Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    ChristianK ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Restauration Armin Trösser Handmühle

    Hallo,
    aus dem Nachlass meiner Oma habe ich vor einigen Jahren diese alte Handmühle bekommen.

    Kann mir jemand sagen ob ich das Mahlwerk irgendwie zerlegen kann? Darin steckt ekelhafter alter Schmodder. Unten an dem Flügel stellt man den Mahlgrad ein. Leider kann man die Schraube nicht ganz herausdrehen. Sie ist dafür scheinbar nicht gedacht.

    Die Kurbel kann man leider auch nicht abschrauben. Zumindest bin ich mir nicht sicher. Es ist nicht zu erkennen ob das Teil verlötet, verschraubt oder sonst wie verpresst ist.

    Außerdem riecht die Mühle etwas komisch.

    Die Deckplatte (wo das Mahlwerk eingebaut ist) kann ich leider nicht mehr abschrauben, da die Schrauben nicht raus gehen. Im Zweifel könnte ich ja eine neue Platte fertigen, aber wirklich nur wenn ich dadurch das Mahlwerk reinigen kann.

    Für Hilfe bin ich dankbar.
    Gruß
    Christian
    p.s. der Hersteller ist "Armin Trösser" aus Wuppertal. Leider finde ich nicht mehr über die Firma im Internet.
    Geändert von Holger Schmitz (04.06.2010 um 15:31 Uhr)
    Neues Expansionsventil der Oscar Warmwasser<-->Kaltwasser
    Restaurierung La San Marco 85-16
    LM GS/3 - Mazzer Kony-E - Compak K3

  2. #2
    sektorblech ist offline Benutzer
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    Standard AW: Restauration Armin Trösser Handmühle

    Hallo Christian,

    ich hab eine von Geska, die ist ähnlich mysteriös und umständlich auseinanderzunehmen. Die Mahlgradeinstellung mit dem Flügel ist bei mir genauso konstruiert.

    Kannst Du denn den Käfig, in dem die Schraube mit dem Flügel sitzt, vom Gehäuse (also die Gegenmahlfläche) trennen? Die sehen auf dem Bild zumindest nicht verbunden aus.

    Grüße,

    Chris
    Geändert von Holger Schmitz (04.06.2010 um 15:32 Uhr)
    Maschine - La Dorio Olimpica
    Mühle - Faema FP

  3. #3
    ChristianK ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Restauration Armin Trösser Handmühle

    Ich habe es! Die Kurbel und der Nippel auf der Kurbel ist aufgeschraubt.
    Jetzt kann ich alles schön sauber machen.

    Wenn jemand eine Idee wegen der Schrauben am Deckel hat, nur her damit. Die alte Farbe an den Metallteilen werde ich abbeizen. Wie muss ich das Metall behandeln damit es nicht anläuft? Muss ich überhaupt etwas tun?

    Manche Teile haben etwas Flugrost. Wie kann ich den am besten entfernen? Oft bürstet man ja so etwas ab und ein paar Tage später ist der Rost wieder da. Evtl. einfetten?

    Das Holz kann ich einfach mit der Hand abschleifen und neu lackieren oder? Was für Lacke verwendet man dafür? Selbst angepinselte Dinge kleben oft etwas, dass möchte ich vermeiden.

    Gruß
    Christian
    Geändert von Holger Schmitz (04.06.2010 um 15:32 Uhr)
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  4. #4
    ChristianK ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Restauration Armin Trösser Handmühle

    Zitat Zitat von sektorblech Beitrag anzeigen
    Hallo Christian,

    ich hab eine von Geska, die ist ähnlich mysteriös und umständlich auseinanderzunehmen. Die Mahlgradeinstellung mit dem Flügel ist bei mir genauso konstruiert.

    Kannst Du denn den Käfig, in dem die Schraube mit dem Flügel sitzt, vom Gehäuse (also die Gegenmahlfläche) trennen? Die sehen auf dem Bild zumindest nicht verbunden aus.

    Grüße,

    Chris
    Hi,
    ja, ich habe den Teil mit dem Flügel abziehen können. Danach ging es mit dem Nippel weiter! Unsere Antworten hatten sich wohl überschnitten. Vielen Dank.
    Gruß
    Christian
    Geändert von Holger Schmitz (04.06.2010 um 15:32 Uhr)
    Neues Expansionsventil der Oscar Warmwasser<-->Kaltwasser
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  5. #5
    54321 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Restauration Armin Trösser Handmühle

    Mit nem spitzen Körner und einem kleinen Hammer müsste man die Schrauben schon lösen können. Soooo fest dürften die ja nicht angezogen sein.

  6. #6
    Holger Schmitz ist offline Moderator
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    Standard AW: Restauration Armin Trösser Handmühle

    Habe aufgrund des Wunsches von ChristianK das Thema und auch die Titel der Antworten um "Trösser" erweitert, also nicht wundern wenn unter euren Beiträgen steht dass sie von mir verändert wurden
    Grüße
    Holger

  7. #7
    Fritzz ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Restauration Armin Trösser Handmühle

    Zitat Zitat von ChristianK Beitrag anzeigen
    Wenn jemand eine Idee wegen der Schrauben am Deckel hat, nur her damit.
    Hi
    • Farbreste komplett aus dem Schraubenschlitz entfernen
    • mit einem genau passenden Schraubendreher sollte es dann klappen
    Ich benutze den Griff aus dem IKEA-Set: er ist gummiert und liegt gut in der Hand - und: man kann sehr viel Kraft mit ihm anwenden.
    Dazu verschiedene Sorten Bits und Stecknüsse mit 6-kant-Aufnahme für den Griff): mein Lieblingswerkzeug.

    Es kann natürlich sein, daß die Schrauben im Holz festgerostet sind: dann reißen sie ab.
    Aber auch nicht so tragisch, solange das Holz des Deckels unversehrt bleibt. Den Rest der Schraube kann man dann ausbohren

    "Fritzz"
    Denken hilft

  8. #8
    ChristianK ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Restauration Armin Trösser Handmühle

    Hallo,
    danke für Eure Beiträge. Ein Körner war zum Glück nicht nötig. Ich habe es gemacht wie es Fritz vorgeschlagen hat.
    Mich würde interessieren wie alt die Mühle ist. Es ist schon Kunststoff und Pressspan verbaut worden.

    Im Grunde würde ich das Holz gerne so lassen wie es ist, aber einige flecken am Rand des Bohnentrichters und im Inneren gehen nicht weg. Die sehen nicht sonderlich lecker aus.

    Die Metallteile weichen gerade in Pullycaff. Mal gucken wie sauber das Mahlwerk wird, dann entscheide ich wie ich weiter mache. Es sieht auch schon recht stumpf aus, aber meine ersten Probemahlungen sahen gar nicht sooo schlecht aus.
    Gruß
    Christian
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