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  1. #1
    Micha293 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Und wieder eine Restauration - C.M.A. Astoria AEP1 Lady

    Hallo zusammen,

    hiermit eröffne ich meinen zweiten Restaurationsfred und hoffe einmal mehr auf eure tatkräftige und vor allem fachmännische Unterstützung. Dafür gibts auch wieder viele viele Bilder...

    Aufgemöbelt wird eine eingruppige, 20 Jahre alte Astoria AEP1 Lady, erworben gestern von Boardi tidaka (danke nochmal für den leckeren Malabar ).

    Aktueller Sachstand: sie ist nackig! Allerdings verlangt uns (mir und einem Kumpel, bei dem die Maschine später laufen soll) dieses Projekt einigen Optimismus ab. Nach eingehender Betrachtung der Komponenten gibt es zwei größere Baustellen: der Rahmen ist um die Brühgruppe herum (Brühgruppendichtung wohl 10 Jahre undicht) durch (!!). Hier muss ich mir was einfalles lassen oder schweißen lernen. Ich bitte um tatkräftige Unterstützung bei der Problemlösung.

    Des weiteren traue ich der Elektrik keinen Meter mehr über den Weg. Lüsterklemmen verschmort, Kabel brüchig, hintere Gummiabdeckung des Hauptschalters verschmort etc... Hier werde ich den Kabelbaum komplett neu aufsetzen müssen. Hat jemand Hinweise, wo, evtl. bei Conrad vielleicht) ich diese hitzebeständigen Silikonkabel bekomme und ggf., ob 1,5 oder lieber 2,5mm²?

    Planung:

    Rahmen schweißen, anschließend strahlen und pulverbeschichten. Seitenteile strahlen und pulverbeschichten. Kabelbaum komplett neu. Austausch aller (!) Dichtungen und natürlich Komplettentkalkung und -entfettung.

    Aber nun lassen wir erstmal die Bilder sprechen - viel Spaß...















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  2. #2
    najusi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Und wieder eine Restauration - C.M.A. Astoria AEP1 Lady

    Hi und Glückwunsch zum Erwerb des italienischen Volkspanzers

    Nee mal im ernst: -die Maschine ist absolut spitze zu restaurieren, viel Platz, wenig Technik....

    kennt ihr den schon????

    CMA Astoria Typ AEP.1 Lady, wer kann mit Restaurationserfahrung helfen???

    Da steht schon mal viel Nützliches drin.

    Ansonsten immer fragen, ich kenne das Monster ganz gut....

    lg

    Ps: Rahmen würde ich nicht schweißen, sondern einfach zum Entlacken und Pulverbeschichten geben. Das hält den Rahmen für die nächsten Jahre tip top in Schuss....

    ist halt eben eine Schwachstelle bei den Astorias der Übergang von Kessel zur Brühgruppe.....

    Nachtrag: Kabel gibt es als Meterware bei Conrad-E.....
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  3. #3
    Micha293 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Und wieder eine Restauration - C.M.A. Astoria AEP1 Lady

    Dass sie sehr restaurationsfreudig ist, habe ich beim zerlegen auch schon
    festgestellt. Wirklich schön viel Platz zum schrauben.

    Der Rahmen soll sowieso zum entrosten und beschichten, aber guck mal auf den letzten beiden Bildern, der ist wirklich auf der einen Seite neben der runden Öffnung für den Gruppenflansch durchgerostet. Kannste nen Schraubenzieher durchstecken. Das Material ist um diese Stelle herum auch schon ziemlich dünn. Und da an dieser Stelle das komplette Gewicht des Kessels dranhängt, werden wir wohl oder übel nicht drum herum kommen, da auszuschneiden und ein neues Blech einzuschweißen bzw. einschweißen zu lassen. Dei Frage ist, wer sowas kann.

    Des weiteren bin ich mit der Verrohrung auch noch nicht so ganz firm, irgendwas ist da nicht ganz original glaub ich. In dem Rohrwirrwarr unter dem Kessel sitzen zwei solche fetten Messingdinger, sehen für mich beide
    aus wie Expansionsventile. Das eine geht nach vorn von oben in die Tropfschale (kann man auf dem letzten Bild gut sehen, ist aber am Ende einfach umgequetscht (warum?). Wo das andere hingeht, weiß ich gerad nicht so genau.

    Außerdem sieht man auf dem letzten Bild, dass das andere Rohr, was seitlich in die Tropfschale hineingeht, am Ende mit einer Blindmutter verschlossen ist. Dazu jemand ne Idee? Komisch komisch...

    Auf jeden Fall lief sie, als wir sie abgeholt haben, uns das ist schonmal positiv!
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  4. #4
    Buamandi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Und wieder eine Restauration - C.M.A. Astoria AEP1 Lady

    Das Rohr, dass mit einer Blindmutter versehen ist, erleichtert dir später die Entleerung des Kessel. Das andere Ende dürfte am ca. tiefsten Punkt des Kessel zu finden sein - richtig?

