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  1. #1
    ElWiBu ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Probleme mit Isomac Tea

    Hallo,
    bei meiner Isomac Tea kommt seit ca. 3 Monaten kein Wasser mehr aus der Heißwasserdüse. Da ich die nicht benötige, habe ich das ignoriert.

    Nun ist das Entlüftungsventil offen geblieben und hat mal eben den Inhalt des Wassertanks in Wasserdampf umgewandelt und dabei gleich den Wassertank in eine unschöne Form gebracht. Ich habe das herausgefunden, indem ich die Maschine nach dem Abkühlen ohne Gehäuse erneut eingeschaltet habe und dann sehen konnte, wie das Entlüftungsventil "abgeblasen" hat.

    Ich habe mir einen neuen Tank und ein neues Entlüftungsventil besorgt und eingebaut. Jetzt "bläst" das Sicherheitsventil ab. Das Ding heißt ja nicht ohne Grund Sicherheitsventil, so dass ich mir jetzt denke, dass da was anderes sein könnte.

    Ich habe mir die Berichte zur Isomac Tea hier im Forum durchgelesen und dabei so manches von einem Pressostat erfahren. Könnte das auch ein Lösungsansatz für meine Probleme sein?

    Wäre klasse, wenn mir jemand dazu einige Tips geben kann.

    Danke im Voraus.

    Gruß

  2. #2
    espressionistin ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Probleme mit Isomac Tea

    Hallo!

    Wie sieht denn der Druckaufbau auf dem Kesselmanometer aus? Wenn die Maschine unendlich Druck aufbaut, ohne das der Pressostat irgendwann (bei ca. 1,1 bis 1,2 bar meist) abregelt (hörbar mit einem leisen Klicken und sichtbar auf dem Kesselmanometer dadurch, dass der Druck leicht abfällt um ca 0,2 Bar) wäre es normal, dass das Sicherheitsventil sich öffnet.

    In dem Fall würde ich auch auf ein defekten Presso tippen. Wenn das Sicherheitsventil schon vorher dampf ablässt, ist hier vermutlich die Ursache.

    By the way: Wie siehts denn mit entkalken bei dir aus? Dass der Heißwasserauslauf irgendwann nicht mehr ging muss ja auch eine Ursache haben...

    Grüße
    Grüße,
    Sabine


  3. #3
    ElWiBu ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Probleme mit Isomac Tea

    Hallo,

    danke für die Antwort. Ich habe bereits angefangen, das "Schätzchen" zu zerlegen. Dabei ist mir so einges aufgefallen. Das Manometer hat wohl auch gleichzeitig einen Treffer bekommen, da es immer auf 0,6 bar stehen bleibt, auch wenn ich mit Pressluft drauf gehe. Zudem habe ich das Sicherheitsventil ausgebaut und das sieht auch nicht besser aus als das Entlüftungsventil. Ich gehe mal davon aus, das nach 6 Jahren ohne Entkalken (hat mir der Verkäufer sogar verboten"?") noch mehr auftaucht, was ausgewechselt werden muss. Eigentlich hatte ich gehofft, eine kleine Reparatur machen zu müssen, aber was soll's. So lerne ich eben auch die "inneren" Werte meiner Maschine kennen.

    Vielleicht kannst du mir ja sagen, worauf ich besonders achten soll, damit ich das nicht vergesse?

    Ach ja, ist es eigentlich OK, wenn das Pressostat ohne Druck auf "offen" steht (Ohmmeter geht auf Null, wenn ich die beiden Pole anschließe). Leider konnte ich nicht messen was passiert, wenn Druck auf dem Kessel ist, weil gleich das Sicherheitsventil öffnet.

    Gruß

  4. #4
    Bubikopf ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Probleme mit Isomac Tea

    ist es eigentlich OK, wenn das Pressostat ohne Druck auf "offen" steht (Ohmmeter geht auf Null, wenn ich die beiden Pole anschließe).
    Wenn das Ohmmeter auf Null geht bedeutet das nicht offen sondern geschlossen ( kein Widerstand = Durchgang ) und das ist richtig so. Der Mikroschalter wird als Öffner geschaltet, wird bei Erreichen des eingestellten Drucks geöffnet und unterbricht so den Heizstromkreis.
    Gruss Roger

  5. #5
    espressionistin ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Probleme mit Isomac Tea

    Zitat Zitat von ElWiBu Beitrag anzeigen
    Ich gehe mal davon aus, das nach 6 Jahren ohne Entkalken (hat mir der Verkäufer sogar verboten"?") noch mehr auftaucht, was ausgewechselt werden muss. Eigentlich hatte ich gehofft, eine kleine Reparatur machen zu müssen, aber was soll's. So lerne ich eben auch die "inneren" Werte meiner Maschine kennen.


