Hallo Leute.
Nachdem ich doch schon die eine oder andere historische Maschine (z.B. LaPavoni Concorso, Faema Marte, Faema President, Urania usw.) besessen und wieder verkauft habe, möchte ich mich erstmals an die Restauration und die Inbetriebnahme einer Faema President machen.
Eigentlich bin ich kein großer Kaffee- bzw. Espressotrinker - das Design der alten Maschinen vor 1965 hat es mir aber sehr angetan.
Ganz kurz: ich sammle so ziemlich alles aus den 50er Jahren, das irgendwie eine Maschine ist und mit Chrom zu tun hat (Jukeboxen, ab und zu mal einen Oldtimer, usw.)
So kaufte ich auch meine erste Maschine (Faema Urania, 1. Serie, eingruppig) eher durch Zufall in Mannheim auf Europas größtem Oldtimertreffen, der "Veterama". (Interessanter Weise kaufte ich dort ein paar Jahre später wieder eine traumhafte Faema Marte für schmales Geld)
Und so bin ich da irgendwie reingeschlittert, ohne eigentlich eine große Ahnung von der Technik und der Funktionsweise der Maschinen zu haben.
Erst jetzt, ca. 8 Jahre nachdem ich die besagte Faema Urania gekauft habe, möchte ich Schritt für Schritt eine President restaurieren und auch für den Hausgebrauch nutzen.
Ich weiß, dass sicher viele Fragen auftauchen, die schon an irgendeiner anderen Stelle im Forum beantwortet wurden.
Trotzdem ist es sicher leichter für mich, die exakt passenden Antworten auf meine Restauration zu bekommen.
Insofern freue ich mich auf eure Beiträge - und nochmal - ich bin wirklich absoluter Laie was die technische Seite angeht. Deswegen wird euch vielleicht auch die eine oder andere Frage dumm erscheinen. Aber egal.
Zum Restaurationsobjekt:
Es handelt sich um eine Faema President, 2. Serie, eingruppig in sehr schönem Originalzustand:
top Chrom, top Plexiglas, top Rückwandglas, funktionierender Zustand (die Maschine soll vor etwa 3 Monaten noch in einem Bistro in Frankreich gelaufen sein) - insofern ist es wahrscheinlich eher eine "Überholung" als eine "Restauration"...
Trotzdem soll die Maschine komplett zerlegt und greinigt werden, damit ich ein gutes Gefühl bei meinem ersten Espresso habe.
Wichtig ist mir vor allem aber auch, wie es nach der Überholung weitergeht. Wie schließe ich die Maschine an ? usw.
Was bis jetzt geschehen ist:
Ich habe die Maschine in ihre Bestandteile zerlegt - das ging alles sehr reibungslos, ohne festsitzende Schrauben oder so.
Alles wurde mit Fotos dokumentiert, damit ich sie auch wieder zusammenbekomme.
Nächste Woche bekomme ich Zitronensäure, um Rohre und Tank zu entkalken.
Parallel werde ich alle Gehäuseteile polieren.
Wenn alles entkalkt ist und der nächste Schritt kommt, melde ich mich wieder.
Es kann sein, dass sich die Arbeiten an der Maschine aufgrund von zwei kleinen zeitbeanspruchenden Kindern etwas in die Länge zieht.
Sehen wir einfach mal wie sich alles entwickelt.
Viele Grüße
Dirk
PS
Hallo Dani.
An dieser Stelle nochmals danke für deine bisherige Hilfe.


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