Hallo zusammen,
weil in einem anderen Thread die Frage nach Bildern kam, habe ich beschlossen doch lieber einen eigenen zu eröffnen. Vielleicht erklären sich dem Einen oder Anderen einige Unregelmäßigkeiten. Zur Erläuterung zitiere ich mich nebst anderer relevanter Beiträge mal selbst.
Z1:
Ich hatte heute früh statt eineiger Tropfen einen fetten Strahl Wasser aus der Dampflanze meiner ca 1 Jahr alten Rocket. Der Tag ist gelaufen, war mein erster Gedanke.
Ich schätze mal 1-2 Tässchen Wasser. Es spratzelte auch gar nicht beim Leerbezug. Ist mir hinterher aufgegangen. Heißt die Maschine war auch nicht richtig aufgeheizt. 20min später habe ich einen Espresso zubereitet, zu kalt. Der Druck stand bei 0,8bar. Ich habe das Dampfventil noch einmal geöffnet. Es kam zwar Dampf. Danach sank der Druck aber weiter. Nach Entnahme von ca. 0,5l Wasser sprang die Pumpe wieder an, in Folge auch die Heizung. Der Druck war wieder normal (1-1,25bar).
Heute Abend las ich dann diesen Thread. Ein Hoffnungsstrahl in dunkler Nacht. Nach Öffnen der Maschine hat sich mein Verdacht bestätigt. Die Füllstandssonde stand ca 1cm heraus. Ich habe sie jetzt bis zum Anschlag hinein geschoben, also bis zum Flachstecker. Mal sehen, wie es sich morgen früh anläßt. Eine Frage kam mir dabei allerdings. Wie weit sollte die Sonde heraus stehen? Natürlich kenne ich den ursprünglichen Zustand nicht. Gibt es vielleicht einen einfachen Trick,wie man das Herauswandern der Sonde verhindern kann?
Grüße
Stefan
Z2:
Als Anregung:
Füllstandsonde Oscar
Gruss
Plempel
Z3:
@plempel
Danke. Ich habe also dringenden Handlungsbedarf. Die Sonde ganz rein kann laut dem anderen Thread also die eHeizung teilweise frei legen (muss aber nicht). Heute Abend werde ich die Sonde gleich wieder ein Stück heraus ziehen.
Ich habe heute mit Fr. Hotz (kaffee-total) telefoniert. Sie schickt mir eine Anleitung für die Justage der Sonde speziell für die Rocket Cellini.
Z4:
Operation beendet, Patient nicht tot.
Ein Gespräch mit Herrn Hotz hat mir die beruhigende Erkenntnis gebracht, dass man die Sonde nicht zu tief einstellen kann. Die Heizung ist in jedem Fall von Wasser bedeckt.
Die Sonde war wirklich nach oben gewandert. Das hat auf Grund der Konstruktion 2 Probleme zur Folge.
1. steigt natürlich der Füllstand mit der Sondenhöhe.
2. steckt die Sonde in einem Teflonschlauch, der wiederum in der weißen Keramik der Muffe (wie auch immer diese Mutter heißt) steckt. Aus diesem Teflonschlauch schaut die Sonde in der originalen Einbauhöhe ca. 1,5mm Sonde nach unten heraus. Heißt, wenn sie nur geringfügig nach oben wandert, verschwindet sie in dem Schlauch. Irgendwann hat man in dem Schlauch unter der Sonde eine Luftblase die erst komprimiert werden muss bevor die Sonde den Schaltvorgang auslöst. Ergo, je höher die Sonde um so unzuverlässiger schaltet die Pumpe ein.
Die Abhilfe ist sehr einfach. Der Schlauch wird um ca 1cm gekürzt. Nach Einstellen der Sondenhöhe wird sie mit Hilfe der kleinen Muffe fixiert (ca. 1/4 Umdrehung mit Gefühl). Dann kann die Sonde wieder eingebaut werden. Eine Dichtung gibt es nicht. Sie war mit einem lösbaren Kleber abgedichtet. Der scheint auch beim erneuten Einschrauben noch genügend abzudichten.
Z5:
Nachtrag: Die originale Einbauhöhe (Flachstecker) ist 3-5mm über der weißen Keramik, also fasst am tiefsten Punkt.
Eine Frage stellt sich mir im Nachhinein. Warum sollte ich nicht nur das innere Teil der Sonde herausschrauben? Das müsste doch gehen, oder?
Ende der Zitate.
Das Schäumen geht jetzt übrigens deutlich besser.
Bilder folgen.
Grüße
Stefan


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