    Gruß
    Siehste, so hats auch Vorteile

    Erstmal würde ich grundlegend entkalken. Und vielleicht je nach Zustand ein neues Sicherheitsventil spendieren.
    Zweikreiser zu entkalken ist nicht ganz so trivial (daher vermutlich die Händlerausssage, auch wenn ich die recht gewagt finde)

    Schau mal hier (auch wenn etwas andere Maschine aber das Prinzip ist gleich):

    http://www.ralf.byteforce.org/espres..._einer_ECM.pdf
    Der Link hat mir bei einer aktuellen Fehlersuche sehr geholfen.

    Ansonsten, wenn du die Maschine eh schon zerlegt hast, würd ich die Einzelteile separat in Entkalkerlösung einlegen, die Dichtungen kontrollieren und die Anschlüsse auf Korrosion überprüfen. ich kenne die Tea leider selber nicht so dass ich dir keine Details sagen kann aber wenn du mal Isomac Tea in die Suchfunktion eingibst kommt auch noch einiges.

    Grüße
    PS: Kennst du das Kaffeewiki? http://www.kaffeewiki.de/index.php?t...unktionsweisen
    Geändert von espressionistin (19.05.2010 um 22:54 Uhr) Grund: PS ergänzt
    Grüße,
    Sabine


  6. #6
    ElWiBu ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Probleme mit Isomac Tea

    Hallo Zusammen,

    danke für die Tips. Bzgl. der Pressostat-Stellung hatte ich das Gleiche gemeint. Ich wollte nur sicher sein.

    Ich habe beschlossen, dass ich die "Großbautstelle Isomac Tea" weiter betreibe, wenn ich mit meiner kleinen Baustelle Terasse fertig bin. Kein Witz, ich glaube wirklich, dass das mit der Terasse einfacher ist.

    Ich werde das Ding komplett zerlegen und alles entsprechend entkalken und reinigen. Ich hoffe, dass ich dann auch gleichzeitig das Zittern aus dem Manometer für die Brüheinheit weg bekomme. Ein leidensgenosse hat dieses Thema auf Seite 8 auch schon mal angefragt, aber leider keine Antwort mehr bekommen. Sollte da noch jemand einen Tip haben, bin ich sehr dankbar. Die "amerikanische Arbeitsanweisung" von espressionistin ist natürlich klasse. Ich werde die Tips und Tricks davon sicherlich gut gebrauchen können.

    Grüße

  7. #7
    oskamp ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Probleme mit Isomac Tea

    Hallo ElWiBu,

    das Problem mit dem Heißwasserhahn hatte ich bei meiner TEA auch mal. Auf Seite 18 in der oben verlinkten Anleitung sieht man auch schön, was an dem Ventil kaputt gehen kann. Irgendwie klebte damals wohl die Dichtung auf dem Ventilsitz.

    Falls Du das Ventil noch reparieren kannst, benötigst Du beim Zusammenbau Silikonfett. Das gibt es in kleinen Tuben in Baumarkt. Wird auch Hahnfett genannt.

    Das Problem mit der vibrierenden Manometernadel ist mehr oder weniger normal. Bei meiner TEA hatte ich damals mit einer Wasserpumpenzange die dünne Leitung zugedrückt. Dadurch erreicht man eine gute Dämpfung. Die Leitung hat für ihren Durchmesser eine recht große Wandstärke, so dass das Zusammendrücken nicht schadet.

    Defekte Manometer kann man übrigens auch durch welche von Conrad (Norgren) ersetzen. Man muss dann allerdings Zeiger und Ziffernblatt aus Kunststoff vor dem Löten abnehmen. Das (Weich-)Löten geht mit einer kleinen Gasflamme recht einfach.

