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  #51 (permalink)  
Alt 13.04.2010, 21:47
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.08.2008
Ort: Essen-Rüttenscheid
Beiträge: 1.733
Standard AW: Nachtrag

Ja, Backofenspray habe ich auch schon erfolgreich benutzt, um jahrzehntealten Kneipendreck von Gehäuseteilen herunter zu holen.
Pulycaf hochkonzentriert und kochendheiß ist auch eine gute Lösung.
__________________
Beste Grüße,
Andros

LMWDP309 /// Faema Faemina (1955), Faema E 61 eingr. (1965), Brasilia Minilady /// Mazzer SuperJolly, Isomac Cono /// Roaster Behmor 1600 /// no atomstrom ...
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  #52 (permalink)  
Alt 14.04.2010, 07:49
Benutzer
 
Registriert seit: 16.01.2010
Ort: Leverkusen
Beiträge: 54
Standard AW: La Dorio - Restauration

Hast du wegen der Zollschrauben schon mal bei Hülden angerufen?
Wenn die Probleme wegen Versand machen kann ich da gerne für dich hin fahren.

Zum Thema Backofenspray kann ich nur sagen, ich habe mal ein Messingtablett behandelt und das ist schwarz angelaufen.
Im italienischem Supermarkt gibt es Sgrassatore universale superpotente, en weises Zeug in einer Sprühflasche, das ist der Hammer.
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  #53 (permalink)  
Alt 17.04.2010, 15:59
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Registriert seit: 06.11.2008
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Beiträge: 35
Frage AW: La Dorio - Restauration

Zitat:
Zitat von Crema e gusto Beitrag anzeigen
Hast du wegen der Zollschrauben schon mal bei Hülden angerufen?
Wenn die Probleme wegen Versand machen kann ich da gerne für dich hin fahren.

Zum Thema Backofenspray kann ich nur sagen, ich habe mal ein Messingtablett behandelt und das ist schwarz angelaufen.
Im italienischem Supermarkt gibt es Sgrassatore universale superpotente, en weises Zeug in einer Sprühflasche, das ist der Hammer.
Danke für's Angebot! Da das Rheinland meine alte Heimat ist, bin ich hin und wieder dort. Muss aber noch erst die Zusammenstellung machen, momentan schraub ich mal hier und putz mal da - alles gerade in wenig unsortiert... Dafür sitzt Nuova Ricambi bei mir um's Eck, da werde ich eines Tages mit all meinen zu ersetzenden Teilen hinpilgern und mal sehen, was geht.

War Dein Tablett blank oder lackiert? Weil mit lackierten Flächen vertragen sich die Backofensprays wohl nicht. Bin auch noch unschlüssig, was ich mit dem grünen Frontblech machen soll, da es unter der Chrom-Blende ganz schön versifft ist. Der Spray hat die Chrom-Blende von innen gut sauber bekommen, aber der Lack soll ja dran bleiben...

Hier ein paar Bilder von der Brügruppe, die ich mittlerweile kommplett auseinander habe (mit Schraubstock und etwas schlechter Laune... ). Zunächst das Gewinde mit der Bohrung für das Oberteil, das wohl einen Gewindegang zu weit oben eingeschraubt war, so dass die Arretierschraube die oberste Flanke plattgedrückt hat.



Muss mal sehen, wie sich das mit der Nutmutter verträgt, da diese bei korrekter Höhe fast kein Platz mehr haben dürfte. Verstehe deren Sinn und Zweck gerade sowieso nicht, weil sie "nach unten" festgeschraubt war, obwohl sie dort keine Funktion hat. Und wenn sie das Oberteil arretieren soll, wofür dann die Bohrung? Muss aber erst zunächst das Gewinde nochmal anschauen, weil irgendwo hakt noch was.

Dann: die Siebträgeraufnahme. Nachdem ich die Dichtung (ca. 52x66x8mm, habe ich auch noch nicht gefunden...) raus hatte, erschienen zwei verdengelte Schrauben. Außer als Montagehilfen fällt mir kein Grund ein, wofür die gut sein sollten. So verhauen, wie die sind, dürfte man die auch nie wieder raus kriegen.



Dann noch eine halbwegs unscharfe Aufnahme vom Zylinder und (unten links) den zwei Einlasslöchern für's Wasser. Ein paar unvermeidliche Schrammen hat die Innenfläche nach 50 Jahren (insb. unten direkt überm Sieb sieht's ein wenig wüst aus), aber da der Kolben aber drei Dichtringe hat hoffe ich, dass ich innen nix nacharbeiten lassen muss. Der Kolben ging jedoch sehr leicht raus, d.h., da brauche ich wohl neue Dichtungen und da wird's wahrscheinlich wieder ein völlig schräges Maß sein. Na mal sehen...



