Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
    Ky_
    Ky_ ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Gaggia CC mit Rostschaden

    Hallo Forum!
    Habe kürzlich eine Gaggia CC übernommen die innen im Bodenbereich stark und im Technikbereich schwach verrostet ist. Das Gehäuse sieht von außen gut aus und hat einen leichten Gold/Schwarz Schimmer.
    Die Technik war in miserablem Zustand. Ein Freund hatte die Maschine in der E-Bucht gekauft und ich hatte Ihm zugesagt das Teil in Ordnung zu bringen nachdem seine Entkalkungsversuche gescheitert waren. Ich habe ihm dann kurzfristig eine neue Maschine spendiert um die nervenden Nachfragen nach dem Reparaturstand zu beenden und bin so an diesen Trümmerhaufen geraten

    Hat jemand einen guten Vorschlag wie die Innenseite des Gehäuses NACHALTIG vom rosten geschützt werden kann? Fein Multimaster und auch Sandstrahlmöglichkeit ist vorhanden. Das Metall sauber zu bekommen ist nicht das Problem aber wie kann ich die Flächen im Bereich des Wassertankes dauerhaft schützen?
    Die Technik habe ich überarbeitet und die Maschine wartet darauf komplettiert zu werden.

    Gruß
    Ky_

  2. #2
    S.Bresseau ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Gaggia CC mit Rostschaden

    Willst Du Dir die Arbeit wirklich antun? Ist die Technik denn ansonsten in Ordnung, oder kommt da auch noch was auf Dich zu? Edelstahl-CCs gibt es schon für relativ wenig Geld, vielleicht findest Du eine mit kaputtem Innenleben. Oder Du verkaufst die Einzelteile, das könnte sich rechnen.

    Ansonsten: Wenn Du die technischen Möglichkeiten hast, würde ich komplett sandstrahlen und pulverbeschichten. Ich fürchte aber, dass der Rost an diesen neuralgischen Stellen wiederkommt, das dürfte nur eine Frage der Zeit sein.


    Viele Grüße
    Stefan

    ed:
    Zum lokalen Ausbessern der "braunen Pest" haben wir früher bei alten Autos immer "Weyer Rostumwandler" genommen, das ging ganz gut. Vielleicht reicht das ja für Deine Zwecke.

  3. #3
    Ky_
    Ky_ ist offline Neuer Benutzer
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    13

    Standard AW: Gaggia CC mit Rostschaden

    Hallo Stefan, danke für die schnelle Antwort.
    Ich habe einige Erstatzteile neu besorgt und eine Ersatzpumpe liegt auch noch in der Schublade. Ich glaube der materielle Aufwand ist akzeptabel (excl. meiner Arbeitszeit)
    Pulverbeschichtung braucht Temperatur soweit ich mich erinnere, schließe ich also erstmal aus weil ich das äußere Finish der Maschine erhalten möchte.

    Abschleifen und mit Rostumwandler sichern könnte evtl. gehen. Wenn es einige Jahre stabil ist kann man vielleicht damit leben.

    Gruß
    Ky_

  4. #4
    galgo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Gaggia CC mit Rostschaden

    das untere teil der maschine für zwei tage in cola und phosphorsäure stellen

    bis die wg. rost wirklich zusammenbricht dauert noch mal zwanzig jahre

    gruß, galgo
    caution : posts may contain parts of humour in spite of missing smileys

    gaggia CC,
    FE-AR LA PEPPINA handhebeldiva,weil eine zicke nicht reicht nun auch noch ne pavoni mignon - gaggia MDF stepless, i-roast2 resistormodded - mahlkönig brasilia



  5. #5
    südkaffee ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Gaggia CC mit Rostschaden

    Huhu,

    nur, weil ich mal das gleiche Problem mit einer "Rost-Gaggia" und ihrem diesbezüglich zu schweigsamen Verkäufer hatte: Kommt Dein Exemplar zufällig aus München??

    Gruß
    Stefan
    Es stehen -äußerst nutzbringend- herum: WMF-Cimbali M30 nebst Graef CM80 und Demoka 203

  6. #6
    Ky_
    Ky_ ist offline Neuer Benutzer
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    13

    Standard AW: Gaggia CC mit Rostschaden

    Hallo Stefan, Rost-Gaggia kommt, glaube ich, aus Wolfsburg. Es lagen Dichtungen dabei die in Tütchen mit Espresso-XXL Aufklebern zur Kommissionierung mit Namen und Adresse verpackt waren.
    Die Maschine scheint in Italien gekauft zu sein. Die Pumpe hat keinen Übertemperaturschalter, der in Reihe mit der Wicklung geschaltet ist und der Stecker ist ein flacher Europastecker, 3polig mit Schutzleiter und über Adapter an Schuko anschließbar. Auch ist das Anschlußkabel fest an die Maschine angeschlossen.
    Die Maschine war so zu daß ich die Köpfe der Schrauben für den Boiler absägen mußte. Auch das mehrmalige warmlaufenlassen und abkülen lassen der Heizung löste die Schrauben nur um 1-2 Zehntel. Normalerweise ist das Erwärmen eine gute Methode festsitzende Metallteile zu lösen. Das Boileroberteil zu trennen gelang nur indem ich von 2 Seiten jeweils eine Spachtel mit der Lägsseite in den Spalt zwischen Boilerober- und Boilerunterteil abwechseln trieb.
    Die Kontaktfläche zwischen den Teilen war völlig korrodiert, evtl. zusätzlich noch verklebt mit falsch verwendetem Dichtungsmaterial.
    Habe den Boiler, Thermostate, Dichtungen erneuert. Das Expansionsventil dürfte auch fest sein was ich aber erst beim Probelauf feststellen kann. Mit blockiertem Maschinenauslauf und Ascor Solf im Tank bekommt man das aber auch sauber und anschließend justierbar.

    Gruß
    Ky_

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