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  #41 (permalink)  
Alt 22.01.2010, 09:42
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Zitat:
Zitat von Titu Beitrag anzeigen

Den Kessel werde ich dieses Wochenende mit Chlorhydrid reinigen, Essig hat leider nix gebracht :
Hallo Titu,

Vorsicht bei Kupferkesseln und Essig - hier kann Grünspan entstehen und der ist giftig. Was man bei Deinem Kessel sieht, ist kein Kalk, sondern Kupferoxid - schwarz und wasserunlöslich - der die Kesseloberfläche eher schützt und das Wasser nicht beeinträchtigt. Wenn Du das trotzdem weghaben willst (es bildet sich wieder neu, sogar relativ schnell), nimm heisse Zitronensäure mit einem Teelöffel Salz ...

Gruss Emil
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... it is nearly magical to observe the precision that exists in the simple systems. (Doug Garrott, www.orphanespresso.com)
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  #42 (permalink)  
Alt 22.01.2010, 09:43
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Zitat:
Zitat von Bubikopf Beitrag anzeigen
Hallo Dan!
Du hast dich ein wenig verlaufen. Dies hier ist ein Faema E61 Thread. Mach einen eigenen Thread auf und Du wirst wahrscheinlich sinnvolle Antworten bekommen, Threads so plump kapern wird in keinem Forum der Welt gerne gesehen.
Gruss Roger
also wenn da steht man kann fragen stellen an die profis
dann gilt es alle fragen
und nicht nur das auseinander bauen
dann sollte man den thread anders stellen
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  #43 (permalink)  
Alt 22.01.2010, 09:45
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Morgen,
mit der Drossel (2 oder 3mm) im Vorlauf verringert man die Durchlaufmenge, das zu heiße Wasser kann besser abkühlen. Die kleine Düse in der BG könnte das Ganze noch unterstützen,
da man in der BG zum ST hin ein Temperaturgefälle hat. Ausprobieren.
@Titu
Die Dichtung vors. mit einem Stechbeitel oder Flachschaber und Unterstützung eines Hammers herausprockeln. Oft hilft es, wenn man sie vorher durch Schnitte in einzelne Segmente trennt.
Ansonsten liegst du mit dem falschen Kessel richtig.
Achmed
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  #44 (permalink)  
Alt 22.01.2010, 09:58
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

@achmed
Kannst du das mit den veränderten Düsen noch mal kurz erläutern? Hab da wohl einen Denkfehler, dachte immer :verringerter Durchfluss = weniger Wasser bei gleicher Temp.= höhere Wassertemperatur ???
Hast du eine link zu den Düsen? Ich hab mir bis jetzt immer mit rel. langen Leerbezügen geholfen.
Danke.
punch
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  #45 (permalink)  
Alt 22.01.2010, 11:08
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

@Emil: Mist, ich habe in der Tat den Eindruck, dass an einer Stelle Grünspan entstanden ist... Bekomme ich den mit Zitronensäure wieder weg? Ich würde das Kupferoxid zunächst erstmal entfernen, denn an einigen Stellen ist es schon weggebröselt. Welche Dosierung für die Zitronensäure? (Ich brauche ungefähr 15l Wasser damit der Kessel ganz drin liegt)

@Achmed : Hast du eine Ahnung aus welcher Maschine der Kessel stammen könnte?
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Geändert von Titu (22.01.2010 um 11:11 Uhr) Grund: Irrtum
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  #46 (permalink)  
Alt 22.01.2010, 12:36
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Hallo Titu,

für 15 Liter und offenem Entkalkungsbad würde ich 600-750g Zitronensäure nehmen - max. 1/10. Bei Durchlaufentkalkung eher geringer dosieren ... Die Mischung mit einer geringen Menge Kochsalz (NaCl) ist eine bereits im Mittelalter verwendete Beize zum Entfernen von Kupferoxid ...

Gruss Emil
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  #47 (permalink)  
Alt 22.01.2010, 13:26
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Danke Emil! Ich nehme an, dass man sieht wann das Kupferoxid sich aufgelöst hat? Bzw. gibt es ein Risiko, den Kessel über Nach einfach baden zu lassen?
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  #48 (permalink)  
Alt 22.01.2010, 13:41
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Ich habe meinen Kessel über Nacht dringelassen - nach Möglichkeit sortenrein einweichen, sonst lagern sich auf den Messing- oder Edelstahlteilen Kupferionen ab - mit Stahlwolle bekommt man die aber leicht wieder ab ... von verchromten Teilen eher weniger.

Gruss Emil
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  #49 (permalink)  
Alt 22.01.2010, 15:34
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Zitat:
Zitat von Dan! Beitrag anzeigen
also wenn da steht man kann fragen stellen an die profis
Genau das steht da aber nicht.

Ansonsten: ein spannender Thread, wo gleich 2 interessante Maschinen wieder zum Leben erweckt werden sollen - ich bin schon sehr gespannt auf den Ausgang dieser Projekte!

lg,
Klaus
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Zitat:
Zitat von phileh
Wenn ein Wort seltsam aussieht, ist es manchmal einfach die korrekte deutsche Schreibweise. Die sieht man im Internet so selten, dass sie schon wieder irritierend wirkt.
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  #50 (permalink)  
Alt 22.01.2010, 21:41
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Hallo,
über den Thermosiphon wird die BG beheizt, er soll aber auch dem System auf dem Weg zur BG Wärme entziehen. Das Problem ist, vor allem wenn man Maschinen nicht zweckbestimmt einsetzt, sprich zu wenig Durchsatz hat, man bei diesem Aufbau Probleme mit der Überhitzung der BG hat. Durch eine Drossel im Ausgang des HX veränderst du die thermische Masse?, weniger zu heißes Wasser kann eher Wärme loswerden.
Die Veränderungen im Laufe der Jahre an den Einspritzrohren, dem Vorlauf, Volumen des HX zeigen, dass man bei diesem System an Grenzen stößt. Eine bei allen Einsatzbedingungen stimmige Maschine ist so wohl nicht hinzukriegen. Ich neme an, dass lediglich Kostengründe dagegen gesprochen haben, die vorhandene, aber schnell verworfene Dualboilertechnik nicht mit einer Pumpe kombiniert zu haben. Problem gelöst, weitestgehend.
@Titus
Ich habe eine Kundenmaschine in Obhut, eine E66 Diplomatic aus den 70ern, die hat diesen Kessel als zweigruppige Ausführung mit wahrsch. gleichem HX. Zumindest die frühen Ariete Modelle hatten einen 16-Loch Flansch und bei den Anschlüssen eine geänderte Geometrie gegenüber den E61ern. Ich musste die Tage schon bei einer 70er Rancilio passen, da fehlt es an Detailwissen. Und hier an weiteren Profis.
Der Rest deiner Maschine, wie bei der vom Andreas, spricht für Ende der 60er. Vll. hatte sie ursprünglich einen VA Kessel, der, wie man sieht, Probleme machen kann. Bei den Kupferkesseln mit Deckel tauscht man wenn einfach diesen.
Ansonsten, richtig schön erhalten.
Gruß
Achmed
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Stichworte
faema, faema e 61, kessel, quecksilberschalter, restauration

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