Nachdem ich kurz vor Weihnachten meine Traummaschine, eine eingruppige Faema E 61 für ein paar Hundert Euro bekommen konnte, konnte ich nicht widerstehen.
Die Gute stand jahrelang unbenutzt in einer Scheune bei Oldenburg bei einem Kaffeemaschinenfrickler und war völlig verdreckt.
Leider fehlen ein paar Teile der Außenverkleidung und es sind auch ein paar Dellen im schönen Blechkleid.
Mittlerweile sind die Brühgruppe, die äußeren Bleche und Rohrleitungen wieder sauber, die großen Dellen habe ich auch entfernen können. Ich weiß noch nicht, wie viel ich noch ausbeulen und polieren oder ob manches auch so bleibt. Sie hat schließlich 50 Jahre auf dem Buckel und muss nicht wie neu aussehen.
Die Brühgruppe war völlig versifft, unmöglich das da noch etwas herausgekommen ist, viel Kalk war allerdings komischerweise nicht in den Leitungen und im Boiler.
Ich weiß noch nicht genau, wie ich sie einsetzen werde und in welchem Zustand ich sie wieder herstellen möchte. So bin ich noch unschlüssig, ob die manuelle Kesselfüllung bleiben soll (viel Wasser wird ja nicht verbraucht im Privathaushalt, wenn nur Dampf „entnommen“ wird), oder ob eine Kesselfüllstandssonde und ein Magnetventil im Kaltwasserbereich nachgerüstet werden sollen.
Dies bedeutet ja doch einen ziemlichen Eingriff und zusätzliche Elektronik....vielleicht gibt es ja da auch etwas einfacheres, quasi nur einen einfachen „Warner“, wenn der Wasserstand unter ein Level sinkt...??
Leider fehlt die hintere Plexi-Abdeckung.
Weiß jemand, ob es die nachzukaufen gibt? Sonst würde ich den Aufkleber nachbestellen und darauf ein Plexischild zuschneiden lassen.
Außerdem fehlt die Tassenablage. Diese besteht aus einem Tropfblech und einer Ablaufwanne. Gibt es glaube ich, nicht nach zu kaufen. Oder hat jemand so etwas zufällig herumliegen J Sonst werde ich etwas ähnliches anfertigen lassen müssen.
Außerdem fehlt die Pumpe komplett.
Weiß jemand, welche ich für diese Eingruppige für den Einsatz im Privat brauche?
Hat jemand vielleicht eine gebrauchte zu verkaufen?
Geht möglicherweise sogar (z.B. auch übergangsweise ) eine Membranpumpe (habe ich hier noch herumliegen...) ?
Bezüglich der Elektrik ist nach meinem Verständnis alles richtig verkabelt gewesen, lediglich der Masseanschluß war lose. Ich nehme an der wird einfach am Gehäuse festgeschraubt?
Ich werde wohl die Kable alle erneuern (teilweise Isolierung defekt) und durch ein ordentliches Anschlusskabel und im Inneren zwischen Heizung und Quecksilberschalter durch hitzebeständige Kabel von Conrad ersetzen.
Kann jemand sagen, wie der Quecksilberschalter genau funktioniert oder wie ich testen kann ob er geht, was muss z.B. leichtgängig sein?
Ich bin etwas vorsichtig und würde ihn auch gerne von dieser Schmutzschicht befreien, die vom ehemaligen Gaseinsatz und sonstwas überall im Gehäuse zu finden war......
Eigentlich sind es sogar zwei Quecksilberschalte, jeweils einer für die 1000 und für die 500 W Heizung.
Den Kessel habe ich soweit innen vorsichtig entkalkt. War gar nicht viel drinnen, eher im HX der nicht von der einen auf die andere Seite durchgeht, sondern innen im Kessel einmal gewunden zu sein scheint.
Leider ist gestern beim Versuch, die Heizung auszubauen (kleine Undichtigkeit sichtbar), die eine Befestigungsschraube abgebrochen. Hieran war deutliche Korrosion und sichtbar schon mal geschraubt worden, die Muttern sind aus verschiedenen Materialien (Messing und Eisen?).
Ich bin jetzt etwas unschlüssig, wie ich weiter verfahren soll. Ich werde wohl zunächst die zweite Mutter nochmal mit WD 40 2 Tage einweichen lassen und es daran erneut probieren....
Bezüglich des abgebrochenen Gewindes hatte ich vor, das Gewinde auszubohren und neu einzuschneiden und eine Gewindestange einzuschrauben (scheint innen in einer Buchse zu sitzen)....oder hat jemand einen anderen Vorschlag?
Bin für jeden Vorschlag dankbar!


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