Ich habe an den Ausgang meiner Rotationspumpe über ein T-Stück sowohl den Panzerschlauch zur Maschine als auch einen senkrecht stehenden, geschlossenen Messingzylinder (von ca. 50ml Volumen ) angebaut.
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte:
Bei Bezugsbeginn läuft der Zylinder voll und es baut sich gleichzeitig verzögert Brühdruck auf, nach dem Schema: Ist der Zylinder zur Hälfte voll, liegt 1 Bar Brühdruck an, ist er zu 90% voll, liegen 9 Bar an. Der Druckanstieg wird dadurch (zusätzlich zu dem, wie´s vorher war) um ca. 2 Sekunden verlängert, also so eine Art Pseudo-Preinfusion. Mir war das wichtig, da meine Spaziale mit 53er Sieben doch recht hammerhart zur Sache geht - jetzt ist, ersten Versuchen zufolge, der Auslauf des Espresso deutlich ruhiger und der Geschmack etwas weicher.
Langzeitbericht folgt, falls sich meldenswerte Nachteile ergeben. Kosten ca. 30 Euro, keine Verschleißteile, keine mechanischen oder elektrischen Komponenten. Diese Variante funktioniert nicht bei:
- Vibrationspumpen
- Rotas die am Festwasser hängen
weil der Metallzylinder sich nach Bezugsende rückwärts in den Tank entleeren muss. Falls Fragen oder Nachbauwunsch aufkommen, einfach hier posten. Ich habe 1x 30 Öcken in den Sand gesetzt, weil ich von "diesem Klempnerkram" keine Ahnung habe.
Gruß
Schorsch


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