    Ich habe hier noch einen Rahmen einer ein- und zweigruppigen Astoria stehen. Den für die eingruppige (Sonia - keine Lady) bräuchte ich allerdings noch selber, den zweigruppigen könnte man zur Not zerpflücken...
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  5. #5
    najusi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Und wieder eine Restauration - C.M.A. Astoria AEP1 Lady

    Ah, das mit der Durchrostung hatte ich übersehen.... -gut, da wird man ran müssen....

    zu den Rohrleitungen. Das sieht alles original aus. Die richtig eingeordneten Expansionsventile gehören da auch hin und schützen die Pumpe.

    Die Blindmutter dient wie schon richtig angedeutet der Kesselentleerung...
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  6. #6
    Micha293 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Und wieder eine Restauration - C.M.A. Astoria AEP1 Lady

    @ Buamandi

    Also am Kessel selbst gab es auch eine Mutter, die am tiefsten Punkt lag, die haben wir dann für die Kesselentleerung benutzt. Dort saß auch einfach nur eine Blindmutter drauf. Ich meinte hier eher die Mutter, die direkt in der Abtropfschale, also diesem schwarzen Kästchen auf dem Bild sitzt. Normalerweise müsste doch das Expansionsventil dort hineinmünden, um ggf. den überschüssigen Druck entspechend abbauen zu können. Ich kann hier aber gar keinen Ausgang des Expansiosventils in die Abtropfschale finden. Ist das hier irgendwie anders gelöst?

    Vielen Dank für das Angebot mit dem Rahmen. Ich werd mal nen Schlosser oder so fragen, vielleicht kann man das verrostete Stück einfach heraustrennen und ein neues einsetzen.
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  7. #7
    najusi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Und wieder eine Restauration - C.M.A. Astoria AEP1 Lady

    Zitat Zitat von Micha293 Beitrag anzeigen
    @ Buamandi

    Also am Kessel selbst gab es auch eine Mutter, die am tiefsten Punkt lag, die haben wir dann für die Kesselentleerung benutzt. Dort saß auch einfach nur eine Blindmutter drauf. Ich meinte hier eher die Mutter, die direkt in der Abtropfschale, also diesem schwarzen Kästchen auf dem Bild sitzt. Normalerweise müsste doch das Expansionsventil dort hineinmünden, um ggf. den überschüssigen Druck entspechend abbauen zu können. Ich kann hier aber gar keinen Ausgang des Expansiosventils in die Abtropfschale finden. Ist das hier irgendwie anders gelöst?

    Vielen Dank für das Angebot mit dem Rahmen. Ich werd mal nen Schlosser oder so fragen, vielleicht kann man das verrostete Stück einfach heraustrennen und ein neues einsetzen.

    Es gibt zwei wege den Kessel zu entleeren: einmal über die abtropfschale und dann über die blindmutter am unteren kesselboden.

    das expansionsventil geht in dieses kleine röhrchen über, das durch das große loch im rahmen oberhalb der abtropfschale rauskommt. -das sieht bei dir irgendwie abgeklemmt aus. das müsste man aber einfach wieder aufquetschen....
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  8. #8
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    Aha, verstehe. Gut, dass ich das jetzt auch weiß, wo das Wasser schon raus ist Dann haben wir das ja schonmal geklärt. Bleibt die Frage, warum der Ablauf des Expansionsventils hier verschlossen wurde. Der wurde tatsächlich zusammengequetscht und einmal umgebogen. Was soll das? Mann mann mann, wer weiß, was da für Spezis am Werk waren. Ich würde spontan drauf tippen, dass das Expansionsventil nicht mehr dicht war und man das "der Einfachheit halber" so gelöst hat. Gefährlich...

    Das Expansionsventil schützt übrigens den HX, nicht die Pumpe (nicht mit dem Rückschlagventil verwechseln). Nach dem Bezug steigt der Druck im HX durch Überhitzung weiter an. Um diesen vor Schäden zu schützen, lässt das Expansionsventil diesen "Überdruck" in die Tropfschale ab.

    Allgemein ist der Gesamtzustand der Maschine nach eingehender Betrachtung ok. Ein paar Baustellen, aber die kriegen wir schon irgendwie wieder hin. Das größte Problem ist der Rahmen.

    Hab vorhin nochmal ein Flussdiagramm skizziert. Vielleicht hilfts ja mal jemandem zum besseren Verständnis

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  9. #9
    tidaka ist offline Erfahrener Benutzer
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    Ui, das sieht ja echt nach einem Langzeitprojekt aus.
    Da bin ich im Nachhinein ja doch froh das ich mich nicht selber daran gewagt habe.
    Dann mal noch viel Glück bei der Restauration! Ich bin gespannt...
    Ein Leben ohne Boardtrichter ist möglich, aber sinnlos.

    Maschinenpark:

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  10. #10
    Micha293 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Weiß evtl. jemand, was es mit dieser Dichtplatte auf sich hat? Diese gehört zwischen Brühgruppe und das angeflanschte MV. Auf den Explosionszeichnungen bei xxl ist das auch so. Bei unserer Maschine war das MV einfach durch diese kleinen Silikonringe in der Flanschplatte des MV gedichtet. Muss ich diese Dichtplatte verbauen oder kann ich auch einfach neue Dichtringe nehmen? Die Platte kostet ja immerhin knappe 10 Eunuchen...

    Geändert von Micha293 (31.05.2010 um 12:59 Uhr) Grund: Bild vergessen....
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