Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Mercenary ist offline Benutzer
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    Daumen hoch Erfahrungsbericht: Olympia Maximatic und neue Pumpe

    Hallo,
    wollte Euch mal vom Tuning meiner Olympia Maximatic berichten, vor allem als Anregung fuer alle diejenigen unter Euch, die auch so ein feines kleines Maschinchen zuhause haben.

    Ich habe die Maschine (84er Model) vor gut einem Jahr auf ebay fuer nen sehr guten Preis gekauft. Es war meine erste Espressomaschine, vorher habe ich zwar viel Kaffee, aber halt keinen richtigen Espresso, getrunken. Von daher wusste ich noch nicht, wie die Maschine sich zu verhalten hat, wie viel Crema man erwarten kann, wie Mahlgrad, Temperatur, Tampern etc zusammenhaengen etc.
    Somit war ich nach einigem Experimentieren schon sehr zufrieden als ich in der richtigen Zeit die richtige Menge Espresso mit einer kleinen Cremaschicht bekam.
    So blieb das dann auch bis vor ca 2 Wochen - wie gesagt, ich hatte keine Vergleichsmoeglichkeit und das Ergebnis war definitv schon sehr lecker (trinke derzeit sehr gerne La Brasiliana).
    In der Zwischenzeit ist es mir gelungen, zwei weitere Bekannte davon zu Ueberzeugen, dass die Maximatic eine sehr gute Maschine ist und beide haben sich eine ueber ebay bzw hier ueber das Forum zugelegt. Eine der beiden Maschinen war generalueberholt und hatte eine neue Pumpe drin.
    Als ich diese Maschine mit meinem Freund das erste Mal in Betrieb nahm, hatten wir leider keine gute Muehle zur Hand und ich hatte zuhause gemahlenen Kaffe dabei.
    Beim ersten Durchlauf mit normaler Fuellmenge und Tampern wie bei mir daheim war die Espressotasse in ca 2 Sekunden voll.
    Ich stand mit offenem Mund da und war doch sehr verbluefft. Da offensichtlich der Mahlgrad, der fuer meine Maschine gerade noch ausreichte, fuer Hennings Maschine VIEL zu grob war, haben wir uns mit einem Moerser beholfen um den restlichen Kaffe so fein wie moeglich zu bekommen. Wir haben getampert wie die Bloeden doch die Maschine fuellte die Tasse beim letzten Durchlauf (dann war naemlich der Kaffe leer) noch immer in 15 Sekunden. Nichts desto Trotz konnte sich das Ergebnis schon sehen und schmecken lassen. Die Tasse war fast komplett mit einer nussig-braunen Crema gefuellt und der Geschmack war umwerfend.
    Ich war stinksauer
    Da das so nicht ging, bauten wir die Maschine bis zur Pumpe auseinander (was bei der Maxi nun wirklich sehr einfach geht, ein Grund warum ich diese Maschine liebe) um festzustellen, was ich nun tun muss um ein aehnliches Ergebnis zu bekommen.
    Bei Henning war eine neue Fluidotech Pumpe am werkeln. Kaum war ich zuhause hab ich mich ans Internet gesetzt um einen Lieferanten fuer die Fluidotech zu finden. Das ging zum Glueck sehr schnell und nach ein paar kleinen Diskussionen mit dem sehr netten Vertrieb von Espresso XXL bestelle ich 2 Pumpen - eine fuer mich, eine fuer meinen Freund, der auch eine nicht-restaurierte Maxi hat.

    So....das Teil ist eingebaut und ein paar kleine Lecks an den Leitungen beseitigt.

    Was da nun aus dem Siebtraeger rauskommt ist Wahnsinn.

    Das war nun viel Gerede. Dabei wollte ich eigentlich nur sagen:
    Wer ne alte Maxi zuhause hat, sollte mal ueber den Einbau einer neuen Pumpe nachdenken, wenn er sich nicht sicher ist ob das Ergebnis derzeit so ist, wie man es sich wuenscht. Der Einbau ist easy und der Effekt unbeschreiblich.

    Gruss

    Merc
    ---------------------------------------------------------------
    Olympia Express Maximatic 1984er Modell mit bodenlosem Siebtraeger, Olympia Moca, Demoka 207

  2. #2
    streezz ist offline Neuer Benutzer
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    8

    Standard AW: Erfahrungsbericht: Olympia Maximatic und neue Pumpe

    Hallo Merc

    Dies kann ich nur bestätigen. Ich habe heute Abend in meiner alten Maximatic (Jg. 79) eine Fluid-o-tech eingebaut und die bisherige Ceme (blaues Modell) ausgebaut.

    Das was nun aus dem Siebträger herauskommt sind "Welten"...

