- Das zu messende Gerät vom Stromnetz trennen und danach einschalten, damit alle evtl. noch vorhandenen Spannungen abgebaut werden.
- Das Multimeter auf Widerstandsmessung schalten (meistens das große Omega Symbol) und mal die beiden Messspitzen aneinander drücken. Im Display sollte 0.000 stehen.
- Eine Messspitze an den Kessel drücken, die andere an die Füllstandsonde. Im Display sollte irgendwas zwischen 100 kOhm und 10 MOhm stehen.
Wenn da 0.000 steht, hat die Sonde irgendwo Kontakt mit dem Kessel.
Wenn da unendlich steht, hängt die Sonde entweder nicht bis ins Wasser oder ist arg verkalkt.
An der Sonde ist vmtl. irgendwo irgendwie ein Kabel angesteckt. Messgerät ausschalten, alles um die und in der Maschine trockenlegen und alle elektrischen Kontakte so positionieren, dass sie nicht ans Metallgehäuse oder an den wusaldusal kommen können.
Kabel an der Sonde abziehen, Netzstecker in die Steckdose, Maschine einschalten -> Pumpe pumpt.
Abgezogenes Füllstandsondenkabel an eine blanke Stelle des Kessels drücken -> Pumpe muss ausschalten.
Maschine wieder ausschalten und ausstecken.
Wenn anstelle der Pumpe das Licht ausging, hast Du das falsche Kabel erwischt -> Aufhören und jemanden vom Fach zum Essen einladen. Und die Sicherung oder den FI wieder einschalten.
Wenn das Licht anblieb und die Pumpe weiterpumpte, dann empfehle ich Dir, die Platine mit den Relais ein paar mal auf den Tisch zu hauen. Bei meiner Gicar-Box hat's geholfen. Grund waren die klebenden Kontakte des Relais, die nicht mehr öffneten und die Pumpe abschalten konnten. Durch die rustikale Behandlung haben sich die Kontakte gelöst und es wird hoffentlich wieder alles ein paar Jahre funktionieren.
Viele Grüße,
Hans-Jörg