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  #51 (permalink)  
Alt 22.01.2010, 22:39
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Hallo Achmed,

wenn ich richtig verstehe sollte ich auch eine solche Drossel einbauen, angesichts des riesigen HX. Ich habe leider keine Ahnung wie so was aussieht damit ich eine Übersetzung finden kann eine Drossel hier in Frankreich im Baumarkt/Fachmarkt besorgen kann. Also, dumme Frage, hast du ein Bild?

Besten Dank schon mal im voraus...
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  #52 (permalink)  
Alt 22.01.2010, 23:11
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Ich bin gerade auf den Thread von mcguiver zur Isolierung einer Maschine gestossen und bin beeindruckt. Da ich eigentlich die Maschine 24/7 laufen lassen will, aber angesichts des Stromverbrauchs ein wenig davor zurückschrecke, scheint mir das eine gute Idee zu sein.

Mal schauen, ob ich alles Material zusammenkriege...
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  #53 (permalink)  
Alt 23.01.2010, 00:49
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Ja das habe ich auch mit Interesse gelesen.
So etwas werde ich in jedem Fall auch ausprobieren.
Kessel auf Mindestwasserstand von 3 Litern gehalten, möglicherweise über Füllstandssonde und Magnetventil hinterm Füllventil kontrolliert falls es manuell zu schwierig wird, sollte den Energieverbrauch kontrollierbar werden lassen.
Kessel vollständig isolieren zusätzlich vielleicht noch das Gehäuse an den Seiten.
Da bekommt die Scaldatazze Dampfvorwärmung der Tassen wieder einen Sinn....die restliche Tassenvorwärmung erledigt der Leerbezug.
Gerade die E 61 Brühgruppe sollte in Bezug auf die Kesselisolierung eigentlich einfacher zu handhaben sein als eine direkt am Kessel angeflanschte Gruppe wie bei den meisten Handhebelmaschinen oder den einfacheren Gastrokisten a la Carimali, La San Marco, Astoria.
Das muss man natürlich alles ausprobieren, ich sehe aber noch nicht, warum man die Maschinen nicht für den Hausgebrauch optimieren können sollte.
Zusätzlich vielleicht eine Drosselung der Brühgruppe und des HX.

Da ist also noch viel Raum für weitere Wochenendbeschäftigung.....

Ansonsten: Langsam geht`s hier weiter.
Heute ist der Kessel noch mal 12 Stunden in Zitronensäure geschwommen und alle Ablagerungen sind verschwunden.
Jetzt werde ich als nächstes die Heizung und Dichtung bestellen.
Oder gibt es Bedenken hinsichtlich des Erscheinungsbildes der Dichtflächen des Kessels, Achmed?
Es wird aber letztendlich wohl nur über ausprobieren gehen...
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Beste Grüße,
Andros

LMWDP309 /// Faema Faemina (1955), Faema E 61 eingr. (1965), Brasilia Minilady /// Mazzer SuperJolly, Isomac Cono /// Roaster Behmor 1600 /// no atomstrom ...
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  #54 (permalink)  
Alt 23.01.2010, 16:40
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Ja, versuchen. Wie gesagt, bei Problemfällen greife ich gerne auf selbstgebasteltes zurück.
Ich würde zusätzlich Flüssigdichtung benutzen, in dem Bereich arbeitet das Material. Und, wenn noch erhältlich, eher Carbon als Teflon, auch wenn es festbackt. Das sorgt aber auch dafür dass es dichtet.
Die Niveauregulierung (MV) wenn vor dem Füllventil mit einem T-Stück einsetzen und dahinter in den Kesselzulauf wieder einspeisen
@Titu
Die Drosseln sind Messingbuchsen, die eine Bohrung von 2 o. 3 mm haben und in den HX Ausgang gesteckt werden. Die gängigen Ersatzteillieferanten sollten sie im Programm haben,
Baumärkte eher nicht. Vll. werden sie auch unter Reduzierungen geführt.
Gruß
Achmed
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  #55 (permalink)  
Alt 29.01.2010, 23:13
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

So, die restlichen Ersatzteile sind da, die E61-Brühgruppe ist neu bestückt und montiert, die Wasserstandsanzeige hat neue Dichtungen und ein neues Glas.
Jetzt würde ich gerne die Heizung in den Kessel einbauen, provisorisch an den (halben ) Quecksilberschalter anschließen, alle Rohrleitungen, die in Ventilen enden bzw. durch Blindstopfen verschlossen werden in alle Kesselöffnungen anbauen dann von Hand Wasser einfüllen und einen ersten Dichtigkeitstest durchführen.

