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  #71 (permalink)  
Alt 06.02.2010, 11:10
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Hallo!

Geht alles sehr langsam hier, ich warte immer noch auf ein paar Teile, die sollten aber diese Woche eintreffen, sodass die Kiste nächstes Wochenende eventuell fertig sein kann...

Hier ein paar Bilder vom wieder eingesetzten Kessel (Heizung noch verkehrt herum) :









Den Pressostat hab ich auf der anderen Seite des Kessels einbauen müssen, weil der an der Originalposition keinen Platz findet. Das Rohr liegt auf dem HX auf, sollte aber kein Problem sein da das ganze isoliert sein wird. Der Vorteil ist, dass das Gewicht des Pressostats vom HX getragen wird. Ansonsten habe ich ein wenig Angst, dass das Rohr sich absenkt.

Das Sicherheitsventil liegt direkt an der Zuleitung zur Brühgruppe, eventuell muss ich das Rohr noch ein bisschen verbiegen. Mal schauen.

Ich frustriere langsam, weil alles so langsam vorangeht...
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  #72 (permalink)  
Alt 06.02.2010, 15:27
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Komme etwas durcheinander, da zwei User ihre Maschinenrestaurationen beschreiben. Tolle Arbeit von Beiden...

Hallo Titu,

ich würde das Pressostat so nicht einbauen. Das Presso ist ja nicht gerade leicht und belastet das Kupferrohr, so dass die Verschraubung am Kessel sicherlich nicht dicht sein wird. Irgendein Weg müsste doch zu finden sein, das Pressostat zu befestigen...


Gruß

ALWA
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  #73 (permalink)  
Alt 06.02.2010, 16:06
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Hallo,
die Verschraubungen werden dadurch nicht undicht, ich glaube, dass das Gewicht auch dem Rohr nicht schaden würde. Nichtsdestotrotz würde ich ihn mit einem Winkel an einem der Deckelbolzen fixieren. Spart Kabel. Entweder das zu lange Rohr um etwas Rundes wickeln, um es so zu "kürzen", oder mal einen Klempner bitten, es zu kürzen und wieder zu verlöten. Der alte Nippel sollte, wenn man beim Ablöten behutsam vorgeht, wieder zu verwebden sein.
Fördert zwar nicht die Funktion, könnte beim Manometerrohr aber auch nicht schaden.
Gruß
Achmed
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  #74 (permalink)  
Alt 06.02.2010, 16:22
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Zitat:
Zitat von achmed Beitrag anzeigen
...die Verschraubungen werden dadurch nicht undicht, ich glaube, dass das Gewicht auch dem Rohr nicht schaden würde.
OK, ich drücke mich mal anders aus: so, wie es auf dem Bild zusehen ist, ist die Verschraubung nicht dicht, da bin ich sicher. Wie auch immer wird dieses freihängende Pressostat spätestens beim späteren Druckeinstellen zum Problem, denn man muss schon etwas Kraft aufwenden, um die Einstellschraube zu drehen.
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  #75 (permalink)  
Alt 06.02.2010, 17:44
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Bei mir geht`s auch weiter - aber eher rückwärts:
Nachdem ich ewig auf diese Flüssigdichtung gewartet habe, hat diese nichts gebracht, die Leckage ist noch schlimmer geworden. Jetzt tritt auch Wasser in Tropfen aus
Ich habe gerade das ganze Zeugs (Loctite 5923) wieder heruntergekratzt.
Vielleicht war es auch das falsche.
Da das Wasser am oberen Rand der Lotflickstelle austritt, glaube ich mittlerweile, daß es dort mal einen Haarriss gegeben hat, den man mit Lot von außen geflickt hat. Das ist möglicherweise jetzt wieder undicht. (siehe Foto mit Spiegel).

Ich fürchte also, ich muss den Kessel jetzt doch tauschen. Die ganze Arbeit damit hätte ich mir wohl sparen können!

Wenn also jemand noch einen alten aber intakten Kessel für eine Faema 61 herumliegen hat oder einen anderen kleineren, der passen könnte (z.B. Lambro müsste auch gehen) bitte melden!

Ach ja: der Filterverschluß meiner Procon-Pumpe hat auch gerade aufgegeben (Gewinde abgerissen). Wo bekommt man sowas?

