Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1
    Helmholtz ist offline Benutzer
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    Standard Bezugsquelle Weinsteinsäure in Wien

    würde mir gerne hier

    Weinsteinsäure 50 g - holzeis.com - Kellereibedarf, Schnapsbrennen, Bierbrauen, Frucht, Saft, Most, Räuchern, Käsen

    weinsteinsäure besorgen. kennt jemand dieses geschäft, wenn ja, kann man dort waren auch abholen?
    auf dem bild sieht es nach einem pulver aus, ist das in dieser form zu verwenden oder braucht man zum entkalken etwas in flüssiger form?

    vielen dank
    Helmholtz

  2. #2
    galgo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Bezugsquelle Weinsteinsäure in Wien

    Zitat Zitat von Helmholtz Beitrag anzeigen
    kann man dort waren auch abholen?
    das soll bei läden so üblich sein http://www.holzeis.com/anfahrtsplan.gif
    50 gramm des pulvers in einem liter wasser auflösen

    gruß galgo
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    gaggia CC,
    FE-AR LA PEPPINA handhebeldiva,weil eine zicke nicht reicht nun auch noch ne pavoni mignon - gaggia MDF stepless, i-roast2 resistormodded - mahlkönig brasilia



  3. #3
    Helmholtz ist offline Benutzer
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    Standard AW: Bezugsquelle Weinsteinsäure in Wien

    danke für die antowort - gibt ja auch shops bei denen keine abholung möglich ist.

    50gr auf einen liter auflösen, in den tank damit und einmal durchlaufen lassen also?

    ein einfaches "ja" genügt mir vollkommen als antwort, bei einem "nein" hätte ich gerne einen alternativvorschlag.

    danke
    Helmholtz

  4. #4
    Caruso ist gerade online Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Bezugsquelle Weinsteinsäure in Wien

    Um dir Ärger mit verstopften Bauteilen zu ersparen wird immer empfohlen, sowohl bei Ein- und Zweikreisern wie auch bei Dualboilern, die Maschine komplett zu zerlegen und nach Materialien (Kupfer, Messing) getrennt in heißer Zitronen- bzw. Weinsteinsäure zu entkalken.

    Wenn du dezidiert nach Weinsteinsäure fragst, so liegt die Vermutung nahe, dass du eine einkreisige Maschine mit Aluminiumbauteilen entkalken willst.

    Auch so eine Maschine - Gaggia? - sollte zerlegt und in Einzelteilen entkalkt werden. Dann weißt du, wie die Maschine funktioniert und du kannst sehen, wie stark sie verkalkt ist und wie erfolgreich die Entkalkung läuft, und du musst nicht befürchten, dass dir ein Kalkbrösel das Magnetventil verstopft oder sonst ein nicht leicht zu ortender Defekt auftritt.

    Einen richtig verkalkten Alukessel bekommst du mit Durchlaufentkalkung nie sauber, schon gar nicht an allen Stellen. Den Kessel musst du auf jeden Fall öffnen, denn meistens muss da mit harten Werkzeugen der Kalk abgetragen werden.

    Bei der Gelegenheit kannst du gleich auch alle erforderlichen Dichtungen tauschen.

    Also, wenn Entkalken, dann richtig!
    Sommer: Quick Mill 3000 Orione + Ascaso i•mini
    Winter: Quick Mill 0820 (ex 0810) brühdruckreduziert + Ascaso i•mini

  5. #5
    Helmholtz ist offline Benutzer
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    Standard AW: Bezugsquelle Weinsteinsäure in Wien

    danke für die antwort.

    richtig geraten, es geht um eine gaggia classic. ich trinke nicht so viele espressi (ca. 10/woche), da sollte sich nicht allzu viel kalk ansammeln, auch wenn wir in wien ja kalkhaltiges wasser haben - auf der anderen seite muss ich jedoch bedenken, dass ich die maschine gebraucht erstanden und bis jetzt noch nicht in den kessel gesehen habe, das sollte ich vielleicht zumindest einmal machen.

    mein widerstand liegt eher an einem gewissen unlustgefühl bzw. fehlendem werkzeug (könnte ich mir aber besorgen) sowie erfahrung mit solchen aufschraubaktionen. "alles" entkalken bedeutet wohl brühgruppe+kessel bzw unmittelbar daran angeschraubte teile?

    ich habe schon einige threads gefunden (zb gaggia_cc_restauration ), die das ganze etwas anschaulicher machen und bin auch durchaus praktisch veranlagt, bei so einem kabel und schlauchsalat werde ich allerdings unsicher.

    langer rede kurzer sinn - ich werds wohl wagen, weil ichs gern hab, wenn sachen sauber sind. dazu bitte ich um einige wenige infos:

    1. wieviel weinsteinsäure werde ich brauchen bzw kann und soll ich das für alle verkalkten teile verwenden oder ist es bei manchen besser mit zirtonensäure o.ä. zu arbeiten?

    2. wie lange wird das ca. in anspruch nehmen und wie lange muss ich die teile in weinsteinsäurelösung eingelegt lassen?

    3. wie heißt das ding das hier entfernt wird: dscf2460.jpg ? ich gehe davon aus, dass hier ein neues teil angschafft wurde ( dscf2609.jpg ), denn mit entkalken allein wird das wohl auch nicht mehr so schön - lohnt es sich in jedem fall das zu ersetzen oder hängt das vom verkalkungszustand ab?

    4. dazu gleich die nächste frage: welche neuen dichtungen/teile werde ich wohl neben der siebträgerdichtung brauchen und wo kann man die ev. in wien besorgen? espressoxxl kenn ich, aber wenns nicht allzu viele teile sind, würd ich mir gern die versandkosten von DE sparen.

