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Gaggia D90 Reloaded Teil II
Im folgenden noch eine paar Eindrücke vom Zusammenbau der bereits gezeigten Maschine. Alles was Kupfer angeht habe ich mit einem gängigen Entkalker auf Zitronensäure Basis behandeldt, ordentlich gespült und etwas aufpoliert!

Die Brühgruppen wurden ebenfall komplett überholt, Gewinde nachgeschnitten, Duschen & Dichtungen selbstverständlich ersetzt. Bei den Gicar Zählern mussten teilweise Dichtungen & Rädchen ersetzt werden. Ansonsten wurden diese wieder eingebaut - anscheindend sind die relativ robust und gut wieder instandzusetzen.

Im folgenden die Außenbleche nach dem Säurebad und pulverbeschichtet. Hier wurde erst silber vorgesprüht und dann mit rot nachlackiert. Es entstand eine leicht gesprenkelt, glänzende Oberfläche - ähnlich dem Original. Die Pulverbeschichtung ist unverwüstbar, ich würde nichts anderes empfehlen für Maschinen die stark beansprucht werden.

Im folgenden die neue Innenansicht ( vgl. 1. Teil D90 Restauration, bebildert Teil I ) mit neuen Datenkabeln ( die alten waren kurz vor Aufgabe ). Ich habe mich trotz des Preises auch für neue Tastaturen entschlossen, zum ersten musste ich ohnehin nicht viel ersetzen, zum anderen sollte alles auf einem Niveau starten und laaange halten.


Dann war alles soweit aufgeräumt bis auf die Verkabelung. Hier musste ich auf gute Bilder bauen, eine Vorher Nachher Dokumentation kann da schon eine große Hilfe sein. Lieber ein paar Aufnahmen zuviel als sich danach zu ärgern. Man nimmt sich ja immer vor sich alles zu merken, weil das Teil ja sowieso nur dahin kann - sind aber letztlich zuviele Teile um sich an alles zu erinnern.

So sieht die rechte Seite aus wenn dann alles am rechten Platz ist. Die Freude auf das erste Anheizen ist kaum noch zu bändigen. Das Befüllen muss unter Ausschluss der Heiztätigkeit stattfinden, sonst gibt´s Ärger. Bei Gaggia ist das die 1. Schalterstellung, die 2. Schalterstellung ist 1/2 Heizleistung. Erst die 3. Schalterstellung bringt die D90 voll in Fahrt.

Man beachte die Manometer, ich musste unbedingt verchromte haben. Die extra Verschraubung von außen war mir auch ganz recht da ich die Fixierung von innen mit dem Spannring ohnehin nicht mochte. Ein bischen Feilen & bohren, schon sieht das nach was aus und das Teil heizt! Der Kesselverschluss mit dem Kugelverschluss & neuen Dichtringen funktionierte auf Anhieb - das Pressostat musste etwas hochgeschraubt werden - ich tendiere eher zu hoch ( max. 1,5bar ) damit Dampf & Teewasser bei hoher Frequenz ausreichen.

Hier steht es nun das schöne Ding, in neuer Umgebung und es macht richtig Spass damit zu arbeiten. Vor der richtigen Inbetriebnahme lief die Maschine natürlich einige Tage zur Probe in der Werkstatt - hier und da musste was nachgezogen werden aber im Grunde lief alles wie gewünscht & erwartet. Ich freue mich schon auf das nächste Projekt, eine 17 Jahre alte eingruppige Maschine! Bis bald, pbchocchip
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AW: Gaggia D90 Reloaded Teil II
nicht schlecht Herr Specht !
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