Hierzu meine Frage:
Wo soll die Flüssigdichtung hin? Beidseitig auf die Dichtung und den Heizungsflansch und die Kesselsicke ? ...und welche ist am besten/sinnvollsten - so was wie Loctite Schraubensicherung fest oder mittelfest, 150 ° ? Reicht das http://www.conrad.de/ce/de/product/247030/
Jemand anderes hat mir hier geraten, hier Silikonfett zum eindichten zu benutzen.
Oder vielleicht besser: http://www.conrad.de/ce/de/product/887165/" oder http://www.conrad.de/ce/de/product/241016/ ?
Letzteres klingt für mich am sinnvollsten.

Bei meinem original Siebträger (den braunen Griff bekommst du noch, Achmed!) ist keine Nut mit Feder eingearbeitet, deshalb halten die Siebe nicht. Sie sind sogar sehr locker und fallen sofort heraus.

Gibt es hierfür andere Siebe? Sonst müsste ich den Siebträger wechseln, weil er so kaum sinnvoll ausgeklopft werden kann.
Ich habe bei keinem Händler hierfür Angaben gefunden.
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Beste Grüße,
Andros

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Geändert von Andros1 (30.01.2010 um 00:53 Uhr)
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  #56 (permalink)  
Alt 30.01.2010, 09:06
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Hallo Andros! Meine Teile sind gestern Auch eingztroffen, kann also weitergehen... Ich warte nur noch auf eine Kabellieferung aus Deutschland + Kaltlichtkathode.

Im französischen Forum wurfe mir von einem Profi geraten, Die Teflondichtungen einfacher beidseitig mit Silikonfett einzuschmieren.

Die Photos habe ich nicht vergessen, versuche sie heute nachmiitag zu machen.
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  #57 (permalink)  
Alt 30.01.2010, 16:28
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Beim Einsatz von Flüssigdichtung geht es darum, Unebenheiten der Dichtfläche auszugleichen.
Dies ist heizungsseitig nicht von Nöten. In diesem Zusammenhang, was soll das Fett auf einer Teflondichtung bringen. Es dichtet nicht bei den anliegenden Drücken und Teflon backt auch nicht fest. So what? Ich kenne die Conrad Produkte nicht. Zu dem Bottich steht zumindest was von unbedenklich. Wenn du ihn sparsam aufträgst, die Dichtung einmal vor dem endgültigen Verschrauben auf die Masse drückst und das Herausgequollene abwischt, hätte ich keine Bedenken.
Die alten ST hatten noch keine Nut und es gibt m.W. auch keine Siebe die von selbst klemmen. Bei Faema gibt es wieder ST, die den orig. gleichen, sprich der Übergang vom Griffstück zur Siebaufnahme ist abgeflacht. Das haben die aus dem Zubehör nicht. Und von dort auch einen für die Faemagruppe bestellen und nicht für den Nachbau. Sie haben eine andere Geometrie.
Oder mal einen Dreher bitten, in den alten eine kleine Nut zu stechen.
Achmed
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  #58 (permalink)  
Alt 31.01.2010, 20:58
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

So, hier ein paar Bilder. Geht alles sehr langsam voran - Wochenende ist Familienzeit... Der Rahmen ist gestrichen und ich bin dabei, alles einmal probeweise wieder zusammenzubauen.









Die Bilder zeigen den Doppelschalter, den ich einbauen werde um zwei Stromsysteme schalten zu können : 1/ normales Heizen und 2/ "Sparmodus" mit Thermostat und standby.

Der Schalter wird anstelle der alten Gaszufuhr sein, der Gaspresso kommt raus und ebenso den alten Auslauf des "Riginerazione" (grosser roter Kreis auf dem ersten Bild und roter Kreis auf dem zweiten Bild) :



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  #59 (permalink)  
Alt 03.02.2010, 00:18
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Ich bin auch ein paar Schritte weiter gekommen:

Teil1:
Jedes demontierbare Teil wurde auseinandergenommen, gereinigt und wieder montiert. Alle Kabel und Dichtungen sind neu.
Ich kenne jetzt blind jedes Teil.















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Beste Grüße,
Andros

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Geändert von Andros1 (03.02.2010 um 00:37 Uhr)
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  #60 (permalink)  
Alt 03.02.2010, 00:24
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

2. Teil: Meine Versuchsanordnung:

Licht und Schatten.