Es gibt also heute weiter Kaffee aus der Pavoni...







Gruß
Andreas
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Beste Grüße,
Andros

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  #76 (permalink)  
Alt 06.02.2010, 18:41
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Hallo Andreas,
bei der Substanz stellt sich die Frage, ob es sich lohnt, da nochmal zu flicken.
Ich glaube nicht, dass jemand einfach so einen Kessel für eine eingruppige übrig hat, bzw. ob du einen orig. gut erhaltenen günstiger bekommst als einen aus dem Zubehör. Inwiefern du das was anpassen musst, weiß ich nicht.
Ähnlich sind die Kessel von VFA, Modell ?, die Gründer sind ehemalige Faema Männer.
Liegen auch nicht an jeder Ecke rum. Ich glaube, du solltest dich zur vernünftigen Überholung des alten Kessels oder den Erwerb eines Zubehörteils entscheiden. Oder hast viel Zeit und am Ende vll. doch nichts.
Gru0
Achmed
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  #77 (permalink)  
Alt 06.02.2010, 18:55
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Ja habe ich mir auch schon gedacht, das es nicht gut aussieht mit gebrauchten Ersatzkesseln.

Was heißt "vernünftige Überholung" des alten Kessels, wer macht so was und was dürfte das ungefähr kosten?

gruß
Andreas
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  #78 (permalink)  
Alt 06.02.2010, 19:11
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Kann Dir nur zwei Tips geben: versuchs mal bei Paccagnan Kaffeemaschinen - Un buon espresso per favore, der sehr nette und hilfsbereite Herr Paccagnan hat mir schon einige exotische Teile besorgen können. Fragen kostet ja nichts.

Zum anderen: eine sehr gutes Mittel, um Dichtflächen plan und dicht zu bekommen ist simpler Wärmeleitkleber. Das Zeug härtet sehr stabil aus, ist dann schleifbar und bombenfest. Allerdings wäre es wirklich nur die letzte Lösung, da man das Zeug kaum wieder entfernen kann. Gibt es bspw. von Zahlmann als 2-Kompenenten-Kleber für ein paar Euro bei Ebay.
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  #79 (permalink)  
Alt 06.02.2010, 19:59
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Denk daran, dies ist ein Druckbehälter, der wechselnden Temperaturen ausgesetzt ist.
Man könnte wahrscheinlich einen ausreichend dimensionierten VA Deckel (8-10mm?) mit einer entsprechenden Bohrung für die Heizung und von innen verschweißten Bolzen nehmen und ihn dort einsetzen, wo die Schweißnaht sitzt. Du wolltest doch eh einen kleineren Kessel.
Der Arbeitsaufwand ist nicht zu unterschätzen. Wenn jemand gut aufgestellt ist, 4-5 Std.
Plasmaschneider, große Ständerbohrmaschine oder eine entspr. Fräse, Schweißgerät und so vorausgesetzt.
Die andere Variante, das vorhandene Material großflächig zu stärken und alles beizuarbeiten, vll. so, dass du die alten Rettungsversuche entfernst und ihn dann jemand überlässt, der den ganzen Bereich mit Hartlot stärkt und dabei die Form beibehält
Und dann solltest du den Kessel erstmal mit 3 bar abdrücken.
Ich hab es ja auch mit dem Erhalten, manchmal macht es mehr Sinn, etwas anderes zu nehmen.
Gruß
Achmed
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  #80 (permalink)  
Alt 06.02.2010, 21:29
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Standard AW: Restauration einer Faema E 61: Fragen an die Profis

Hallo zusammen!

Der Einbau des Sirai auf der linken Seite (also direkt neben der Hzieung um Kabel zu sparen) wird leider nix, da ist einfach nicht genug Platz... Die einzige Stelle, wo der Presso Platz hat ist da wo ich ihn probeweise einfach mal platziert habe. Ich werde versuchen, einen Winkel von unterhalb anzubringen, festgemacht am Fuss (bei den vorherigen bildern erstes Photo unten rechts, links neben dem Presso).

Meine samstäglichen Mac-Malkünste sollte vielleicht ein bisschen klarer sein...



Hier ein paar Bilder um den Platzmangel zu unterstreichen :





So wollte ich den Travo einbauen :



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faema, faema e 61, kessel, quecksilberschalter, restauration

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