Ist es normal, dass die Rancilio Silvia-BG-Dichtung überdurchschnittlich viel Kraft beim Schliessen des Siebträgers erfordert (im Vergleich zu Gaggias)?
Ich hatte mir vor einige Zeit eine neue Dichtung gekauft, weil die Gruppe mit der Originaldichtung - in der wenige Monate alten Maschine - nur mir roher Gewalt beim Schliessen völlig dicht wurde. Test mit Blindsieb. Langfristig hätte sich vermutlich der Rahmen verzogen. Die Rancilio-Dichtung sah nach dem Ausbau optisch perfekt aus: keine Schäden, relativ weich. Der Siebrand ist auch glatt und in der Gruppe sieht alles ok aus. Der Siebträger musste etwa bis zur 17:00-Position gedreht werden.
Espresso Perfetto hatte mir statt einer Rancilio-Dichtung eine Vibiemme-Dichtung verkauft. Das war angeblich deren bevorzugte Dichtung für die Silvia. Die Dichtung ist tatsächlich viel besser dicht - ganz ohne grossen Krafteinsatz. Der Siebträger muss nicht mal bis zur 18:00-Position gedreht werden. Aber beim Rückspülen kommt sie anscheinend immer etwas heraus, denn man den Siebträger danach kaum noch einhaken. Das komisch daran ist, dass man warten muss, bis die Maschine wieder kalt ist. Man kann den Siebträger nicht kraftvoll eindrehen, um die Dichtung hineinzudrücken. Das Problem verschwindet erst, wenn sie wieder kalt ist.
Da mich das nervt, wollte ich mal fragen, ob man der Rancilio-Dichtung eine zweite Chance geben sollte. Ist es möglich, dass der hohe Krafteinsatz bei der ersten Dichung ein Defekt war?


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