Hi,
die Leidensgeschichte begann vor ca. drei Wochen, als irgendwer an der Opal Milch aufschäumen wollte, obwohl sie noch im Aufheizvorgang war. Am nächsten Tag kam bei Dampfbezug nur noch eine stinkende Brühe zum Vorschein (bei vernünftigem Druck). Als Notmaßnahme habe ich dann mehrfach entkalkt. Ergebnis: Wasser kam nur noch über die Auffangschale. Also habe ich das Rückschlagventil ausgetauscht (Jura). Dann funktionierte alles wieder allerdings war der Dampf- und Wasserbezug eher Lasch (kein richtiger Druck). Ich dachte, da ist immer noch was verstopft und habe nochmals entkalkt. Dann spritzte es während des Entkalkungsvorgangs plötzlich aus dem Dampfboiler. Also Dampfboiler (von Betateilchen bekommen) getauscht. Der ist nun dicht, aber dafür leckt es aus dem Keramikventil und der Druck ist immer noch recht gering.
Das Keramikventil habe ich allerdings vor ca. 1,5 Jahren neu eingesetzt. Ich habe das Gefühl, dass die gesamte Maschine von innen komplett durch die in den Dampfboiler eingesogene Milch (und das anschließende entkalken) versifft wurde. Frage: Kann man das leckende Keramikventil instandsetzen? Immerhin kostet es netto bei Fritzsche 48 Euro! (Nebenbei: bei Reichart kostet es brutto 35,90, soll keine Werbung sein, aber bei diesen Preisunterschieden...) Oder leckt das Keramikventil aufrund einer anderen Ursache?
Langsam laufen mir bei der Maschine die Kosten davon (letzten Monat neues Mahlwerk...)


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