Hi,
nachdem ich mir seit ein paar Tagen den Kopf zerbreche, was ich mit meiner Futurmat Ariete E61 von 1987 machen, ist mir die Idee gekommen daraus ein Dualboiler zu basteln.
Das ganze kommt daher, das ich einen Kessel mit defektem HX habe, und einen aus nem neueren Modell, der nicht ohne weiteres in die Maschine passt.
Da hab ich mir gedacht, die beiden Kessel zurecht zu kürzen, und dann als Brüh- bzw. Dampfkessel zu nutzen.
Ob sich das finanziell rentiert diese Boiler so zu zerschneiden, und wieder zusammen zu schweißen kläre ich nächste Woche. Wenn das passt, steht dem Projekt nix mehr im Weg.
Vorab habe ich schonmal nen Verrohrungsplan gemacht, wie ich mir das so vorstelle.
Für das Verständnis habe ich eine einfache Zeichnung mit Paint angefertigt:
Bei dem original Kessel ist ein HX noch ganz, den würde ich drin lassen, und alle anderen Anschlusse für Schauglas Dampf-/Heißwasserhähne, Ventile, Presso etc. beibehalten.
Bei dem anderen Kessel würde ich die HX von innen raussägen, wenn der Kessel offen ist, und die Anschlüsse davon nutzen, um die Brühgruppen eben mit dem Kessel zu verbinden.
Soweit dazu.
Mir sind nun im Vorfeld schonmal einige Fragen aufgekommen:
1. Kann ich überhaupt einen normalen Kessel nehmen, und einen Druck von 15 (9) Bar darin aufbauen, wenn er eigentlich für 2Bar ausgelegt ist?
Oder anders gefragt: Hält der Kessel (nicht der HX) einer Zweikreismaschine dem Brühdruck stand?
2. Würde es Sinn machen, das Brühwasser erst durch den HX im Dampfkessel zu schicken, um vorgewärmt in den Brühkessel zu gelangen?
Ich habe das glaub ich bei der Izzo Duetto gesehen.
Eigentlich dachte ich, dass es dann doch viel zu warm in den Brühkessel kommen würde, und es zu Problemen mit der Brühtemperatur käme. Deshalb der Bypass mit dem Kugelhahn, um einzustellen wieviel am HX vorbei geht.
3. kann ich ein Flowmeter im Heißwasserbereich verwenden?
Danke für eure Tipps
Gruss Ali


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