    Wenn der Pressostat nicht ausschaltet und deswegen das Sicherheitsventil auslöst, kann das auch an dem Microschalter am Pressostaten liegen. Der ist ja separat angeschraubt. Den kannst du daher separat auf Funktion testen und auch einzeln austauschen. Bei meiner TEA hatte ich übrigens damals ein Halbleiterrelais (SSR) eingebaut. Dadurch geht der Heizungsstrom nicht mehr über den Mikroschalter. Somit vermeidet man das Verschweißen der Kontakte und die damit verbundene Überhitzung.

    Beim Entkalken solltest Du darauf achten, dass keine Flüssigkeit an die Heizungskontakte kommt. Wenn dort Wasser in die Heizung eindringt, haut es bei der Inbetriebnahme den Schutzschalter raus. Da hilft dann nur noch langwieriges Trocknen.

    Was das Durchlaufentkalken angeht, gibt es ja verschiedene Meinungen. Viele raten davon ab, weil abgelöste Kalkbrocken Schaden anrichten können, z.B. auch am Heißwasserventil . Das ist im Prinzip richtig, vor allem, wenn sich innen einiges an Kalk gesammelt hat. Nicht entkalken ist aber bei hartem Wasser auch keine Lösung. Ich bin nach einiger Zeit dazu übergegangen, regelmäßig im Durchlaufverfahren zu entkalten, und habe damit keine Probleme gehabt.

    Grüße,
    Stefan
    Astoria Perla AEP JUN, Mazzer Super Jolly

  8. #8
    ElWiBu ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Probleme mit Isomac Tea

    Hallo,

    nachFertigstellung meiner Kleinbaustelle Terassendach, habe ich wieder Zeit gefunden, meine Isomac-Baustelle weiter zu führen. Dank der wirklich hilfreichen Tips und Anleitungen, habe ich mich entschieden, das ganze Ding zu zerlegen. Ich habe wirklich alles, was mit Wasser in Verbindung kommt entkalkt (chemisch und machanisch) Jetzt stehe ich vor dem Problem, dass ich alle Dichtungen neu brauche. Die Preise dafür sind ja man nicht zu knapp kalkuliert, wenn ich für einen O-Ring 10/7,5 x 2,5 mm 3,90 € plus Fracht zahlen soll, oder? Zusätzlich ist mir aufgefallen, dass meine TEA wohl noch einen "alten" Pressostat enthält. Bei meinem Modell ist kein Microschalter separat angeschraubt. Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich im Netz nicht wirklich ein Angebot für Ersatzteile für Isomac-Maschinen finden kann. Kann mir da jemand helfen?

    Zusätzlich bin ich etwas verunsichert, weil ich bei einem Maschinen-Dealer gelesen habe, dass er nur die original ISaomac verkauft und nicht die "nachgemachten". Kann es mir da passieren, dass ich auf dem Ersatzteilmarkt auch was nachgemachtes verbaue und dann nach kurzer Zeit wieder von vorne anfangen darf? Andererseits könnte es natürlich auch den Vorteil haben, dass ich Ersatzteile unter einem anderen Namen bekommen könnte, von den ich gar nichts weis. Hat da auch jemand einen Tip für mich?

    Ware toll, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.

    Danke und Gruß
    ElWiBu

  9. #9
    Andros1 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Probleme mit Isomac Tea

    Naja, Dichtungen aus dem Baumarkt würde ich nicht nehmen - die sind nicht lebensmittelecht und für Dampfdruck und entsprechende Temperaturen auch nicht unbedingt geeignet. Daran würde ich nicht sparen.
    Frag doch mal bei EspressoXXL, Nuova Ricambi oder Espressomaschinendoktor.
    Das sind alle renomierte Ersatzteilhändler (und alle mit Internetbestellseite), die gute Qualität liefern, so daß du nicht "von vorne anfangen musst".
    In dieser Art Maschinen sind sowieso Standartteile verbaut. Den Presso würde ich komplett ersetzen - diese kleinen Pressos aus den Haushaltmaschinen kosten ja nur ca. 26-36,-€ und da kann auch Kalk drin sein.
    Beste Grüße,
    Andros

    LMWDP309 /// Faema Faemina (1955), Faema E 61 eingr. (1965), Brasilia Minilady /// Mazzer SuperJolly, Isomac Cono /// Roaster Behmor 1600 /// no atomstrom ...

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