    Auch der Sound der Pumpe klingt nun "professioneller"

    Beste Grüsse
    streezz

  3. #3
    Bubikopf ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Erfahrungsbericht: Olympia Maximatic und neue Pumpe

    Wobei man hier erwähnen sollte, dass es nicht speziell die Fluidotech ist die das " Wunder " vollbringt sondern Pumpen Verschleiss unterliegen und bei sehr alten Maschinen häufig ganz "unauffällig" nur noch geringeren Druck liefern.
    Eine neue Ulka oder Ceme tuts da auch. Wenns leise sein soll Ulka EX4 oder Ceme CP4. Die Fluidotech gibts auch in leise ( 2te Zahl im Typus ist dann eine 1, z.B 1106 PAAL ), die hat eine ähnliche Kennlinie wie die EX4 ( bis auf den Maximaldruck, der liegt tiefer ), einige führende Espressomaschinenhersteller nehmen aber Abstand von den Fluidos wg. häufiger Defekte ( Dalla Corte, Bezzera... ).
    Gruss Roger

  4. #4
    migg ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Erfahrungsbericht: Olympia Maximatic und neue Pumpe

    habe eine offene NEUE maxi matic gesehen, hat jetzt auch eine blaue pumpe drin. auch einen billig pressostat. wo kommt jetzt dieser hohe anschaffungspreis her?
    Geändert von migg (16.09.2010 um 18:56 Uhr) Grund: fehler gesehen

  5. #5
    scott zardoz ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Erfahrungsbericht: Olympia Maximatic und neue Pumpe

    Zitat Zitat von migg Beitrag anzeigen
    wo kommt jetzt dieser hohe anschaffungspreis her?
    Durch gelungenes Marketing um den
    Lebenstandard eines Ex-Bankers zu sichern?

    Gruss


    Scott
    Es dauert Jahre um von Kompliziert zu Einfach zu gelangen!

  6. #6
    Fäberer ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Erfahrungsbericht: Olympia Maximatic und neue Pumpe

    Lieber Scott
    Da könntest Du den Nagel auf den Kopf getroffen haben...
    Allerdings: ist der Banker überhaupt noch der Besitzer? Laut der Zeitung http://www.glarus24.ch/Glarus.glarus.0.html?&cHash=e4aa03d08f46fa57f372e7 18fd8f474d&tx_ttnews[tt_news]=32701
    gehört Olympia jetzt einer Schätti AG Metallwarenfabrik in Schwanden. Laut Olympia Express SA, Glarus sitzt der Banker aber immer noch drin und die Firma soll in Glarus sein...??

    Ich vermute, dass Herr Fasnacht, der in den 1990er-Jahren die alte Fabrik kaufte und wiederaufleben liess, zu perfektionistisch war. Die "Cremina 2000" (so hiess sein Arbeitstitel für die 2002 neu aufgelegte Cremina) wurde mit Edelstahl vom feinsten aufgebaut, mit edlen Dichtungsmaterialien, usw. Bis dann der Banker sich der Sache annahm...
    Befreundete Käufer einer neuen Maximatic haben das Ding nach 1/2 Jahr entnervt wieder abgestossen, weil der "Kundendienst" nicht fähig war, eine normale Betriebstemperatur herzustellen (da kam nur Dampf mit deutlich über 90 Grad Vorlauftemperatur raus!) und die Maschine nach DREI Monaten "Reparaturzeit" mit der schnippischen Bemerkung "Das ist bei der Maschine normal so.." zurückbrachte....

    Was mich beim Thema Maximatic aber interessiert: Hatte noch niemand hier bei älteren Maximatics Probleme mit Rissen im Heisswassertank? Der innen angelötete Wärmetauscher führte bei mir schon bei 2 Maximatics zu z.T. feinsten Haarrissen, die aber befreundete "Metaller" nicht so zulöten konnten, dass es von Dauer war... Hat da jemand eine Lösung, die hält?
    Auf Eure Tipps freut sich
    der Fäberer

  7. #7
    Smart ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Erfahrungsbericht: Olympia Maximatic und neue Pumpe

    Frag doch mal Migg...
    Der hat Plan!
    Torrefattore + AvirNaki + Olympia Maximatic + WMF1000Pro
    + Porlex Handmühle + Mahlkönig Kenia
    5kg Röster @ home

  8. #8
    scott zardoz ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Erfahrungsbericht: Olympia Maximatic und neue Pumpe

    Hier der Link zur Neuen:

    New Olympia Cremina 2011 from Olympia Express - Marketplace • Home-Barista.com

    Eigentlich könnte die Maschine ja jetzt zum halben VK angeboten werden.
    Leider ist dem wohl NICHT so und die eingesparten (Material)kosten verbleiben
    als Risikoprämie beim Hersteller.

    Ich warte noch ein wenig bis unsere Freunde in Shenzhen erkennen wie beliebt
    Handhebel Maschinen in Europa sind.

    Mein Mac kommt auch von dort.


    Gruss


    Scott
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