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  1. #11
    S.Bresseau ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Quickmill 2835 Modifikationen

    Zitat Zitat von Uli Beitrag anzeigen
    Jetzt heizt der Thermoblock auf Tastendruck hoch. Wenn nun nach 30s kein Dampf bezogen wird, schaltet das Relais ab und die Temperatur sinkt wieder langsam auf 93°. Diese Modifikation funktioniert seit über einem Jahr problemlos,
    ...
    meine anfängliche Befürchtung, durch das Aufheizen ohne geöffnetes Dampfventil könnte der Druck ansteigen und den Thermoblock beschädigen, war unbegründet.
    Im Thermoblock steht ja kein Wasser, das Druck erzeugen könnte.
    Die ganz alten Quickmill funktionieren ähnlich wie Deine jetzt: Der Drehschalter hat 5 Stellungen. In der Mitte sind Heizung und Pumpe ausgeschaltet, in den beiden Stellungen daneben heizt der Thermoblock (für Brühwasser bzw. für Dampf) Dreht man jeweils noch eine Stufe weiter, wird die Pumpe dazugeschaltet.

    Deine Relaissteuerung ist schon ziemlich ausgefuchst Reschbeggt!

    Das Manometer gefällt mir sehr gut, und es ist auch preislich OK. Danke für die ausführliche Beschreibung. Als nächstes hätte ich mir mal ein Luftpumpen-Manometer in ein Blindsieb im Bodenlosen reingeschraubt (hat glaube ich bisher noch keiner gemacht ) aber das kann ich mir wohl sparen. Dann lieber gleich die Dauer-Lösung. Meine externe PID-Steuerng nervt sowieso und muss demnächst ins Gehäuse. Ein fest montiertes externes Manometer käme für mich nicht in Betracht.

    Der Dampfschalter ist vermutlich deshalb links, weil man leichter an den rechten rankommt und wohl häufiger Espresso bezieht - eine eher ingenieursmäßige Sichtweise. Deine Lösung finde ich in Bezug auf die Usability eindeutig besser (sog. natürliches Mapping)

    Hast Du mal gemessen welche Temperaturen der Thermoblock erzeugt? Gaffa Tape und Thermoklebeband könnten auf Dauer etwas leiden, sich auflösen oder schlimmeres. (Schon an Armaflex HT gedacht? Ab und zu gibt es hier Sammelbestellungen, evtl. hat noch jemand Reste übrig.)


    Tolle Maschine! Die 28xx von Quickmill fand ich immer schon sehr hübsch, das geniale Wende-Tropfblech sollte gesetzlich vorgeschrieben werden Welche Erfahrungen hast Du mit dem Mahlwerk gemacht?

    Viele Grüße
    Stefan

  2. #12
    gunnar0815 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Quickmill 2835 Modifikationen

    @bohnenschorsch cooler Link in die Richtung Modellbau hab ich noch gar nicht geschaut.
    Denke aber auch 0-10 ist etwas wenig. Und noch blöder die haben alle ein Metrisches Feingewinde und nicht ein Zollgewinde. Also geht das nur mit Adapter den man wohl selbst basteln müsste.
    Gunnar
    @Uli Dämpfen kann man auch selber. Z.B. durch ein langes aufgerolltes Kapillarrohr wie beim Isomacmanometer,
    oder ein dicker Rohr dann eine Düse 0,3-05 mm und dann wieder ein Dickes Rohr.
    Die R-Pumpen schwingen auch aber eben nicht im 50 Hz-Rhythmus (ist das nicht noch anders durch die Diode?) Sondern 1400 (Motordrehzahl) x 2 ? (Flügel der Pumpe)
    Gunnar
    Carimali UNO E+ Preinfusions über Magnetventil + Mühlen= Elektra Nino + Mazzer Stark
    Büro: Nuova Simonelli MAC, Mühle Isomac Macinacaffe Stufenlos
    Röster:Genecafe CBR101+ Dimmer(Showtec Single MKII)
    Links:Sammlung technischer Daten aller Mühlen - Bezug aufteilen sollte jeder mal machen
    Preinfusion für Tank Maschinen
    Rossi RR 45 auf 80 Mahlkranz umbauen

  3. #13
    Uli
    Uli ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Quickmill 2835 Modifikationen