Zunächst zum positiven:

ich hatte als Kind keine Dampfmaschine:






Und das Ergebnis:

Der erste Doppio seit Jahrzehnten läuft:


Kesseldruck 1 Bar, Brühdruck 9,5 Bar, müsste passen. Die einstellung gegen Blindsieb war erfolgreich!:


WOW: Das Ergebnis ist in jedem Fall mehr als nur trinkbar, nein richtig gut:


Dampf ohne Ende/kein LatteArt, aber cremiger Schaum aus dem Handgelenk:




Teil 3: Fragen und Probleme

Licht und Schatten

Jetzt also zum Negativen

Nachdem ich alles soweit zusammengebaut hatte, und Stück für Stück die Undichtigkeiten "abgearbeitet" hatte, blieben am Ende noch Brühgruppe, Pressostat und Kessel übrig.
Die Brühgruppe habe ich auf später verschoben und zunächst die Gruppe der ECM Giotto montiert um erstmal weiter zu kommen.

Der Pressostat hat leider am Balg ein kleines Loch - und das, nachdem ich mir damit so eine Mühe gegeben hatte und alles in Einzelteile zerlegt, gereinigt, gefettet und wieder zusammengebaut hatte.
Ich habe dann den Presso aus meiner ECM Giotto eingebaut und auf 0,9 Bar Einschaltpunkt und 1,1 Bar Ausschaltpunkt eingestellt.
ich denke der geht erstmal als Provisorium? Oder ist der zu klein (- die Heizung hat ja "haushaltübliche" 1500 Watt?) Andererseits habe ich gehört das der Kesseldruck an dem schönen Quecksilberschalter nicht einstellbar sein soll - das wäre natürlich (neben dem Ärgernis, dass er bzw. die offene Maschine wie ein rohes Ei behandelt werden muss) ein Grund für einen normalen Presso, da Brühtemperatur, HX-Überhitzung, unterschiedlich hoher Wasserstand evtl. besser angepasst werden können.

Ich habe die Heizung zunächst nur mit Silikondichtung eingebaut, da die Flüssigdichtung hier noch nicht eingetroffen ist (warum kann man sowas eigentlich nicht in einem Geschäft kaufen?).
Zuerst habe ich es gar nicht wahrgenommen, da mit dem bloßen Auge nicht erkennbar. Erst als ich den Kessel mit einem Zahnarztspiegel und Taschenlampe auf Dampfaustritt abgesucht habe, musste ich feststellen, dass oberhalb der Heizungsdichtung ganz minimal Dampf entweicht.
Ich hoffe, dass lässt sich mit Flüssigdichtung nacharbeiten!!


Brühdruck (9,5 bar bei Kaffeebezug) und Kesseldruck (1 bar im Mittel)konnte ich sehr schön anhand der noch einwandfrei funktionierenden Manometer einstellen. Wasserstand auf "minimal". Der Kesseldruck fällt immer 0,1-0,2 bar bei Bezug (kann man auf dem Bild mit den Manometern gut sehen).
Ergebnis:
Dampf ohne Ende, kein Überhitzen, Espresso soweit einwandfrei (3 Bezüge getestet). Was will an mehr?
Ich habe die Kesselfüllung zunächst mit Leitungsdruck vorgenommen und dann alles weitere, also auch die Pumpeneinstellung aus einem provisorischen Tank vorgenommen (der blaue Eimer mit Pumpe unter dem Tisch).
Dabei ist mir folgendes aufgefallen:
Beim Starten des Bezuges kommt zuerst etwas Dampf und dann zeitverzögert heißes Wasser, wie gesagt nicht überhitzt, ohne zu "sprotzeln". Beim darauf folgenden Bezug kommt sofort heißes Wasser.
Ich denke es funktioniert so: Da der HX ja anders als die Kesselfüllung eine offene Verbindung zur Pumpe hat (bei der Kesselfüllung ist das Füllventil zwischengeschaltet), läuft der HX nach dem Bezug praktisch immer leer gegen die Pumpe. Für den Espressobezug ist das wahrscheinlich gar nicht so schlecht, da es kein überhitzen von länger stehendem Brühwassers im HX gibt.
Kann das zurückgelaufene heiße Wasser aus dem HX für die Pumpe problematisch werden? Sollte hier ein Rückschlagventil vorgeschaltet werden?

Änderung: Nach einigem Nachdenken bin ich darauf gekommen, dass es so ein Ventil in der Maschine geben muss ..und habe es direkt hinter dem Pumpenanschluss gefunden.
Es hat bloß nicht richtig funktioniert. Ich versuche es jetzt noch mal intensiver zu entkalken. Leider bekomme ich es nicht auseinander ohne es zu zerstören. Sonst muss ich ein neues kaufen oder außen ein zweites davor setzen.
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Geändert von Andros1 (03.02.2010 um 19:03 Uhr) Grund: Änderung: Rückschlagventil gefunden.
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