    5. dscf2546.jpg hier wird ja gerade der kessel entkalkt, wobei die kabel noch dran sind, muss man da aufpassen, dass die nicht mit der lösung in berührung kommen?

    6. mein deckel hat keine schrauben, wie hier zu sehen dscf2447.jpg , muss ich den einfach mit einem messer heraushebeln oder gibts da eine andere methode?

    7. wenn ich die maschine umdrehe, um besser zu den schrauben an der brühgruppe zu kommen, muss ich dann aufpassen, dass nicht irgendwo wasser hinrinnt wo es nicht hin soll? den tank werde ich natürlich vorher entfernen.

    8. hängt das innenleben nur mit diesen steckern hier links dscf2482.jpg am gehäuse bzw am schalter, oder muss ich noch etwas anderes abstecken? geht leider aus den bildern nicht so gut hervor.

    9. welches werkzeug werde ich brauchen?

    10. was ist abgesehen von 1-9 grundsätzlich zu beachten?

    11. gibt es "lochfraß" auch bei espressomaschinen?

    12. wer kauft mir eine neue, wenn was schiefgeht?

    ok, von einigen wenigen infos kann man jetzt nicht mehr sprechen, aber wenn ich mir die restaurationsbilder anschaue, dann drängen sich mir diese fragen einfach auf.

    vielen dank für eure hilfe, werde auch brav fotos machen wenn sie mal offen ist.
    helmholtz

  6. #6
    red_5 ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Bezugsquelle Weinsteinsäure in Wien

    Hallo,
    bzgl. Holzeis:
    Dort kann man auch abholen war selber schon mal dort, aber Weinsteinsäure und Zitronensäure sind ganz schön happig bei den Preisen um ehrlich zu sein.
    Ich selbst beziehe meine Säuren bei der Fma Chemopack im 23. Bezirk. Dort gibt's zwar nur 1kg Dosen aber die kosten nicht mal 10€ per Stück und damit kommt man ganz schön lange aus. Weinsteinsäure sollte man bei Alu verwenden und Zitronensäure bei Kupfer. Alu wird von Zitronensäre regelrecht zerfressen, und Kupfer wird bei Weinsteinsäure blaugrün. Ich selbst besitze eine Gaggia Classic und eine Quick Mill La Certa brauhce also auch beides (Zitronensäure und Weinsteinsäre)

    mfG Wolfgang

  7. #7
    bronc ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Bezugsquelle Weinsteinsäure in Wien

    ..weinsteinsäure kannst du auch in (fast) jeder apotheke bekommen. in den mengen wie man sie für die arbeiten an einer gaggia cc benötigt, kostet sie auch nicht die welt. am ende wirst du aber mit einiger gewißheit wohl doch bei zitronensäure (billa, dm u.a.) landen..
    und halt so viel du kannst mit photos fest; das hilft am anfang ungemein.
    viel erfolg!

    m.
    ECM Botticelli / GAGGIA CC
    MAZZER Super Jolly Autom.
    [GAGGIA ele] Projekt..


  8. #8
    Helmholtz ist offline Benutzer
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    Standard AW: Bezugsquelle Weinsteinsäure in Wien

    vielen dank für die antworten!

    jetzt muss ich noch wissen welche teile aus kupfer und welche aus alu sind. wie kann man das von außen am besten erkennen? farbliche unterschiede sind mir klar, aber vill ändert sich die farbe ja mit der zeit...

    vielen dank
    helmholtz

  9. #9
    red_5 ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Bezugsquelle Weinsteinsäure in Wien

    Also bei der Gaggia Classic ist meines Wissens nach nix aus Kupfer, bis auf die Rohre und die Kabel(wobei das Teile sind die unter gar keinen Umständen mit Flüssigkeiten in Berührung kommen sollten. ) Manche Teile sind aus Messing und das verträgt auch Weinsteinsäure.
    Auf den Fotos bei http://popovic.info/html/gaggia_cc_r...ion/index.html erkennt man eh' einigermaßen woraus was ist.
    Aber es ist sicher auch nicht sonderlich Zielführend die Säure stundenlang die MAschine malträtieren zu lassen.
    Ich kann nur aus persönlicher Erfahrung sprechen:
    Ich habe meine Maschine einmal mit Zitronensäure enkalkt, danach war das Heißwasserventil sehr schwergängig. Als ich es dann mal mit Weinsteinsäure gemacht habe ließ es sich wieder butterweich drehen und war auch dicht.
    Ich verwende allerdings nur die Durchlaufmethode, da mir das zerlegen zu mühsam ist. Wenn der Boiler mal draufgehen sollte kommt halt ein neuer rein.
    Was vlt. keine blöde Idee wäre, ist die Heizung abzuklemmen, da dadurch das Metall sicher auch mehr geschont wird.

    mfG Wolfgang
    Geändert von red_5 (06.09.2010 um 12:25 Uhr)

  10. #10
    Helmholtz ist offline Benutzer
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    Standard AW: Bezugsquelle Weinsteinsäure in Wien

    vielen dank, das hilft mir wirklich, da kann ich gleich heute loslegen!

    werde sie aber dennoch zumindest dieses eine mal öffnen und die teile einzeln entkalken, da ich die maschine wie gesagt gebraucht gekauft habe und noch nie das innenleben gesehen habe - man weiß ja nicht, wie der vorbesitzer damit umgegangen ist! je nachdem wie sie aussieht, werde ich mich danach vll auf entkalken per durchlauf beschränken.

    danke
    helmholtz

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