    @Steffan:
    ich hatte mir zuerst auch überlegt, ein Art Blindsieb mit Manometer für die QM zu basteln. Dazu hätte ich aber erst mal ein Siebträger kaufen und modifizieren müssen. Und der Siebträger alleine wäre teurer gewesen, als die beiden Manometer mit denen ich jetzt experimentiert habe. Machdem ich das Ventil eingebaut und justiert hatte, hat es noch einige Monate gedauert, bis jetzt endlich mal das Loch in die Blende kam und das Manometer endgültig verbaut war. Und ich finde es vom Handling schon noch mal eine deutliche Verbesserung. (bei welchem Malgrad steigt das Manometer wie schnell zum Abregeldruck oder bleibt der Druck sogar unterhalb?) Solche Feinheiten sind ohne Manometer nicht feststellbar.
    Die Idee, dass der Thermoblock ja über das Entlüftungsventil nach jedem Bezug leerläuft und damit drucklos ist kam mir auch irgendwann und ich dachte darauf hin, dass ich das Experiment wagen könnte. Vor vielen Jahren hatte ich mal die umgekehrte Erfahrung machen müssen. Weihnachten bei den Eltern wollte ich nicht auf meinen Espresso verzichten und packte meine damals noch Krups-Espressomaschine ins Auto.Draußen war es saukalt. Bei meinen Eltern angekommen war die Maschine defekt, das Wasser im Thermoblock war zwischenzeitlich eingefrohren und hatte den Thermoblock gesprengt!
    Zu den Temperaturverhältnissen: je nach dem, an welchem Punkt und zu welchem Zeitpunkt man misst, habe ich Werte, die um bis zu 20°C schwanken! (ich habe ein sehr genauers und schnelles Laborthermometer!) Nach Ende des Bezugs sinkt die Temperatur an der Oberfläche noch einige Sekunden obwohl die Heizung schon seit 20-30s wieder heizt. Teifstwert direkt üger der Kupferschlange 83°C. Beim anschließenden Aufheizen kommt es an einigen Punkten zum Überschwingen und die Maximaltemperatur liegt bei 105°C. In der Stellung Dampfbezug heizt der Thermoblock bis auf 130°C auf.
    Zu dem Klebeband. Gaffa ist in der Tat nicht so temperaturstabil, hält jetzt aber auch schon über ein halbes Jahr. Bei dem Schaumklebeband mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Das von mir verwendete Klebeband kommt aus der Bautechnik und wird z.B. vom Zimmermann verwendet um Dampfbremsen im Dachstuhl zu verkleben. Dort sollte das Zeug auch über Jahre (besser Jahrzehnte) halten. Bei Temperaturen die unter einer Dacheindeckung im Sommer auch mal locker 80° erreichen können. Außerdem klebt dieses Zeugs auf wirklich jedem Untergrund wie die Hölle. Habe gerade nochmals nachgemessen: nach ca 90min beträgt die Temperatur im Bohenbehälter gerade 28°C. Und so lange ist die Maschine bei mir nur in den seltensten Fällen an.
    Meine Maschine ist BJ 2006 und noch ohne das Wende-Tropfblech. Bei meiner 2835 ist noch die gleiche Auffangschale wie in der kleinen 835 verbaut.
    Ich finde die Mühle ganz o.k. habe allerdings auch wenig Vergleichsmöglichkeiten. Ich hatte früher mal eine Demoka 203 mit der kann sie auf jesden Fall mithalten. Im Gegensatz zur Mühle in der QM 825/835 lässt sich die Mühle in der 2835 genauer einstellen, dies ist schon ein deutlicher Vorteil. Ich habe auf der Arbeit eine QM 825 "Computer Coffee"! Die habe ich vor über 15 Jahren für 40DM vom Flohmarkt. Die hatte damlas schon mehr als 10 Jahre auf dem Buckel, lief in ihrem ersten Leben in der Gastronomie, wie der Verkäufer mit Stolz berichtete und hat heute (nach fast 30 Jahren) noch die ersten Mahlscheiben drin.
    Durch die Wärmedämmung ist die Mühle übrigens auch deutlich leiser geworden, das mit der Geräuschentwicklung können andere Mühlen sicher besser.
    @Gunnar:
    das mit dem Bedämpfen habe ich mit Selbstbaumittel versucht, ist gar nicht so einfach, das hinzubekommen, ich habe dann letztendlich doch auf das bedämpfte Isomac-Manometer zurückgegriffen, zumal es problemlos in die QM passt.

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