Habe die Maschine vor gut 2 Jahren hier gebraucht erstanden, Jahrgang ist 2001. Sie wurde vor 2 Jahren vom Vorbesitzer komplett zerlegt, mit neuen Dichtungen versehen und entkalkt.
Was dann geschah: Ich bekam die Maschine und betrieb sie mit ungefiltertem Leitungswasser, da mir Wasserkisten-Schleppen zu viel Arbeit und Filtern zu kompliziert erschien. Laut Webseite der Stadtwerke haben wir hier "weiches" Wasser, wobei leider genauere Werte nicht angegeben werden. (Unten auf der Seite ist noch eine Tabelle mit Werten für Natrium, Kalium usw, sind die relevant? -> Aus der Region - Stadtwerke Gießen AG) Nun wird im Wiki eine Entkalkunsmethode ohne Öffnen der Maschine beschrieben, scheint aus dem Handbuch oder so zu sein, welche sich hier im Forum jedoch nicht allzugroßer Beliebtheit zu erfreuen scheint. Da ich schon recht lange nicht entkalkt habe sollte ich vermutlich in den sauren Apfel beißen und die Maschine mal von innen kennenlernen oder?
Kürzlich hab ich die Brühgruppe mal aufgeschraubt und dort bröselige Stückchen vorgefunden, was wohl ein Vorgeschmack auf den Zustand des Kessels ist.
Folgende Dinge sind mir dabei noch durch den Kopf gegangen btz. aus den anderen mit google auffindbaren Threads zu der Maschine nicht klar geworden:
- Brauche ich noch spezielles Werkzeug?
- Muss nach dem Entkalken der Brühdruck neu eingestellt werden? (Vorbesitzer hat afaik auf 9 Bar reduziert)
- Muss ich mich um die Temperatur kümmern? Sollte ich die Brühtemperatur nicht sowieso mal überprüfen?
- Womit wird entkalkt, ganz normal Zitronensäure sowie Hammer und Meißel?
Wie gehe ich sinnvoll beim Zerlegen vor? Einfach Stück für Stück alles auseinander bauen und zwischendurch ein paar Fotos schießen? So wie ich mich kenne vergesse ich die Fotos nach der Hälfte und bekomm das Ding nicht wieder zusammengekloppt, ist mir bei der Brühgruppe fast schon passiert
Außerdem zur Brühgruppe: Soll die mit entkalkt werden? Da gibt es noch eine Sache wo ich vermute, dass ich irgendwo zu viel geschraubt habe. Und zwar muss ich nach dem Bezug den Hebel in Ausgangsstellung bringen und dann immer noch ein bisschen weiter, damit der Druck komplett abgelassen wird sonst zischt und spritzt es beim Ausspannen des Siebträgers. In der Nähe des Hebels ist diese große Schraube durch die der Hebel mit dem Rest der Brühgruppe verbunden ist, anfangs hatte ich versucht diese zu lösen, dann aber festgestellt, dass sie nicht oder nur sehr langsam zu lösen ist. Zurückdrehen? Hoffe die Beschreibung ist so, dass man sich halbwegs vorstellen kann was ich meine.
Hoffe ihr könnt mir helfen!
Viele Grüße,
nils


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