Hallo zusammen,
ich habe nach dem Entkalen meiner La San Marco Practical 100 E, zweimal folgendes Problem beobachten können. Beim ersten mal bin ich richtig erschroken, beim zweiten mal konnte ich das Problem reproduzieren.
Richtiges Verhalten: wenn die Maschine aufgeheizt ist und ich den Teebeuzug betätige, dann stellt die Maschine mit mit Hilfe der Füllstandsonde fest, dass nicht genug Wasser im Boiler ist und pumpt dann solange Wasser nach bis der gewünschte Wasserstand erreicht ist. Danach geht die Pumpe aus und ein klacken des Ventils signalisiert, dass die Wasserzufuhr gesperrt wurde.
Mein Vorfall: Ich bezog Wasser aus dem Teehahn, Wasser wurde nachgepumt, Pumpe ging aus nur sperrte das Ventil nicht (kein klacken), Wasser floß weiterhin aus der Leitung mit 4 Bar und danach (Kesser war überfüllt) aus dem Sicherheitsventil ->riesen Sauerei.
1.) Idee war, hier im Forum gefunden, einen Druckminderer einsetzen und den Wasserleitungsdruck auf 3 Bar zu begrenzen. Das habe ich umgesetzt, aber das Ergebnis ist noch nicht 100 % ig.
Ergebnis: Die Leitung wurde das Magnetventil einmal nicht gesperrt, durch die Druckreduzierung spritzt das wasser aus dem Ventil nicht mehr. Die 30,00 Euro haben sich schon mal gelohnt.
2.) Die Wasserstandssonge ausgebaut und auf Verunreinigung geprfüft, alles blank, ausgeschlossen.
3.) Dass die Steuerbox einen Schuß hat, nachdem es in 99,99 % der Fälle funktioniert, kann auch ausgeschlossen werden?
4.) Das Magnetventil??? ->für die Wasserzufuhr war bei mir liegend eingebaut (der Bolzen lag flach), ich habe es nun um 90 Grad gewendet, so dass der Bolzen aufrecht steht.
Ergebnis: Nun funktioniert es, ich kann Teewasser beziehen aber wenn ich weniger als 3 Bar Leitungsdruck einstelle Beispiel 2,5 oder 4 Bar, dann läuft in vereinzelten Fällen immer noch Wasser durch.
Die Spule kann man auch ausschließen, ich habe diese mit einem Messgerät überpfrüft, Strom liegt an und es macht ja auch beim Befüllen auf. Beim Schließen wird ja nur die Spannung weggenommen, so dass der Bolzen von selbst schließen sollte.
Ich habe darauf hin letzten Sonntag das Ventil samt der Spule ausgebaut, das Ventil zerlegt und im Entkalker eingelegt. Dann wieder zusammengebaut und eingesetzt. Konnte allerding keine Tests fahren.
Nun wollte ich wissen, nach welchem Prinzip dieses arbeitet. Im Ventil ist keine Feder verbaut, die den Bolzen per mechanische Kraft nach zum Schließen bewegt.
So wie hier im Forum beschrieben. Link:
Laut der Beschreibung handelt es sich um ein Venitl, dass kein Betriebsdruck benötigt. Hier ist der Link
Hat einer von euch eine Idee was es sein könnte, fehlt doch eine Feder im Ventil?
Hier ist ein Foto von meinem Ventil
Danke für eure Hilfe!
Würde auch das Venitl auf Verdacht austauschen, kostet ja nicht viel.
Gruss an alle!


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