsventil eingebaut und zweimal mit Wasser bei Vollwasserstand ausgekocht und auf Undichtigkeiten überprüft.
An der Armaflexisolierung konnte ich keine Ermüdungserscheinungen feststellen, allerdings war das Armaflex-Klebeband in Bereichen, die sehr heiß werden teilweise verhärtet. Das Klebeband sollte also wirklich nur zum äußeren Zusammenkleben von Dämmmaterial verwendet werden und nicht zum direkten dämmen z.B. von sehr dünnen Rohren (hier: Zuleitung der Manometer).
Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Nach der etwas holprigen Restauration sind Verbrauch, Betrieb und Wartung, unter den hiesigen Einsatzbedingungen versteht sich, und nicht zuletzt das Ergebnis in der Tasse offensichtlich sehr angenehm.
Spass macht sie auch immer noch, wie "damals": YouTube - Faema E 61
Scheint also wirklich eine längere Liaison mit uns zu werden![]()
Geändert von Andros1 (08.03.2011 um 00:26 Uhr)
Beste Grüße,
Andros
LMWDP309 /// Faema Faemina (1955), Faema E 61 eingr. (1965), Brasilia Minilady /// Mazzer SuperJolly, Isomac Cono /// Roaster Behmor 1600 /// no atomstrom ...
Hallo Zusammen
Ich bin seit Montag im Besitz einer 2gruppigen E61. Ich habe mir einen Pressostat gekauft um den Orig. Quecksilberpressostat zu ersetzen.
Nun stehe ich vor der Verkabelung der Maschine. Kann mir jemand helfen?
Am besten mit Bildern.
Heizung hat vier Anschlüsse und Presso drei.
Gruß Pascal
Hi Pascal,
Bist du dir sicher, dass der Presso die nötige Schaltleistung ab kann? Wenn er nur drei Anschlüsse hat, dann ist es ein einpoliger Schalter. Die werden meist mit einem Mikroschalter als Schalter gebaut und können max. 16A/230V ab. Das könnte für eine zweigruppige Maschine eng werden...Man sollte so einen Schalter schließlich nicht "auf Kante nähen" sonst ist der ganz schnell wieder kaputt.
Oder redest du von einem dreipoligen Presso?!
Stell am besten mal Bilder ein, so ist das alles was vage.
Ansonsten: Wenn du vier Heizungsanschlüsse hast, dann sinds wohl zwei Heizwendel, die müssen erstmal zusammengelegt werden. Dann sind noch zwei Heizungsanschlüsse da. Die müssen halt so geschaltet werden, dass bei einem einpoligen Schalter (nur 3 Anschlüsse) der eine Anschluss der Heizung immer am Netz liegt und der andere Heizungsanschluss vom Schalter geschaltet wird (d.h. der Schalter liegt zwischen Netzleitung und Heizungsanschluss).
Wenn der Schalter allerdings dreipolig ist (6 oder 9 Anschlüsse), dann können ruhig beide Heizungsanschlüsse vom Presso geschaltet werden. Der Presso liegt also zwischen Netzleitung und beiden Heizungsanschlüssen.
LG
Nicky
Hallo Nicky
es ist ein 3poliger Presso mit sechs Anschlüssen (war gestern schon etwas spät geworden)
Hier zwei Bilder.
Danke und Gruss
Pascal
Hi!
Ja der Presso passt eher zu meinen Vorstellungen
Also...
Du hast ja vier Heizungsanschlüsse. Eine Heizung hat an sich allerdings nur zwei. Du hast also zwei Heizwendel. Die musst du identifizieren. Dazu misst du den Widerstand zwischen den Heizungsanschlüssen. zwischen jeweils zwei Anschlüssen musst du ungefähr 50 Ohm rauskriegen (zwischen den anderen Anschlüssen unendlichen Widerstand). Diese zwei 50-Ohm-Widerstände sind die Heizwendel. Nun verbindest du Anschluss 1 von Heizwendel 1 mit Anschluss 1 von Heizwendel 2 sowie Anschluss 2 von Heizwendel 1 mit Anschluss 2 von Heizwendel 2 (Polung ist natürlich bei Wechselstrom egal).
Nun hast du also nur noch zwei Heizungsanschlüsse.
Beim Presso sind ja zwei Reihen Kontakte. von den drei Kontakten in in jeder Reihe brauchst du nur zwei. In der einen Reihe werden die beiden Heizungsanschlüsse angeklemmt und in der Reihe gegenüber die Netzzuleitung (Erdungskabel brauchst du hier nicht anklemmen).
Ich hoffe ich konnte das verständlich beschreiben?!
LG
Nicky
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