Soviel für heut,

chris
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Geändert von sektorblech (17.04.2010 um 16:15 Uhr) Grund: Ergänzung
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  #54 (permalink)  
Alt 02.05.2010, 12:58
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Registriert seit: 06.11.2008
Ort: Heckengäu
Beiträge: 35
Blinzeln blühende Landschaften...

Hallo Leute,

passend zum Tag der Arbeit gestern und zum Ausbruch des Frühlings ein kleines update:

Bin gerade dabei, den Kessel von innen ansehnlich zu gestalten. Zitronensäure alleine hat's nicht gebracht, deshalb habe ich mir einen Tauchsieder gefischt, um es mit Temperatur zu beschleunigen, und siehe da, jetzt geht was:



Die Anschlüsse sind:

- ganz links am Flansch (unscharf) die beiden Führungen für das Heizelement
- am Boden (quasi "hinten" im Bild) links und rechts die Anschlüsse für die Wasserstandsanzeige und das Manometer
- rechts deas Gewinde für das Überdruckventil (s.a. früheres posting)
- oben im Bild (was da so krumm in der Luft hängt) der Zulauf für die Brühgruppe.

Das Ganze ist nicht ohne Tücke, da ich erstens keinen so großen Topf habe, um das Ding komplett zu tauchen und auf den Herd zu stellen. Heikel ist ebenfalls die Tatsache, dass außen noch ein Stahlrahmen angeschweißt ist, der für den Gasbetrieb gedacht ist. Und der verträgt sich in der Säure nicht mit dem Kupfer des Kessels. So wie der Tauchsieder anfangs auch silbern war und mittlerweile eine hübschen kupfernen Überzug hat...



Also alle Abflüsse dichten, so gut es geht (mir fehlen entsprechende Blinfstopfen, so dass ich mit Folie und Gummis hantiere, was so leidlich funktioniert), und immer mal wieder den Sieder an die Steckdose...

Wie wünschte ein Kollege von mir: guten Wirkungsgrad! In diesem Sinne

schönen Sonntag,

Chris
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  #55 (permalink)  
Alt 03.06.2010, 17:35
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Registriert seit: 06.11.2008
Ort: Heckengäu
Beiträge: 35
Frage Bergbau...

Hallo Boardies,

ich sag's Euch, am Ende dieses Projektes bekomme ich ein Berbau-Diplom gratis.

Nun, hab lange nichts geschrieben, weil einiges andere auch mal erledigt sein wollte und ich immer noch an diesem blöden Kessel bin. Habe ihn bestimmt ein Dutzend Mal mit Zitronensäure und dann noch mit einem anderen Zeug traktiert und immer schön fleissig den Tauchsieder beschichtet, aber innen bleibt ein grauer Belag, der ziemlich hartnäckig ist, jeder Brühe trotzt und nur mechanisch abzuschaben ist.

Der Zustand momentan:



Es gab mal einen Beitrag, in dem bzgl. der Reinigung die Ansicht vertreten wurde, ein gewissen Grad an Oxidation zu belassen (wg. Metallgeschmack usw.). Bei mir sind neben dem grauen Belag zudem dickere Brocken drin, die erst mit unfreundlichen Worten, Hammer und Schraubendreher o.ä. teilweise abgehen. Im Bild oben sind noch einige hinter dem BG-Zulauf zu sehen. Das Zeug ist Weichlot. Ich habe ja schon früher vermutet, dass der Kessel recht emotionslos zusammengedengelt wurde; obwohl die meisten Nähte und Anschlüsse hartgelötet sind, ist das Lot um den Heizungsflansch dunkelgrau und nicht goldfarben. Wahrscheindlich sind die Brocken Reste einer Lötparty.

Was ist Eure Meinung, wie weit soll ich das Zeug rausfriemeln? Hat auch jemand einen guten Tipp, wie ich da überhaupt richtig rankomme? Weil ich habe nur die Öffnung vom Heizelement - der lichte Durchmesser beträgt kaum mehr als 50mm.

Chris

p.s: vielleicht sollte ich die Wühlmaus aus meinem Garten fangen und da einsperren - wenn sie fertig ist, darf sie auch wieder an meinen Pflanzen knabbern...
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  #56 (permalink)  
Alt 03.06.2010, 23:59
Erfahrener Benutzer
 
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Ort: nähe Wiesbaden
Beiträge: 2.600
Standard AW: La Dorio - Restauration

Hi

wie mischst Du denn die Zitronensäure?
Probier mal 100g/Liter - aber nicht mehr: die Sättigung von Citronensäure ? Wikipedia wird zwar erst bei 605g/Liter erreicht, aber nimmst Du tatsächlich zu viel, hast Du anschließend im Kessel Calciumcitrat ? Wikipedia und das kriegst Du nicht wieder raus.
Siehe auch Nuova Simonelli Personal 1 - kurzer Restaurationsbericht
Und das Bad immer schön warm halten - wenn es geht, über Nacht wirken lassen.

"Fritzz"
__________________
Denken hilft
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